Sonntag, 31. März 2019

TR-3A Black Manta in der Area 51



TR-3A Black Manta in der Area 51

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Um was geht es überhaupt? Zu einem um dreieckige UFO´s, wie aus der belgischen UFO Welle mit der Bezeichnung "Black Triangle" und zum anderen um ein strenggeheimes US-Forschungsprojekt mit dem Codename "Astra / Aurora", das wiederum von einem UFO Absturz in den 80er Jahren inspiriert wurde, zum anderen das Ergebnis einer Großinvestition sein soll. Im Detail also etwas kompliziert. Kurz um, es soll um ein extrem tolles Militärflugzeug gehen, das im geheimen in der legendären Area 51 getestet wurde. 

Öffentliches Interesse bekam der vermeintliche Flieger TR-3A Black Manta, als die Fachpresse und auch sonstige Medien, Anfang der 80er Jahre über ein geheimes Projekt berichteten, in dem ein experimentelles Superflugzeug gebaut werden sollte. Schnell kamen Spekulationen auf und auch jede Menge Gerüchte, die auch sofort UFO Begeisterte und Verschwörungstheoretiker hervorriefen und es so populär wurde und bis heute als Mythos der Militärgeschichte zählt.

Doch natürlich steckt hinter jeder Geschichte auch ein Fünkchen Wahrheit, beziehungsweise Wirklichkeit und so zählt es als Fakt, das im Februar 1985 ein Planungspapier aus dem Pentagon existiert, das ein Budget von 80 Millionen US-$ bereitstellt für ein militärisches Luftfahrtprogramm, das nach zwei Jahren also 1987 noch einen weiteren Zuschuss von 2,27 Milliarden US-$ als Aufstockung zugesprochen wird. Also ein ordentlicher Batzen, mit dem sich einiges realisieren lässt.

Da es sich natürlich um ein Geheimprojekt handelt, kann nur spekuliert werden, für was der Betrag drauf ging. Die United States Air Force leugnete damals das Projekt und sagte, das die Gelder für den damals noch geheimen Tarnkappenbomber "Northrop B-2 Spirit" bestimmt waren.

Ende der 80er spekulierte man, dass es sich beim "TR-3A Black Manta" um den offiziellen Nachfolger der "Lockheed SR-71" handeln könnte, dieses konnte aber 2013 endgültig widerlegt werden, da der offizielle Nachfolger der "Lockheed Martin SR-72" ist. Hergestellt oder zumindest mit beteiligt soll die Firma Northrop gewesen sein.

Nun gibt es bis heute die verschiedensten Theorien und die "TR-3A Black Manta" löst noch immer Faszination in der Community aus. So gibt es die Skeptiker, die diesen Flieger für einen Mythos halten, die Pro Fraktion, die sich auf die vielen Hunderte Augenzeugenberichte und ehemalige Techniker und Angestellten berufen und natürlich die UFO Begeisterten, die davon ausgehen, dass hier Alien Technologie verwendet wurde und der Flieger die Gravitation aufheben kann, bis dahin, das er auch als Raumschiff genutzt werden kann.

Letztendlich kann man eine Existenz nicht beweisen, genauso wie man die Nichtexistenz beweisen kann. So kann man nur auf das Wahrscheinlichste schließen.

Vermutlich wird es sich beim "TR-3A Black Manta" um einen späten Prototyp gehandelt haben. Es ist ein Fakt, das die amerikanischen Besatzer, nach 1945 deutsche Technik und experimentelle Entwürfe aus unseren Anlagen gestohlen haben und so die Forschung in den USA weiter entwickelt wurde. "TR-3A Black Manta" beruht vermutlich auf einen ursprünglich deutschen Nurflügler, wie z.B. die Horten H IX es existieren Beweisfotos, wie die feindlichen Besatzer eine demontierte Horten H IX V3 im August 1945 in die USA verladen. Möglich wäre auch eine Weiterentwicklung der "Sack  A.S. 6 V1"



Was man 100% sagen kann, das dieses Foto ein Fake ist, es stammt aus dem Discover Magazin, das 1986 erschienen ist.


Ergebnis: 100% Fake!




Die kreischende Hexe auf dem Feldweg



Die kreischende Hexe auf dem Feldweg

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Genauer handelt es sich eigentlich um ein 11 Sekunden langes Video, das ab Mai 2013 auf diversen Plattformen viral ging. Es soll eine kreischende Hexe zeigen, die ein Jugendlicher aus Spanien (manchmal auch Mexiko) verängstigt gefilmt hat. Diese vermeintliche Hexe soll sehr verschrumpelt ausgesehen haben, mit langen krallenartigen Fingernägeln und sie soll kreischend auf dem Feldweg gesessen haben ...

Merkwürdige Hexe, vor allem ihre Bewegungen, irgendetwas scheint da nicht zu stimmen mit ihrer Physiologie ...

Richtig vermutet, tatsächlich wird es sich um ein Videofake handeln, in dem die "Witch" aus dem Videospiel "Left 4 Dead" eingefügt wurde. Zumindest diente dieses zombieartige Wesen hier als Vorlage zur Videobearbeitung.


Ergebnis: 100% Fake!




Mittwoch, 27. März 2019

Dämonen Frau in der alten Fabrik ...



Dämon Frau in der alten Fabrik ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Ein paar Freunde aus einer englischen Kleinstadt sind im September 2012 mit Fahrrädern unterwegs gewesen, so auch im Industriegebiet, das abgelegen am Rande der Stadt lag. So kamen sie auf die Idee ihre Räder abzustellen und in die alte Fabrik reinzugehen, von der man sich erzählte, dass es in ihr spukt. So musste diese schon öfter für Mutproben herhalten. Als die Vier sich das alte Gebäude ansahen, hörten sie aus der unteren Etage im Keller ein poltern. Etwas verängstigt, aber doch der Überzeugung, dass es sich um große Ratten handelte, fassten sie ihren Mut zusammen und gingen die marode Treppe zum Kellergeschoss hinunter. Es war sehr dunkel und so beschlossen sie mit ihrer Kamera, die sie dabei hatten, Licht zu erzeugen, dieses hätten sie lieber sein lassen sollen, denn in der Ecke des Raumes, in dem sie sich befanden, war eine menschliche weibliche Gestalt, die eine grässliche Fratze hatte und einen schrillen sehr lauten Schrei von sich gab. Was war dass? Sie waren, nach dem sie panisch die alte Fabrik verließen, davon überzeugt, dass es sich um einen Dämon oder einer besessenen gehandelt haben muss.  Nach dem die örtliche Polizei verständigt wurde und im Gebäude nach sah, wurde der Fall verworfen, da man nichts fand, doch die Kids waren überzeugt, dass sie sich es nicht nur eingebildet haben.

Creepy! Das ist aber wirklich eine grausige Fratze, vor der man sich fürchten kann, aber Entwarnung, die Geschichte, die hier durchs Netz geistert, ist rein fiktiv, wie sich herausstellte und auch das angeblich geschossene Foto ist nicht echt.

Bei dem Foto handelt es sich um ein Screenshot aus dem Horrorfilm "Grave Encounters" aus dem Jahr 2011. Der Film wurde im Found-Footage-Stil von Regisseur Colin Minihan gedreht und kann im Handel auf DVD und Blu-ray erworben werden.




Ergebnis:  100% Fake!





Außerirdische Botschafter?



Außerirdische Botschafter?

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Gerüchten zufolge soll in den frühen 70er Jahren in Ostdeutschland es zu einem Kontakt mit außerirdischen gekommen sein. So sprach die damalige DDR Regierung  intern von "Botschaftern aus dem All", die versprachen, alle Probleme auf der Erde zu lösen ... Zu dieser Geschichte taucht immer ein Bild auf, zeigt es die Außerirdischen?

Also wenn dieses Foto tatsächlich diese Außerirdischen zeigt, dann schauen sie nicht sehr vertrauenserweckend aus.  Doch man kann wohl Entwarnung geben. Dieses Bild schwirrt schon eine ganze Weile im Internet umher. Zum einen im Zusammenhang mit einem "Hardstyle" Track und zum anderen halt im Originalbezug.

Demnach hat man es hier mit einem Szenenbild von der japanischen Science-Fiction Serie "Jaianto robo" aka "Johnny Sokko and His Flying Robot" aus dem Jahr 1967 zu tun, die auch auf DVD veröffentlicht wurde. Das Bild zeigt Episode 17 "Destroy the Dam" mit Doctor Botanus und dem Attentäter.



Also nix mit außerirdischen Botschaftern aus der ehemaligen DDR ...


Ergebnis:  100% Fake!





Seedeater? Unbekanntes Tier im Wald ...



Seedeater? Unbekanntes Tier im Wald ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Dieses Wesen ist ein Wesen wie aus Albträumen entstanden. So soll es einem anonymen Zoologen gelungen sein, einiges über dieses Tier, das er als Wesen oder gelegentlich auch als Dämon beschreibt, in Erfahrung zu bringen. So sagt, man stammt es aus Kanada, lebt in den Wäldern und es frisst kleine Kinder und beeinflusst zudem noch dessen Psyche. Es gilt als äußerst aggressiv und ist ein klarer Fall für die Kryptozoologie ... Eine ähnliche Geschichte handelt von einem Cliff Howry, der ebenfalls über die Kreatur berichtet ...

Alles Creepypasta oder was?
An dieser Stelle muss man zugeben, dass es nicht gelungen ist, mehr oder gar den Urheber von diesem Foto herauszubekommen. Sodass es schon erstaunlich ist, da die Qualität und Ablichtung recht gut ist. Das Foto stammt aus einem Screenshot von einem YouTube Video aus dem Jahr 2009.

Recherchen haben ergeben, dass es zumindest ähnliche Wesen gibt, die aber definitiv  "alle" in den Bereich der Fiktion einzuordnen sind. Wo hier die Inspiration und Vorlage gesessen hat, ist ebenfalls unbekannt, was genau so ungewöhnlich ist, da eben die Creepypastas im Kontext mit dem Wesen sehr weit verbreitet sind.

Der Demon Monkey:
Dieser stammt aus dem Videogame Temple Run.

Das Hard to Destroy Reptile:
Die SCP Foundation in (SCP - 682) und dessen Videospiel "SCP - Containment Breach" hat auch ein Wesen, das recht bekannt ist und in manchen Abbildungen Ähnlichkeiten zeigt.

Seedeater:
Der Seedeater (Sporophila corvina) ist eigentlich ein kleiner Vogel, der aus Süd Mexiko stammt, daher ist das ebenfalls als Seedeater bezeichnete Wesen aus der Creepypasta etwas anderes. Ein weiterer Name ist Ragface.

Gehen wir mal von der Creepypasta weg und widmen uns dem Foto, das in der Tat ziemlich echt ausschaut. Affe oder Bär? Ein Bär oder Affe mit einem Schnabel? Oder ein originelles Kostüm, unter dem ein Mensch steckt? 

Das sind die Fragen, die sich hier stellen und rein von der biologischen Anatomie her, wäre wohl eher Letzteres der Fall. Dieses wird deutlich, wenn man sich die weiteren Fotos dieser Serie aus dem Wald anschaut. Ganz klar ein Kostüm! Aber gelungen schaut in der Tat echt aus ...




Ergebnis:  100% Fake!





Dienstag, 26. März 2019

Die Agenten und das Alien ...



Die Agenten und das Alien ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Im Jahre 2000 soll in Texas USA ein UFO abgestürzt sein. So soll dieses Foto sich um ein geheimes Regierungsfoto handeln, das ein Agent heimlich veröffentlichte. Zusehen sind amerikanische Regierungsbeamte, die im Spezialauftrag handeln und hier gewaltsam ein Alien festnehmen. Mehr ist über das Foto nicht bekannt, auch nicht über den geheimnisvollen Agenten.

Eine andere Geschichte zu diesem Foto handelt von einer in Russland gefundenen Meerjungfrau, die man gerade festnimmt ... auch in diesem Bericht ist nichts Näheres bekannt.

Gruselig, doch man kann aufatmen! Weder handelt es sich bei diesem Foto um eine Ablichtung von einem abgestürzten Alien in Texas, der gerade festgenommen wird und auch nicht um eine russische Meerjungfrau. Man kann also beruhigt sein.

Bei dem Foto handelt es sich um das Frontcover von einem am 7. April 1999 erschienenes Buch vom Autor "Shin Kwang Sik" (신광식) aus Korea, das 270 Seiten Umfang hat und unter der ISBN: 8983170786 / 9788983170781 erhältlich ist. Es trägt ins Deutsche übersetzt den Titel: "Nein, das ist 11" und sollte sich um ein koreanisches Essay handeln, das bestimmte Fälle vorstellt und durchleuchtet.

Der Klappentext liest sich ins Deutsche übersetzt wie folgt:
Ein Mann, dessen Herz eine Minute lang vierhundert Mal lief, die Tatsache, dass ein Goldfisch eine Kuh ermordete, ein Räuber, der eine Kuh in sechzehn Banken zur Waffe machte, einen Hüter, der an einem Elefantenschemel erstickte, und einen toten Ehemann, der Selbstmord beging. Wir haben unglaubliche Fakten aus der ganzen Welt gesammelt, wie zum Beispiel Zahnersatz.



Das Foto, geistert folglich seit 1999 durchs Netz und wird für diverse Creepypastas zweckentfremdet.


Ergebnis: 100% Fake!





Samstag, 23. März 2019

Das unheimliche Wesen aus Villa María



Das unheimliche Wesen aus Villa María

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

In Villa María (Córdoba, Argentinien) kam es am Samstag, den 4. August 2018 um 5:00 Uhr morgens zu unheimlichen Vorfällen. So hat ein Feldarbeiter einer ansässigen Firma, mehrere mysteriöse Lichter am Himmel gesehen, die sich bewegten. Auch ein Wachmann wurde auf die Lichter aufmerksam, entdeckte mehrere verbrannte Feuerstellen auf dem Feld und letztendlich ein unheimliches Wesen, von dem er vermutet, das es von einem anderen Stern gekommen ist. Das Wesen krabbelte auf dem Acker und schien trotz Bellen der Wachhunde furchtlos zu sein. Es gelang eine Videoaufnahme, das den unheimlichen Vorfall zeigen soll ...

Wie bitte ein Wesen von einem anderen Stern krabbelt mitten in der Nacht über einen argentinischen Acker? Warum um alles in der Welt krabbelt ein Außerirdischer über einen Acker und ist dabei auch noch nackt?

Der Vorfall wurde tatsächlich von den Medien aufgegriffen und so dauerte es auch nicht lange, das die Mythen Community zu Rätseln begann.

Der Wachmann hieß Eduardo und seine Schilderung der Vorfälle, stimmten mit weiteren Augenzeugen überein. So soll es in der Gegend bereits seit drei Wochen mysteriöse Lichterscheinungen geben. So nah wie Eduardo auf dem Gelände der BPB-Gesellschaft, die zum ehemaligen Aero Club gehörte, zwischen dem Ramón Carrillo Viertel und dem Campus der Nationalen Universität von Villa María war allerdings niemand zuvor gekommen, geschweige denn Videoaufnahmen gemacht.

Diese Tatsache war es, dass sich auch Vision Ovni einschaltete, die 1991 gegründete nationale UFO Forschungsorganisation in Argentinien. Diese waren auch verantwortlich dafür, das man überhaupt etwas erkennt, aus dem verwackelten Videomaterial der frühen Morgenstunden.

So erkennt man bei der Videoauswertung tatsächlich etwas Lichtflackern, das aber alles Mögliche sein kann, wie einige verhältnismäßig runde verbrannte Feuerstellen, die noch rauchten. Auch dieses, ließe sich mit wenig Aufwand menschlich herstellen. Zuletzt während des Bellens des Hundes sieht man bei genauem Hinsehen, wie eine lebendige humanoide Gestalt über den Ackerboden krabbelt und in das Licht der Kamera blickt, was man an den refaktierenden Augen erkennt. Da die Qualität dermaßen schlecht ist, lässt sich nicht genau sagen, was es tatsächlich war, die Größe, Kontur und Bewegung lässt allerdings auf einen erwachsenen männlichen Menschen schließen, was es mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auch war.

Nun als die Geschichte dank der sozialen Medien viral ging, versuchten sich auch Hobby Ufologen an dem Vorfall und so wurde aus dem Video ein Screenshot angefertigt und so stark vergrößert, dass die Qualität immer weiter darunter litt. Das Foto ist also nur noch zu ca. 60% authentisch im Vergleich zum Standbild des original Videos.

Ein Witzbold und Strolch hatte, wie es aussah auch noch einen Schalk im Nacken und setzte dem vermeintlichen Außerirdischen vom Feld auch noch Osterhasenohren auf, das dieses Foto eigentlich nur noch lächerlicher wurde.

Zusammengefasst:
Wie geht man jetzt mit diesem Vorfall um, Real oder Fake? Das ist hier tatsächlich etwas schwierig, denn es ist definitiv ein Fakt, das der Vorfall weltweit in den Medien erwähnt wurde. Beweise hierfür liegen eindeutig vor. Des Weiteren ist es ein gesicherter Fakt, dass es in Argentinien die Vision Ovni tatsächlich gibt und diese auch behördlich anerkannt ist. So werden Vorfälle, die in extraterrestrische Muster passen in Argentinien ganz anders untersucht und haben einen viel höheren Stellenwert in der Forschung als hier in Deutschland, das sich nach 1945 nicht mehr für Exopolitik interessierte und als verschwendete Spinnerei abstempelt. Da sind uns leider andere Länder heute Weitvoraus, was die UFO und Alien Forschung angeht.

Ein Video vom Vorfall existiert unumstritten, allerdings ist die Qualität und die entscheidende Sequenz unbrauchbar, weil das, was zu sehen ist, alles Mögliche sein kann und von dem, was man sieht, auch von Menschen arrangiert worden sein kann, eben um ein Fake herzustellen, um für einen kurzen Moment Medienpräsenz zu erhaschen und sich vielleicht ein paar Taler dazuzuverdienen.

So kann man sich nur philosophisch, analytisch dem Vorfall nähern und sich fragen, warum ein Außerirdischer über einen Acker krabbelt, wenn er doch zwei Beine besitzt, die von der Anatomie, zweifelsfrei zum Laufen geeignet sind?

Als Erklärung wird angegeben, dass der Besucher den Boden, beziehungsweise das dortige Wurzelgemüse untersuchte? 

Aber auch hier stellt sich die Frage, wenn dieser vermeintliche Besucher Tausende von Lichtjahren entfernte Planeten besucht und offensichtlich diese Entfernungen überwinden kann, warum dann keine Technik vorliegt, die in der Lage ist den Boden oder das Wurzelgemüse z.B. zu scannen. Warum muss er in eine solch peinliche Position gehen, mit der Wahrscheinlichkeit auch dabei entdeckt zu werden.

Als Erklärung wird angegeben, dass der außerirdische Hunger von der langen Reise hatte... Ja ne is klar...!

Eine weitere Frage wäre, warum ist er nackt, wo ist sein Raumanzug?

Und nicht zuletzt, das, was man immer philosophisch sich fragen sollte, warum sollte ein intelligentes Wesen, das uns technisch überlegen ist freiwillig einen Planeten besuchen, deren Bewohner zu einem Großteil so dämlich und zu verachten sind, dass man überall im Universum Besseres finden würde.

Theoretische Lösungsvorschläge aus dem Netz:
Es könnte sich um eine Schwuchtel gehandelt haben, die nach dem Nachtclub besuch, dort vorbei kam, noch unter Einfluss von Rauschmitteln sich nackt auszog und auf dem Feld seinen Rausch auslebte, vermutlich halluzinogene Substanzen. Der leichtgläubige Wachmann kam vorbei, entdeckte ihn und erschrak. Oder noch einfacher, das Ganze war vorher abgesprochen und ein inszenierter Fake für den kurzzeitigen Fame und ein paar Taler. Es kommen also mehrere Möglichkeiten und Erklärungen in Betracht. Auch der Chupacabra wurde als Erklärung nicht ausgelassen, neben Dämonen und Dimensionswanderern, alles dabei in den Kommentaren ...

Persönliche Meinung:
Es spricht vieles, das auf einen Fake schließen lässt.

Fotos: Diese wie auch hier abgebildet, sind definitiv Fake, was man beim Zoomen deutlich erkennt. 

(Wesen ohne Osterhasenohren)


Ergebnis:  Ungeklärt (Wahrscheinlichkeit für einen Fake sehr hoch)







Ein gezüchtetes Mischwesen aus dem Labor?



Ein gezüchtetes Mischwesen aus dem Labor?

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Haben hier übereifrige Wissenschaftler ein Mischwesen erschaffen? Ist das ein eingefangener Dämon oder eine verfluchte Person, die Gott spottete? Eine neue bisher unentdeckte Tierart vielleicht?

Das Rätselraten ist groß bei diesem Foto und so kommt es nicht selten vor, dass es für eine billige, Creepy Pasta Story herhalten muss.  Doch was ist die tatsächliche Geschichte hinter diesem Foto?

Das Foto, beziehungsweise das abgelichtet ist ein Kunstwerk von der Künstlerin "Patricia Piccinini" aus Melbourne (Australien). Mit ihren Tierplastiken versucht sie, ethische Fragen aufzuwerfen.

Das abgelichtete Wesen auf dem Foto ist Teil der "Lederlandschaft" Skulptur aus dem Jahr 2003.


Ergebnis:  100% Real!




Die Schallkanone der Nazis ...



Die Schallkanone der Nazis ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Gerüchten zufolge soll es im Reich sogenannte "Wunderwaffen" gegeben haben, unter anderem auch eine mysteriöse "Schallkanone", die in Betrieb genommen ihre ausländischen Invasoren und Feinde in Ohnmacht fallen lässt. Bezeugen soll dies ein von den amerikanischen Besatzern geschossenes Foto, das die Vorderseite dieser Waffe mit den zwei Parabolspiegeln zeigt. Die Frage, die nun in der Mythen Community zur Diskussion ansteht, gab es solch Waffen wirklich, oder ist es ein Photoshop Fake?

Wie Recherchen ergeben haben, ist dieses Foto definitiv echt. Ingenieur der Schallkanone war Dr. Richard Wallauschek, die er in Lofer bei Salzburg entwickelt hat und auf Bitten der Wehrmacht zum Ende des Krieges zum Einsatz bringen sollte.

Sie bestand vorne aus zwei 3 Metern großen Parabolspiegeln, die nach hinten mit Brennkammern verbunden waren. Zu diesen führten kleine Düsen, die Methan und Sauerstoff eingespritzt haben, was zufolge hatte, dass 800 - 1.500 mal in der Sekunde eine Detonation zustande kam und so ein Knallschall erzeugt wurde. Die Länge der Brennkammer selbst betrug ein Viertel der Wellenlänge der Schallwellen, die von den Explosionen erzeugt wurden. Mit jeder kontinuierlichen Explosion, die so erzeugt wurde, veranlasste man die nächste, das es zu einem regelrechten Schallstrahl kam, der reflektiert wurde und eine hohe Amplitude bewirkte.  Der Druck lag von mehr als 1.000 Millibar bis etwa 50 Meter Entfernung.

Ende April 1945 fanden die Besatzer die etwas in Mitleidenschaft geratene Anlage in Hillersleben (Sachsen-Anhalt) auf einem Forschungsgelände, wo experimentelle Waffen getestet wurden und fotografierten sie, bevor sie untersucht und geraubt wurde.

Zum Einsatz kam die Schallkanone allerdings nicht, da sie sich als zu umständlich erwiesen hatte. Historisch allerdings ist sie ein weiterer Zeuge von der weltweiten technischen Überlegenheit von uns Deutschen in dieser Zeit Epoche und ein Beweis für begnadete deutsche Ingenieurskunst. So ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die amerikanischen Besatzer die Idee raubten, weiter entwickelten und ähnliche Systeme heut im Einsatz sind, die auf dem Fundament der Schalkanone beruhen.

Was wie Stoff aus einem Science-Fiction Roman klingt, ist tatsächlich ein historischer Fakt.


Ergebnis:  100% Real!





Die erfrorenen Pferde im Schnee ...



Die erfrorenen Pferde im Schnee ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Eine wirkliche Story findet man mit dem Foto nicht, außer das es wohl wie üblich aus dem Deepweb stammen soll und es keine weiteren Informationen gibt. Einige Kommentatoren behaupteten, das es sich um ein Foto aus dem 2. Weltkrieg handelte, vermutlich Russland.

Natürlich stimmt das wie meist nicht und so klären wir auch dieses Foto auf.

Bei dem Foto handelt es sich um eine Szene aus einem kanadischen, leicht experimentellen Drama, im Dokumentarstil, aus dem Jahr 2007 von Regisseur Guy Maddin. Er trägt den Titel: "My Winnipeg" und ist im Handel zu bekommen.  Die Szene symbolisiert "Geister" Pferde im Red River, die der Legende nach bei einem Pferderennen verstorben sind.


Ergebnis:  100% Fake!





Der Mothman auf dem Feldweg ...



Der Mothman auf dem Feldweg ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Im September 2011 will ein frisch verliebtes Pärchen durch eine kleine Stadt in Virginia unterwegs gewesen sein, um ein Motel zu suchen, auf dem Weg dorthin nahmen sie über einen Feldweg eine Abkürzung und auf halber Strecke, strahlten die Autoscheinwerfer ihres Fahrzeugs ein unheimliches Wesen an, das direkt vor ihnen stand. Hupen verscheuchte das Wesen nicht, das aussah wie ein Mischwesen zwischen einem Menschen und einer Eule mit roten Augen. Es gelang ihnen noch ein Foto zu knipsen, bevor sie den Rückwärtsgang einlegten. Am nächsten Morgen alarmierten sie den Sheriff aus Mason County und schilderten die Begegnung mit dem Ungeheuer. Im Nachhinein waren sie überzeugt, dass sie den legendären Mothman begegnet sind ...

Na immerhin ein recht brauchbares Foto, was mal nicht mit der berüchtigten Kartoffelkamera aufgenommen wurde.

Doch leider handelt es sich hier auch nur um eine Creepypasta der Moderne. Eine erfundene Geschichte, dessen Foto sich um einen Screenshot handelt, das aus einer beliebten amerikanischen Mysteryserie stammt.

Genauer handelt es sich um eine Szene aus der TV-Serie "Monsterquest" mit dem Titel Mothman aus dem Jahr 2010, gedreht von Dave Zdon. Diese Episode wurde übrigens auch ins Deutsche übersetzt und ausgestrahlt.

Also mehr als eine recht gute CGI war hier nichts. Damit ist auch dieses Foto entmystifiziert.

Anmerkung:
Als Darstellung des Mothman, weicht dieses Wesen von den Monsterquest Machern, ziemlich ab, da hier mehr Eulen ähnlich und weniger Motten ähnlich aussieht und den Beschreibungen abweichend ist.


Ergebnis:  100% Fake!





Freitag, 22. März 2019

Die mysteriösen Baigong Rohre


Die mysteriösen Baigong Rohre


Die Creepypasta dahinter:

Der Ort des Geschehens liegt nahe des Mount Baigong ca. 40 km südwestlich von der Stadt Delhi (Haixi) in der chinesischen Provinz Qinghai, die wiederum im Nordosten des tibetischen Hochlandes liegt. Diese steinwüstenartige Gegend ist unbewohnt. Lediglich einige Nomaden Völker trifft man hier vereinzelt an. Am besagten Mount Baigong, der in seiner Erscheinung Ähnlichkeiten mit einer sehr alten Pyramide hat, befinden sich drei miteinander verbundene Höhlensysteme, wo von aber nur ein Eingang frei zugänglich ist. Hier hat man mysteriöse Rohre gefunden die einen Durchmesser von 40 cm Meter haben und in den Berg führen. Auch am naheliegenden Tuosu-See ragten Dutzende der Rohre aus dem Boden. - Man hat es also mit einem unwiderlegbaren alten (nicht mehr genutzten) Rohrsystem zu tun, das in einer Pyramiden ähnliche Gebirgsformation dessen Höhle entspringt und weiter unten in einen ca. 80 Meter weit entfernten See endet. Entdeckt hat man diese Rohre durch einen Zufall.

1996 haben eine Gruppe 9 amerikanischer Paläontologen / Geologen in diesem als reichhaltig an Fossilen bestehendes Gebiet, nach Dinosaurierknochen und Fossilen gesucht. So stieß ein Gruppenmitglied auf ein an der Felssteinwand aufsteigendes Gebilde, das einem verrosteten Eisenrohr glich. Man beschloss sich gemeinsam, diese dort nicht vermuteten Rohre genauer zu untersuchen und folgte ihnen. So entdeckte man den Eingang einer Höhle in dem die Rohre (wie verlegt) weiter verliefen bis tief in den Berg hinein. Diese Haupthöhle besitzt noch zwei neben Höhlen, dessen Eingänge am Mount Baigong weniger gut zugänglich sind. In diese vermutlich zwei kleineren Höhlen gehen die Rohre auch hinein. Es scheint, als würden diese im Höhlensystem entspringen. Als die Paläontologen verwundert beschlossen, die naheumgebene Umgebung abzusuchen und am Tuosu-See auf Dutzende weitere Rohre von nur weniger als  1  cm bis 60 cm stießen, die am Ufer aus dem Boden ragten und wie es ausschaute, sich auch unter dem See befanden, staunte man nicht schlecht und kam zum Schluss, das es sich um eine gewaltige Wasserpumpanlage gehandelt haben muss, die dem Zweck diente, große Wassermengen in die höher gelegene Höhle zu befördern.

Nun wollte man am nächsten Tag Gewissheit haben und kehrte nach Delhi zurück, um hier die Behörden zu informieren und um natürlich in Erfahrung zu bringen, was es mit dem alten Rohrsystem auf sich hat. Doch zu aller Enttäuschung zeigten sich die Ortsansässigen zuständigen nicht wirklich interessiert. So versuchten sie sich anderorts Gehör zu verschaffen, aber stießen bis zur Abreise erneut auf Desinteresse. So reisten die Gruppenmitglieder zurück nach Amerika und berichteten hier über ihre Entdeckung, auf die man sich kein Reim machen konnte. Doch für eine erneute Expedition mit Fachexperten waren keine Geldmittel zur Verfügung gestellt worden, das diese mysteriösen Rohre in Vergessenheit geraten sind.




Doch einige Jahre später 2002 erinnerte man sich an diesen seltsamen Fund und man begann, nun intensivere Nachforschungen anzustellen. So nahm man diverse Proben, die in Peking im Labor untersucht wurden. Der Ingenieur Liu Shaolin, der die Analyse vollzog, stellte fest, das es sich bei den Rohren um 30% Eisen(III)-oxid und einen großen Anteil an Siliciumdioxid und Calciumoxid, sowie 8% von einem unbekannten Material. Zusätzlich wurde noch eine Datierung durch das Thermolumineszenz-Verfahren gemacht, das zum überraschenden Ergebnis kam, das die Rohre 150.000 Jahre alt sein mussten. Das war in der Tat mehr als überraschend und machte den mysteriösen Kern der Geschichte aus. Schnell dachte man an "OOparts", denn Menschensiedlungen soll es in dieser Region im mittleren Westen Chinas erst seit 30.000 Jahren geben. Kurios und nun auch interessant genug für die Medien, die erstmalig 2002 nun die Öffentlichkeit in Kenntnis setzten, so die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua . Mit Aufhängern wie "Außerirdische Röhren" lockte man auch damit internationale Hobby Forscher, Interessierte und Abenteuer Touristen an. Diese kamen auch und man bot ab sofort Touren zum Mount Baigong an.

Auch wenn die Medien international nur für kurze Zeit über diese Kuriosität berichteten, wurde im Hintergrund weiter geforscht. Die Ergebnisse sollen aber alle nicht zufriedenstellend gewesen sein. 2007 wurde dann doch noch eine interessante Entdeckung gemacht. Zunächst mal war die Mehrheit der Wissenschaftler nun überzeugt, das es sich nicht um ein natürlich entstandenes Phänomen handelte. Des Weiteren stellte der Geologe Zheng Jiandong von der chinesischen Erdbebenbehörde fest, das einige Rohre eine sehr starke Konzentration von Radioaktivität aufzeigten.

So gibt es bis dato nur einige Theorien.

1. Die Natürliche: Das es sich bei den Rohren um Baumwurzeln handelt.

2. Die Historische: Das intelligentere Menschen sie gebaut und verlegt haben

3. Die Geologische: Das Lava für die Formung verantwortlich war

4. Die Präastronautische: Das Außerirdische diese errichtet haben

Es kann aufgrund aktuell noch anhaltenden Forschungen noch nicht eindeutig beurteilt werden, um was es sich handelt. Definitiv gesicherter Fakt ist, das es genau an diesem Ort diese merkwürdigen Rohre gibt. Auch die Funktion, der Wasser Transportierung sollte zutreffend sein. 

Nachtrag: Nach der Atomspektroskopie-Untersuchung, die wissenschaftlich durchgeführt wurde, kann man davon ausgehen, dass es sich um eine natürliche Entstehung handelt, die Rohre entpupten sich als Baumwurzeln. Damit sollte mit größter Wahrscheinlichkeit der Fall geklärt sein. Ein Rätsel bleibt allerdings noch übrig, nämlich wo die starke Radioaktivität herkommt.


Ergebnis: 100% Fake! (nicht außerirdisch)





Donnerstag, 21. März 2019

Angikuni Lake: Das verschwundene Eskimo Dorf



Angikuni Lake: Das verschwundene Eskimo Dorf

Die Creepypasta dahinter:
Beim Angikuni Lake und das verschwundene Eskimo Dorf, handelt es sich um einen rätselhaften Vorfall, der sich im November 1930 im Nordosten Kanadas in der Kivalliq Region im Territorium Nunavut, das an Grönland grenzt ereignet hat. Hier liegt der Angikuni See und an dessen Ufer gab es ein kleines Inuiten Dorf, das spurlos verschwunden ist.

Die Inuits  sind eine indigene Volksgruppe, die in Nordosten von Kanada, Alaska und auf Grönland leben. Umgangssprachlich nennt man sie auch Eskimos, die tatsächlich auch die Iglu Schneehaus Baukunst beherrschen und in extremer Kälte und Witterung sich zu helfen wissen. Vor den 30er Jahren galten sie noch als Nomaden Volk. Seit den 60er Jahren sind sie aber in ihrem Territorium sesshaft geworden. Sie leben hauptsächlich aus der Natur vom Fischfang und pflegen ihre eigene Kultur und Bräuche.

Ein gewisser Joe Labelle, ein Trapper, der im Dorf ein bekannter Fellhändler war, machte sich durch den Schneesturm im November 1930 auf, um zu seinen geschätzten Inuit Freunden zu gelangen, mit denen er eine freundschaftliche Handelsbeziehung pflegte, aber auch den einen oder anderen Fischspieß vom Lagerfeuer zusammen verspeiste. Als er in der frühen Morgendämmerung endlich ankam, wunderte er sich, da es extrem ruhig war, was ungewöhnlich war. Um diese Zeit sollten eigentlich die Männer sich für die Jagd vorbereiten, die Kinder vor den Hütten spielen usw. Es war aber extrem ruhig, wie als ob alle noch schliefen. Auch lautes Rufen brachte nichts, sodass Joe Labelle beschloss, die Hütten zu durchsuchen. Nichts! Von den dort ca. 200 lebenden Eskimos war kein Einziger mehr im Dorf anwesend. So ging er davon aus, dass etwas nicht stimmte und eilte zurück, um die Royal Canadian Mounted Police zu alarmieren.

Zusammen inspizierte man das verlassene Dorf jetzt genauer und durchsuchte jede einzelne Hütte und Arbeitsplatz. Das Verwunderliche war, das alles stehen und liegen gelassen wurde. Halb ausgetrunkene Gläser, angefangene Handwerksarbeiten auf den Tischen. Gewehre vor den Türen, ohne die man sich nie entfernt hätte. Über den Feuerstellen hingen noch völlig verkohlte Fische und das Brennholz lag unverräumt nicht abgedeckt am Brennplatz. Das Schockierendste, die sieben Huskys Schlittenhunde, die am Baum angeleint waren, sie waren völlig ausgehungert und erfroren. So war man sich schnell einig, dass etwas Furchtbares geschehen sein muss, was die Eskimos aus dem Dorf veranlasst hat, in aller Eile fluchtartig das Dorf zu verlassen. Noch unheimlicher und mysteriöser wurde es, als man etwas abseits beim Friedhof ankam und sah, wie alle Gräber geöffnet waren und keine Leiche mehr vorzufinden war.

Sofort stellte man eine große Suchmannschaft zusammen, die nicht nur zu Fuß, sondern auch aus der Luft mit zwei Flugzeugen zum Einsatz kamen, um nach den verschwundenen Eskimos zu suchen.  Doch die dreitägige Suche brachte keinen Erfolg. Die Eskimos blieben wie in Luft aufgelöst verschwunden.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Angikuni Sees, siedelte ebenfalls eine kleinere Gruppe Eskimos, die berichteten das vor einiger Zeit eines Nachts blau schimmernde Wesen / Gottheiten vom Himmel kamen und mehrere Nächte über dem See schwebten, aus Furcht hatte man sich in den Iglus und Hütten verbarrikadiert. Die Polizei und die Leiter des Suchtrupps sahen darin aber keine Verbindung zum Verschwinden der 200 Dorfbewohner.

Natürlich bekamen nur wenige Tage danach auch die Medien den Vorfall mit und berichten darüber. Nach weiteren Suchaktionen, die teils auch privat stattfanden, schloss man die polizeiliche Akte mit dem Vermerk "ungelöst".  Erst in den 80er Jahren wurde man wieder auf den Vorfall aufmerksam, sodass sich nun auch Ufologen zu Wort meldeten und davon überzeugt waren, dass Außerirdische die Eskimos entführt haben und auf ihren Heimatplaneten brachten.

Bis heute ist dieser Vorfall ungeklärt ...

Was für eine mysteriöse Geschichte doch entspringt sie der Wirklichkeit?

Wohl eher nicht!

Die wirkliche Geschichte dahinter:
Die wohl erste Erwähnung, die den Vorfall beschreibt, dürfte eine Tageszeitung sein, und zwar die The Danville Register & Bee , die am 27. November 1930 erschienen ist. Hier findet man einen Artikel aus der Feder des Journalisten Emmett E. Kelleher, der den Vorfall um das mysteriöse Verschwinden des Eskimo Dorfs beschrieb.


Mit der Verbreitung des Internets wurde die Geschichte immer weiter ausgeschmückt und die verrücktesten Erklärungsversuche und Theorien machten die Runde.  Letztendlich kontaktierten Skeptiker Historiker und andere Experten und gingen dem Fall erneut auf die Spur. Befragungen und Recherche haben ergeben, dass bei der Royal Canadian Mounted Police kein Fall dieser Art bekannt ist, es keine Akte gibt, auch nie ein Suchtrupp in das Gebiet gestartet ist, keine Flugzeuge im Einsatz waren und sich auch kein Trapper Namens Joe Labelle gemeldet hatte. So befragte man die noch lebenden Nachfahren und sichtete alle Fallakten und Dokumente aus der Zeit, mit dem Ergebnis kein Eintrag. Auch rekonstruierten Historiker und Experten die beschriebenen Umstände und kamen zum Schluss, dass auch diese absolut unwahrscheinlich sind.

Zu guter Letzt führte die Recherche zu keinem weiteren Ergebnis und als Quelle und Urheber der Geschichte bleibt lediglich Emmett E. Kelleher, der für seine Creepypasta Geschichten seiner Zeit bekannt war und öfters mysteriöse Berichte verfasste, die allgemein mit einem Augenzwinkern gelesen werde.

Fazit: Das Einzige, was an dieser Geschichte der Wirklichkeit entspricht, dass die ca. 30 älteren Eskimos ganz unspektakulär ihr temporäres Lager, das für die Jagd benutzt wurde, wieder geräumt haben und weiter gezogen sind. Keine toten Hunde am Baumstumpf, keine geklauten Leichen aus dem Eisboden und auch keine UFO´s, noch nicht mal feste Häuser, da eben nur ein temporäres Lager, wie es typisch ist für die Inuits  wenn sie auf Jagdtour unterwegs sind.

So sind auch alle Fotos falsch, die im Internet kursieren und angeblich das Dorf zeigen sollen. Denn der Ursprung liegt hier bei Aufnahmen von Edward S. Curtis im Jahr 1929 die eine Yupik Tierunterkunft in Hooper Bay, Alaska zeigen. Oder ebenfalls von Edward S. Curtis 1927 aufgenommenes Foto von einem Iñupiaq Dorf in King Island, Alaska. Also alles Bilder, die nichts mit der angeblichen Geschichte zu tun haben.

Kurz um, die ganze Geschichte ist nichts weiter als ein Hoax, eine fiktive Geschichte eines Sensationsjournalisten, der mit Creepypastas seine Brötchen verdient hat.



Ergebnis: 100% Fake!







Zwei okkulte Riesengestalten im Dschungel ...



Zwei okkulte Riesengestalten im Dschungel ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Was sieht man hier? Zwei von diesen Muslimas in ihrer Burka? Zwei Außerirdische? Zwei dämonische Wächter? Wesen aus einer anderen Dimension? Okkulte Riesengestalten?

Viel hat man in den Kommentaren gegrübelt, doch was man am ehesten sieht, ist ein Hoax!

Und da mit hat man wohl recht, denn das Foto stammt aus den früheren Werken ca. 2011 vom Fotokünstler Brian Vu.  Somit hätte man auch dieses Rätsel geklärt.


Ergebnis: 100% Fake!




Ein Wendigo unter der Eisdecke?



Ein Wendigo unter der Eisdecke?

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Ein Wanderer soll 2015 in Kanada durch die winterlichen Wälder gewandert sein und auf einen zugefrorenen See gestoßen sein, den er überquerte. Zufällig entdeckte er ein Wasserloch, wo er unter der dicken zugefrorenen Eisschicht, ein merkwürdiges Wesen entdeckte, das ausschaut wie ein Wendigo. Er schoss sofort ein Beweisfoto und alarmierte die Behörden. Diese schickten ein Team raus und seit dem hat man nichts mehr von dem Vorfall gehört. Hat der Wanderer tatsächlich einen Wendigo entdeckt?

Na das wäre für die Zoologie gewiss eine Sensation, doch wird sich hier jetzt Ernüchterung wahr machen, denn an der Story ist nichts dran, da man es hier mit einer klassischen Creepypasta zu tun hat.

Die wirkliche Geschichte hinter dem Foto:
Zunächst mal stammt das Foto nicht aus Kanada, sondern aus Finnland. Das Jahr ist auch nicht 2015, sondern 2007. So gibt es Herrn Timo Jokela,der Dekan, Professor für Kunsterziehung ist und in Finnland eine Ausstellung bewarb, die den Titel trägt: "Nah an der Natur: Die Zeichen des Waldes". Hier wiederum hat sich der Foto und Performance Künstler "Pekka Kainulainen" mit diesem arrangierten Foto des im See eingefrorenen Wendigos beteiligt.

Man hat es hier also mit Umweltkunst zu tun.
Die Fotoausstellung beleuchtet zwei Aspekte der finnischen Umweltkunst. Beziehung zur Naturlandschaft und zur Präsenz von Mythen und Legenden.

Damit ist auch dieser Fall geklärt, vielleicht gibt es ja den Wendigo, doch dieser hier ist definitiv kein echter Wendigo und somit auch kein Beweis für eine Existenz.




Ergebnis: 100% Fake!




Dienstag, 19. März 2019

Der Vorfall in Ong's Hat



Der Vorfall in Ong's Hat

Die Creepypasta dahinter:

Der Vorfall geschah in einem sprichwörtlichen Geisterdorf in der Pemberton Township Gemeinde, in Burlington County im Bundesstaat New Jersey (USA). In dieser Gemeinde befindet sich etwas abseits in den Wäldern, die Reste eines verlassenen Dorfes, das den Namen "Ong´s Hat" trägt. Von dem vermeintlichen Dorf, in dem sich der Vorfall ereignet hat, steht heute allerdings nur noch eine zugewucherte Ruine einer alten Hütte. Zugänglich nur durch einen Trampelpfad am nördlichen Ende des Batona Trail.

Laut Henry Charlton Beck (26 Mai 1902 - 16 Jan 1965) aus New Jersey, der als Autor und Chronist tätig war, war Ong´s Hat um 1860 eine lebhafte Stadt, die als Ankerzentrum bezeichnet werden konnte und viele Besucher und Durchreisende aus der nahen Umgebung anzog. Nicht zuletzt da es große Vorräte an Rum und Whisky gab. Auch wurden historisch hier die ersten Alkohol Schmuggler verhaftet.

Nach der ersten goldenen Welle der industriellen Revolution zogen viele in neue Häuser um oder direkt nach New York, das sich als Metropole entwickelte. So wurde Ong´s Hat aus einer Kleinstadt zu einem kleinen Dorf, in dem nur wenige Menschen lebten. In den 20er Jahren sollen nur noch 7 Menschen dort einen festen Wohnsitz gehabt haben. Die Letzten registrierten, die zugezogen waren, war ein polnisches Ehepaar, die Chininiskis hießen.

1936 war Ong´s Hat vollkommen verlassen und verwildert. So existierte es zwar noch auf der Karte, doch außer ein Schuppen und ein paar Ruinen auf einer Lichtung war nichts mehr übrig. Jäger fanden hier als letzten Bewohner ein weibliches Skelett, von dem man vermutete, dass es sich bei der Verstorbenen, um Frau Chininiski handeln könnte. Sheriff Ellis Parker konnte jedoch nie, das Skelett identifizieren, sodass die Tote bis heute unbekannt blieb.

1961 lebte noch ein Getreidebauer aus Chicago nahe der Geisterstadt. Eli Freed, der mit seinem 79 Jahren dann aber auch verschwand und in eine Seniorenresidenz nach New York zog.

1972 besaß ein Wali Ford ein größeres Stück Land, das an Ong´s Hat grenzte. Dieser war ein spirituell suchender Globetrotter, der in den verschiedensten Ländern seine religiöse Erfüllung suchte. Diese hat er Anfang der 70er in der nordafrikanischen Religion, der Maurisch- Orthodoxen Kirche wohl gefunden und eröffnete auf seinem Land ein Ashram, das wie typisch zu dieser Zeit einer Hippie Kommune gleichkam. Diese hatte guten Zulauf und bestand größtenteils aus Anhängern, die irgendwie auf Sinnsuche waren, freie Liebe und freien Sex zelebrieren wollten und zudem auch ungehemmt die einen oder anderen Drogen Exzesse durchleben wollten.

Ein kleiner Teil der Anhänger des Ashrams nutzten die ungestörte Ruhe und abgelegene Gegend, um wissenschaftlich zu arbeiten und Experimente durchzuführen. Unter ihnen waren auch zwei Junge Studenten aus der Princeton University, die an der Chaos Theorie forschten wie auch an einem Projekt zur Einschränkung der menschlichen Sinneswahrnehmungen.

So ist es dieser kleinen wissenschaftlich arbeitenden Gruppe wohl gelungen, eine Apparatur zu konstruieren, die gleichzeitig dafür sorgt, dass alle Sinneswahrnehmungen für einen kurzen Moment vollständig deaktiviert werden. So fand sich auch schnell einen Freiwilligen, der sich sofort bereit erklärte einen wissenschaftlichen Dienst zu erweisen, um so dafür zu sorgen, dass diese Apparatur, die man "The Egg" nannte, da sie Ähnlichkeiten mit einem Ei hatte aus der experimentellen Forschung raus kommt.  

Der Test verlief allerdings etwas anders als erwartet. Denn die Testperson löste sich samt der Apparatur nach der Inbetriebnahme wie in Luft auf. Nach wenigen Sekunden aber materialisierte sie sich wieder. Was der Anwender berichtete, konnte man erst kaum glauben. So befand er sich für wenige Sekunden zwar am gleichen Ort, jedoch war dieser völlig anders. Anders im Sinne von "naturbelassen" wie er ihn verglich.

Nach dem man sich selbst davon überzeugte und weitere Experimente durchführte, war man sich sicher, dass es offensichtlich durch Zufall gelungen ist, einen Zugang in eine Parallelwelt zu öffnen.

Bedauerlicherweise kamen die Behörden dem Treiben in dem Ashram auf die Schliche und so rückten eines Morgens Polizisten und Militärpolizei an und stürmten das Gelände. Berichten zufolge, haben sich aber alle Anhänger der Ashram Gemeinschaft um Wali Ford über die Apparatur abgesetzt. Lediglich vier leicht bekleidete, nicht mehr so ganz nüchterne Personen traf man im Labor, wo die Ei Apparatur stand an.

Alle anderen gelten bis heute als spurlos verschwunden ... Verbleib unbekannt!

WTF! Was für eine Geschichte! Also wenn der Vorfall sich so tatsächlich ereignet hat, dann ist das nicht nur Mega interessant, sondern mal ein ganz dickes Brett für die Wissenschaft.

Aber wie so oft tritt schon bald Ernüchterung ein, wenn man der Sache mal etwas tiefer auf den Grund geht ...

So sollte man die Geschichte vorab in zwei Teile aufteilen. Zu einem in den historischen, zum anderen in den Fantastischen.

Der historische Teil:
Hier sollte man noch mal Henry Charlton Beck nennen und im Kontext einen interessanten Brief, der in der New York Times veröffentlicht wurde. Dieser stammt von einem Nachfahren der Familie Ong, der die von Henry Charlton Beck behaupteten Sachverhalte in der Chronik von "Ong´s Hat" korrigieren wollte. Ong´s Hat" war nie eine Stadt, noch nicht mal ein Dorf, sondern lediglich eine Hütte, die man um 1610 rum gebaut hatte, als Übernachtungsmöglichkeit, als die Familie Ong aus Little Egg Harbor ihre Handelsbeziehungen mit den Nachbargemeinden nachging.

Beck schmückte in seinem Buch "Forgotten Towns of Southern New Jersey" Ong´s Hat gewaltig aus. Doch da er ehrlich war, bestätigte er noch vor seinem Tod, dass er im Schreibfluss übertrieben hatte und aus der Chronik eher ein Märchen wurde.

Somit steht definitiv historisch fest, das Ong´s Hat lediglich aus einer "Hütte" bestand. Alle weiteren im Buch erwähnten historischen Sachverhalte sind fiktiv, wie der Autor später selbst zugegeben hatte.

Der fantastische Teil:
Hier wird es etwas schwammig, aber doch rekonstruierbar. Demnach besteht die Geschichte, Legende um das mysteriöse Ong´s Hat schon länger als es das Internet gibt, aber dennoch kann man sie als Urgestein der Creepypastas bezeichnen.

Die Wirklichkeit war ein Mediales Experiment, im Rahmen von einem klassischen Transmedia-Storytelling zu Forschungszwecken. Grundlage war also eine  Collaborative Fiction, die das Fundament Ong´s Hat besaß. Joseph Matheny aus Illinois, der als Transmedia Künstler und Autor arbeitet, deckte den Mythos und Hoax, der ein Vorläufer der klassischen Crepypasta war schließlich auf.

Eigentlich sollte die Sache somit vom Tisch sein und die Wirklichkeit ersichtlich, wenn da nicht die unbelehrbaren wären, die nun behaupten, das Matheny und auch andere von der Regierung gezwungen werden, den Vorfall durch eine Falschbehauptung zu vertuschen. Nun ja, selbst hier spricht die Wahrscheinlichkeit eine andere Sprache.

So kursiert bis heute die Geschichte um Ong´s Hat im Netz umher und wird immer weiter ausgeschmückt und ergänzt. Experiment geglückt könnte man somit sagen.

Fazit: Es kann durchaus möglich sein, das es irgendwo Portale zu anderen Dimensionen oder Parallelwelten gibt, aber dieses "Ei" aus Ong´s Hat war definitiv keins.


Ergebnis:  100% Fake!