Dienstag, 16. April 2019

Testgelände für Reichsflugscheiben?



Testgelände für Reichsflugscheiben?

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Auf der Kola Halbinsel, die zu Fennoskandinavien gehört, genauer in Murmansk in Liinakhamari (gehörte damals zu Finnland, heute Russland), machte man eine erstaunliche Entdeckung aus vergangenen Kriegstagen.

So fanden Forscher mysteriöse Betonkreise, von denen man sich sicher ist, dass diese von der Wehrmacht erbaut wurden. So diskutiert man im Netz, ob es sich bei diesen merkwürdigen Betonkreisen und Ringe nicht um die Reste, eines ehemaligen, geheimen Testgeländes handelt. Es wurde vermutet, dass hier Teile der Vril Gesellschaft unter dem Kommando des Ahnen Erbes, das in der Nähe operierte, Tests an Antigravitationsantrieben und Reichsflugscheiben vom Typ Haunebu II vollzogen wurden. Die Betonkreise dienten wohl als Start und Landeplattform.

Eine schöne Creepypasta, aber eben auch nur das, denn diese Geschichte beruht auf eine Fehlinterpretation aus Unkenntnis.

Hier wurde weder die Haunebu II getestet, noch die Glocke noch sonstigen Prototyp aus dieser Zeit. Genauso wenig fand man hier mysteriösen blauen Schleim und auch wurden keine Zombie Versuche von Medizinern hier vollzogen. Und zu guter Letzt wurden hier auch keine Funksprüche von Außerirdischen empfangen. 

Bei diesen Betonkreisen / Ringen handelt es sich um die Reste (das Beton Fundament) von Vorrichtungen für Küstengeschütze / Luftabwehrgeschütze, die zwischen 1941–1944 dort zur Verteidigung des Hafens von uns Deutschen errichtet wurden. (ähnlich der US - Panama-Montierung). Wahrscheinlich wurde der Sockel erbaut für das Friedrich Krupp AG - 38 cm S.K. C/34 Geschütz.

Der vermeintlich blaue Schleim ist eher grün und sind witterungsbedingte Algenablagerungen.  


Ergebnis:  100% Fake!




Dürres Alien auf einem Dach in Mexico



Dürres Alien auf einem Dach in Mexiko

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Genauer handelt es sich eigentlich um eine kürzere Videosequenz, die im Juni 2015 in einem kleinen mexikanischen Dorf aufgenommen worden sein soll. Zu sehen ist, wie die Kamera erst ein Stück vom Garten filmt und dann zum Dach hoch schwenkt, wo man deutlich eine extrem dürre, humanoide Gestalt sieht, von der man überzeugt ist, dass es sich um einen außerirdischen handelt.



Die erste Frage, die sich auch hier wieder stellt, warum ist dieser außerirdische Besucher nackt? Warum krabbelt er unbeholfen auf dem Dach? Warum flüchtet er?

Auch wenn manche glaubten, dass es sich bei diesem Alien um ein Echtes gehandelt hat, so muss man leider hier enttäuschen, denn das Video ist Fake!

Es handelt sich um eine gelungene CGI Arbeit von JJPD Producciones, hinter der zwei Brüder aus Nicaragua stecken, die leidenschaftlich gerne Kurzvideos mit Spezialeffekten produzieren. Und das ziemlich Gute wie man sieht. So gehen viele Videos die als echt im Internet rumgeistern auf das handwerkliche Konto der beiden.

Hier ist das Original (unbearbeitete Video)

JJPD Producciones





Ergebnis:  100% Fake!





Der Manta Ray 1953



Der Manta Ray 1953

Aus dem Bereich Kuriositäten und interessantes für zwischendurch ...

Eines der skurrilsten aber auch faszinierendsten Kraftfahrzeuge, die je gebaut wurden, dürfe in einem Ranking ziemlich weit oben der "Manta Ray" aus dem Jahr 1953 sein.  Was für ein futuristisches Design und was für eine große Kreativität und visionäre Innovation die in diesem Auto steckt. Zur damaligen Zeit hat man die Zukunft in die Gegenwart geholt und Visionen gelebt, anders als die leidenschaftslose Zeit von heute. Dieses Auto, auch wenn es nur ein mehr oder weniger Einzelexemplar ist, zeigt historisch, wie damals über die Zukunft gedacht wurde.



Gebaut hat diesen fantastischen Wagen Glen Hire und Vernon Antoine aus Kalifornien. Großen Respekt dafür.




Montag, 15. April 2019

RoboCop seine Waffe?



RoboCop seine Waffe?

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Bei diesem Bildausschnitt handelt es sich um ein Screenshot aus dem Film "RoboCop 2" aus dem Jahr 1990, der von " Irvin Kershner" gedreht wurde.

Auf dem Ausschnitt sieht man RoboCop, der hier auf Gangsterjagd ist und eine merkwürdige Pistole in der Hand hält.

Die Frage die hier oft aufkommt, handelt es sich um eine real existierende Waffe oder ist diese der Fantasie entsprungen?



Bei der Pistole die RoboCop in der Hand hält, handelte es sich um eine Beretta 93R "Auto 9". Genauer um eine extra für den Film angefertigte Modifizierung, die man deutlich am verlängerten Lauf erkennt. Sie gibt es in gut sortierten Waffenshops als Nachbau zu kaufen.


Ergebnis: 100% Real!





Merkwürdige Pistole im Film ...



Merkwürdige Pistole im Film ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Bei diesem Bildausschnitt handelt es sich um ein Screenshot aus dem Film "Hitler: The Rise of Evil" aus dem Jahr 2003, der von "Christian Duguay" gedreht wurde. Der deutsche Titel des Films trägt den Namen "Hitler – Aufstieg des Bösen" und lief bereits als Zweiteiler im TV.

Auf dem Ausschnitt sieht man den Schauspieler "Robert Carlyle", der hier in die Rolle von Adolf Hitler geschlüpft ist und in der Szenendarstellung gerade einen Mann mit einer Pistole bedroht.

Nun gab es einige in der Mythen Community, die rätselten, um was für eine merkwürdige Pistole es sich handelt, da diese zu modern zu sein schien für die damalige Zeit. So wurde alles Mögliche in diese kleine Szene reininterpretiert und das wohl stärkste Argument war dieses, das die Wehrmacht damals fast ausschließlich die Luger P08 Pistole mit sich führten. Das ist aber historisch nur zum Teil richtig und so kann man Licht ins Mysterium um die merkwürdige Pistole bringen.



Bei der Pistole die Hitler in der Hand hält, handelte es sich um eine Frommer Stop - .380 ACP, die damals zwar seltener aber durchaus auch im Gebrauch war.


Ergebnis: 100% Real!





Mittwoch, 3. April 2019

Der Buckelwal im Dschungel



Der Buckelwal im Dschungel

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Wie diverse Medien am 22. Februar 2019 berichteten, wurde in Brasilien im Mangrovenwald von Marajó ein junger Buckelwal gefunden.

Die berechtigte Frage ist, wie kommt ein Buckelwal in den brasilianischen Dschungel, denn diesen sollte man da eher nicht vermuten. Ein Hoax?

Tatsächlich entspricht der Vorfall der Wirklichkeit und ist bei genauer Betrachtung gar nicht so kurios.

Der ca. 8 Meter lange, 10 Tonnen schwere und etwa 1 Jahr alte Buckelwal lag 15 Meter vom Ufer entfernt. Also nicht mitten im Dschungel. So geht man mit größter Wahrscheinlichkeit davon aus, dass dieses junge Kalb den Anschluss zu seiner Mutter verloren hat und sich in den vielen Flüssen verirrte und durch stürmische Verhältnisse an Land gespült wurde.

Wer nun geglaubt hatte, das Mr. Spock, mit der U.S.S. Enterprise aufgetaucht ist und wie in Star Trek IV Buckelwale versucht hat zu beamen, der wird enttäuscht sein ...


Ergebnis: 100% Real!






Unbekanntes Tier aus Afrika Safari



Unbekanntes Tier aus Afrika Safari

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Dieses Foto soll während einer Safari in Afrika in den 30er Jahren 1932 geschossen worden sein. Es zeigt ein unbekanntes, nicht spezifizierbares Säugetier im Sprint. Es schaut aus, als hätte es einen Vogel ähnlichen Kopf mit einem Schnabel.

Die Frage, die sich stellt, ist natürlich: Was ist das für ein Tier?

Falls das Foto tatsächlich ein Fake ist, dann ist dieser extrem gut gemacht. Aufgrund der Qualität lässt sich nicht auf Anhieb sagen, ob es sich um eine Fälschung oder um ein echtes Foto handelt. Zum Bedauern ist auch der Uploader nicht mehr ausfindig zu machen. Das Foto stammt aus einem Screenshot eines Videos.

Sollte es der Wirklichkeit entsprechen, dann weißt es starke Ähnlichkeiten mit einem Chilgatherium auf, die tatsächlich auch in Afrika gelebt haben. Die Betonung liegt auf "haben", denn diese gelten sei. 27 Millionen Jahren ausgestorben.




Eigentlich dürfte es als ziemlich unwahrscheinlich gelten, dass eine kleine Population überlebt und sich weiter entwickelt hat. Selbst, wenn dieses Bild den letzten seiner Art zeigen würde. Zweifelsfrei, möglich wäre es, aber ohne Beweis bleibt die Frage kritisch in Bezug auf die Echtheit.


Ergebnis:  unaufgeklärt (vermutlich Fake)