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Mittwoch, 3. April 2019

Unbekanntes Tier aus Afrika Safari



Unbekanntes Tier aus Afrika Safari

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Dieses Foto soll während einer Safari in Afrika in den 30er Jahren 1932 geschossen worden sein. Es zeigt ein unbekanntes, nicht spezifizierbares Säugetier im Sprint. Es schaut aus, als hätte es einen Vogel ähnlichen Kopf mit einem Schnabel.

Die Frage, die sich stellt, ist natürlich: Was ist das für ein Tier?

Falls das Foto tatsächlich ein Fake ist, dann ist dieser extrem gut gemacht. Aufgrund der Qualität lässt sich nicht auf Anhieb sagen, ob es sich um eine Fälschung oder um ein echtes Foto handelt. Zum Bedauern ist auch der Uploader nicht mehr ausfindig zu machen. Das Foto stammt aus einem Screenshot eines Videos.

Sollte es der Wirklichkeit entsprechen, dann weißt es starke Ähnlichkeiten mit einem Chilgatherium auf, die tatsächlich auch in Afrika gelebt haben. Die Betonung liegt auf "haben", denn diese gelten sei. 27 Millionen Jahren ausgestorben.




Eigentlich dürfte es als ziemlich unwahrscheinlich gelten, dass eine kleine Population überlebt und sich weiter entwickelt hat. Selbst, wenn dieses Bild den letzten seiner Art zeigen würde. Zweifelsfrei, möglich wäre es, aber ohne Beweis bleibt die Frage kritisch in Bezug auf die Echtheit.


Ergebnis:  unaufgeklärt (vermutlich Fake)




Mittwoch, 27. März 2019

Seedeater? Unbekanntes Tier im Wald ...



Seedeater? Unbekanntes Tier im Wald ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Dieses Wesen ist ein Wesen wie aus Albträumen entstanden. So soll es einem anonymen Zoologen gelungen sein, einiges über dieses Tier, das er als Wesen oder gelegentlich auch als Dämon beschreibt, in Erfahrung zu bringen. So sagt, man stammt es aus Kanada, lebt in den Wäldern und es frisst kleine Kinder und beeinflusst zudem noch dessen Psyche. Es gilt als äußerst aggressiv und ist ein klarer Fall für die Kryptozoologie ... Eine ähnliche Geschichte handelt von einem Cliff Howry, der ebenfalls über die Kreatur berichtet ...

Alles Creepypasta oder was?
An dieser Stelle muss man zugeben, dass es nicht gelungen ist, mehr oder gar den Urheber von diesem Foto herauszubekommen. Sodass es schon erstaunlich ist, da die Qualität und Ablichtung recht gut ist. Das Foto stammt aus einem Screenshot von einem YouTube Video aus dem Jahr 2009.

Recherchen haben ergeben, dass es zumindest ähnliche Wesen gibt, die aber definitiv  "alle" in den Bereich der Fiktion einzuordnen sind. Wo hier die Inspiration und Vorlage gesessen hat, ist ebenfalls unbekannt, was genau so ungewöhnlich ist, da eben die Creepypastas im Kontext mit dem Wesen sehr weit verbreitet sind.

Der Demon Monkey:
Dieser stammt aus dem Videogame Temple Run.

Das Hard to Destroy Reptile:
Die SCP Foundation in (SCP - 682) und dessen Videospiel "SCP - Containment Breach" hat auch ein Wesen, das recht bekannt ist und in manchen Abbildungen Ähnlichkeiten zeigt.

Seedeater:
Der Seedeater (Sporophila corvina) ist eigentlich ein kleiner Vogel, der aus Süd Mexiko stammt, daher ist das ebenfalls als Seedeater bezeichnete Wesen aus der Creepypasta etwas anderes. Ein weiterer Name ist Ragface.

Gehen wir mal von der Creepypasta weg und widmen uns dem Foto, das in der Tat ziemlich echt ausschaut. Affe oder Bär? Ein Bär oder Affe mit einem Schnabel? Oder ein originelles Kostüm, unter dem ein Mensch steckt? 

Das sind die Fragen, die sich hier stellen und rein von der biologischen Anatomie her, wäre wohl eher Letzteres der Fall. Dieses wird deutlich, wenn man sich die weiteren Fotos dieser Serie aus dem Wald anschaut. Ganz klar ein Kostüm! Aber gelungen schaut in der Tat echt aus ...




Ergebnis:  100% Fake!





Samstag, 23. März 2019

Ein gezüchtetes Mischwesen aus dem Labor?



Ein gezüchtetes Mischwesen aus dem Labor?

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Haben hier übereifrige Wissenschaftler ein Mischwesen erschaffen? Ist das ein eingefangener Dämon oder eine verfluchte Person, die Gott spottete? Eine neue bisher unentdeckte Tierart vielleicht?

Das Rätselraten ist groß bei diesem Foto und so kommt es nicht selten vor, dass es für eine billige, Creepy Pasta Story herhalten muss.  Doch was ist die tatsächliche Geschichte hinter diesem Foto?

Das Foto, beziehungsweise das abgelichtet ist ein Kunstwerk von der Künstlerin "Patricia Piccinini" aus Melbourne (Australien). Mit ihren Tierplastiken versucht sie, ethische Fragen aufzuwerfen.

Das abgelichtete Wesen auf dem Foto ist Teil der "Lederlandschaft" Skulptur aus dem Jahr 2003.


Ergebnis:  100% Real!




Der Mothman auf dem Feldweg ...



Der Mothman auf dem Feldweg ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Im September 2011 will ein frisch verliebtes Pärchen durch eine kleine Stadt in Virginia unterwegs gewesen sein, um ein Motel zu suchen, auf dem Weg dorthin nahmen sie über einen Feldweg eine Abkürzung und auf halber Strecke, strahlten die Autoscheinwerfer ihres Fahrzeugs ein unheimliches Wesen an, das direkt vor ihnen stand. Hupen verscheuchte das Wesen nicht, das aussah wie ein Mischwesen zwischen einem Menschen und einer Eule mit roten Augen. Es gelang ihnen noch ein Foto zu knipsen, bevor sie den Rückwärtsgang einlegten. Am nächsten Morgen alarmierten sie den Sheriff aus Mason County und schilderten die Begegnung mit dem Ungeheuer. Im Nachhinein waren sie überzeugt, dass sie den legendären Mothman begegnet sind ...

Na immerhin ein recht brauchbares Foto, was mal nicht mit der berüchtigten Kartoffelkamera aufgenommen wurde.

Doch leider handelt es sich hier auch nur um eine Creepypasta der Moderne. Eine erfundene Geschichte, dessen Foto sich um einen Screenshot handelt, das aus einer beliebten amerikanischen Mysteryserie stammt.

Genauer handelt es sich um eine Szene aus der TV-Serie "Monsterquest" mit dem Titel Mothman aus dem Jahr 2010, gedreht von Dave Zdon. Diese Episode wurde übrigens auch ins Deutsche übersetzt und ausgestrahlt.

Also mehr als eine recht gute CGI war hier nichts. Damit ist auch dieses Foto entmystifiziert.

Anmerkung:
Als Darstellung des Mothman, weicht dieses Wesen von den Monsterquest Machern, ziemlich ab, da hier mehr Eulen ähnlich und weniger Motten ähnlich aussieht und den Beschreibungen abweichend ist.


Ergebnis:  100% Fake!





Donnerstag, 21. März 2019

Ein Wendigo unter der Eisdecke?



Ein Wendigo unter der Eisdecke?

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Ein Wanderer soll 2015 in Kanada durch die winterlichen Wälder gewandert sein und auf einen zugefrorenen See gestoßen sein, den er überquerte. Zufällig entdeckte er ein Wasserloch, wo er unter der dicken zugefrorenen Eisschicht, ein merkwürdiges Wesen entdeckte, das ausschaut wie ein Wendigo. Er schoss sofort ein Beweisfoto und alarmierte die Behörden. Diese schickten ein Team raus und seit dem hat man nichts mehr von dem Vorfall gehört. Hat der Wanderer tatsächlich einen Wendigo entdeckt?

Na das wäre für die Zoologie gewiss eine Sensation, doch wird sich hier jetzt Ernüchterung wahr machen, denn an der Story ist nichts dran, da man es hier mit einer klassischen Creepypasta zu tun hat.

Die wirkliche Geschichte hinter dem Foto:
Zunächst mal stammt das Foto nicht aus Kanada, sondern aus Finnland. Das Jahr ist auch nicht 2015, sondern 2007. So gibt es Herrn Timo Jokela,der Dekan, Professor für Kunsterziehung ist und in Finnland eine Ausstellung bewarb, die den Titel trägt: "Nah an der Natur: Die Zeichen des Waldes". Hier wiederum hat sich der Foto und Performance Künstler "Pekka Kainulainen" mit diesem arrangierten Foto des im See eingefrorenen Wendigos beteiligt.

Man hat es hier also mit Umweltkunst zu tun.
Die Fotoausstellung beleuchtet zwei Aspekte der finnischen Umweltkunst. Beziehung zur Naturlandschaft und zur Präsenz von Mythen und Legenden.

Damit ist auch dieser Fall geklärt, vielleicht gibt es ja den Wendigo, doch dieser hier ist definitiv kein echter Wendigo und somit auch kein Beweis für eine Existenz.




Ergebnis: 100% Fake!




Montag, 18. März 2019

Der Bunyip ...


Der Bunyip ...

Die Creepypasta dahinter:
Beim Bunyip soll es sich um eine unentdeckte und seltene Tierart handeln, die in den Sümpfen, Flüssen und Wasserlöchern in Australien leben soll. Er fällt somit in den Bereich der Kryptozoologie. Urheber und Augenzeuge des Bunyip sind in erster Linie die Aborigines (Ureinwohner Australiens). Der Bunyip wird verschieden beschrieben, wie auch die Abbildungen unter anderem von der Illustrated Australian News zeigen. So kann nicht genau gesagt werden, wie er nun genau aussehen soll.

Einigkeit herrscht nur, dass er es gerne feucht mag und das seine Schreie extrem Laut und besonders nachts zu hören sind. Dass er ein Fleischfresser ist und dichtes pelzartiges Fell besitzt,

Die wohl häufigste Beschreibung ähnelt entfernt vom Kopf her einem Walross durch lange Stoßzähne, Barthaare und rundlichen Kopf und der Rest erinnert an einen großen Wombat.

In der Kryptozoologie geht man davon aus, wenn es tatsächlich ein Tier geben sollte wie der Bunyip, dass es sich dann vermutlich um ein ausgestorbenes Diprotodon (Beuteltiere) handelt. Dieser ist zwar seit 45 000 Jahren ausgestorben, könnte aber in kleinerer Population überlebt haben. Ebenfalls dafür spricht der natürliche Lebensraum Australien.

Das häufigste Bild ist eine illustration aus dem Jahr 1890. Ein weiteres Foto zeigt das "The Murray Bridge Bunyip" von Dennis Newell aus dem Jahr 1972, was eine beliebte Attraktion ist (siehe Video)




Ergebnis:  Aufgeklärt / Unaufgeklärt



Sonntag, 17. März 2019

Das Nazi U-Boot und der Megalodon



Das Nazi U-Boot und der Megalodon

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Am 18. Dezember 1942 wurde dieses Foto vor der Küste Südafrikas geschossen und es zeigt zwei Wehrmacht U-Boote und im Hintergrund wohl die Flossen von einem Megalodon.  Richtig gelesen, der Urzeithai, der es locker auf 20 Meter Größe schafft und zurecht als räuberisches Monstrum der Meere bezeichnet wird. Ein weißer Hai schaut daneben aus wie ein zahmer Goldfisch. Das Problem, der Monsterhai ist seit guten 2,3 Millionen Jahren ausgestorben und man findet höchsten seine riesigen Zähne.

Die Frage lautet also, ist dieses Foto ein Beweis, das der Megalodon noch lebt?

Zu der Annahme kam man im Übrigen, da man den Abstand der Rücken und Schwanzflosse gemessen hat und so, es sich nur um den Megalodon gehandelt haben kann, neben den U-Booten, dessen Typ identifiziert wurde und ein Größenvergleich noch mehr Gewissheit verschaffte.

Gefundenes Fressen für die Bild, die am 19.10.2016 einen Artikel zur Thematik veröffentlichte.

Das Foto stammte übrigens vom "Discovery Channel" aus der Dokumentation: "Megalodon: The Monster Shark That Lives" (2013) von Doug Glover wo auch die Quelle liegt.

OMG ... Es scheint sich echt gut zu verkaufen die Thematik um Nazis im Zusammenhang mit irgendetwas kuriosen. Was hat man nicht schon alles behauptet von angeblichen Gräueltaten oder super Erfindungen oder anderen Stoff, nun auch Elemente aus der Kryptozoologie. Definitiv eine gute Vorlage für den nächsten Horror Film.

Die Wirklichkeit schaut wie so oft aber wesentlich unspektakulärer aus.

Das Foto ist definitiv gefälscht und somit ein Fake!

1) Um die Flossen ist keine Wasserbewegung zu sehen, es fehlen die Wellen und das ein so riesiger Hai sich im Wasser treiben lässt und das noch neben zwei U-Booten ist mehr als unwahrscheinlich.

2) Der U-Boot Typ passt nicht zu dem Ort, wo das Foto aufgenommen worden sein soll. Es handelt sich hier um ein deutsches U-Boot vom Typ 2, die als Patrouillenboote vor Küsten eingesetzt wurden. Es ist nicht bekannt, das diese Typen vor Südafrika eingesetzt wurden und es ist unwahrscheinlich, das man sie dort erst zusammengebaut hat. 

3) Was macht das Hakenkreuz oben rechts auf dem Foto?

4) Warum ist das Foto in Sepia und nicht wie üblich in s/w?

Letztendlich hat auf Druck und Nachfrage der Discovery Channel zugegeben, dass es sich hier um eine bearbeitete Mockumentary handelt, die nicht der Wirklichkeit entspricht.

Aufklärung:
Das Foto das im Original ein Screenshot aus einen schwarz/weiß Videofilm der deutschen Kriegsmarine ist, die mit ihren Typ 2 U-Booten im Pazifik unterwegs waren, wurde mit digitaler Bildbearbeitung einfach mit einem Sepia Filter überzogen, oben rechts hat man ein Hakenkreuz als Ebene eingefügt, das einen transparenten Hintergrund hatte und hinter dem U-Boot hat man einfach die 2 Haifischflossen im gegebenen Abstand eingefügt. Fertig war die Fälschung.

Vielleicht ist es möglich das es tatsächlich in den Weiten und unerforschten Ozeanen noch einen Megalodon gibt, aber dieses Foto liefert alles andere als einen Beweis dafür.



(Original aus dem Videofilm)



Ergebnis: 100% Fake!




Die Zyklopen Schwein Kreatur



Die Zyklopen Schwein Kreatur

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Bei diesem Foto hier handelt es sich um eines dieser Fotos, die gerade die älteren Community Mitglieder nur all zu gut kennen dürften. Seit 2004 taucht es immer wieder mal in diversen YouTube Videos auf, meist in Top Listen, der kuriosesten und seltsamsten Tiere / Kreaturen, die weltweit fotografiert wurden. Dementsprechend viele Kommentare gab es dazu und zu geschätzt 90% war man sich einig, das dieses merkwürdige Wesen auf dem Foto nur eine Skulptur ist ein angefertigtes Model eines Künstlers und somit in diesem Kontext absolut Fake.

Ja ich muss gestehen, auch ich habe Jahre lang geglaubt, dass es sich hierbei um ein Fake handelt. Doch dieses hat sich als Irrtum erwiesen, warum dieses Foto in der Community als besonders gilt, da es so unnatürlich ausschaut, aber doch der Wirklichkeit entspricht.

Zu sehen gibt es das Schweinchen, was eines  der ursprünglich acht ist in Texas (USA), genauer im "The Museum of the Weird" in der 412 E. 6th Street - Austin, TX  7870.

So handelt es sich hier um ein Schwein, das nur wenige Stunden gelebt hatte, bevor es präpariert wurde. Die Deformitäten erklären sich durch eine Holoprosenzephalie, die zu einer Zyklopie führt.

So gab es schon einige Tiere, die eine angeborene Zyklopie hatten, aber auch Menschen. Am häufigsten sind Ziegen betroffen. Aber auch Katzen, Esel und sogar ein Hai waren schon betroffen.

Definitiv gruselig, weil es eben der Wirklichkeit entspricht.




Ergebnis: 100% Real!





Freitag, 15. März 2019

Meerjungfrau? Alien Fisch?



Meerjungfrau? Alien Fisch?

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Ein angeblich russischer Fischer hat in einem tunesischen See, einen Alien Fisch aus dem Wasser gezogen ... Oder in Tunesien hat man eine Meerjungfrau aus dem Meer gezogen ...

Ist klar oder? Betrachtet man das Foto, beziehungsweise Video mit der gruseligen Musik im Hintergrund, sieht man doch eindeutig einen Alien Fisch und natürlich auch die Meerjungfrau ...  Aber halt, vermutlich nur nach der zweiten Flasche Ballantine ...!

Natürlich zeigt das Foto / Video, das schon gute 14 Jahre auf dem Buckel hat, keinen Alien Fisch und auch keine Meerjungfrau.

Das, was man hier sieht, ist die Rückseite eines Rochens (Batoidea).


Ergebnis:  100% Fake!





Das Bahia Beast



Das Bahia Beast

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Die Geschichte dahinter dreht sich um eine brasilianische Familie aus Bahia, die an einem warmen Sonntag im Juni 2017 raus ins Grüne gefahren ist, um ein Picknick zu machen. Kaum hatte man seine ersten Sandwiches verspeist, schreckte die Familie allesamt zusammen, da sie ein sehr unheimliches stöhnen und fauchen hörten. Zu erst dachten sie, dass sich in dem abgelegenen Waldstück am Ufer des Flusses, ein wildes Tier nähert. Doch als sie zum Ufer der gegenüberliegenden Seite des Flusses schauten, trauten sie ihren Augen kaum.

Dort stand eine dunkelhäutige Gestalt mit zerfetzter schwarzer Kleidung, die auf dem Arm ein Baby zu halten scheint. Die Haut der unheimlichen Gestalt wirkte wie verkohlt und das Gesicht glich eher wie eine Fratze. Auf dem Kopf wölbten sich zwei kleine Hörner, sodass die gesamte Erscheinung der eines Teufels glich. Sie fotografierten die diabolische Gestalt und flüchteten.

War es tatsächlich der Leibhaftige Teufel oder eher ein Eingeborener aus den tiefen Wäldern oder vielleicht etwas ganz anderes ... ?

Ach das ist aber wieder eine gruselige Geschichte samt Foto, die es sogar in die Medien geschafft hatte ...

So spielen wir mal wieder den Spielverderber und entmystifizieren die Geschichte mal, die selbstverständlich so nicht der Wirklichkeit entspricht.

Die wirkliche Gegebenheit hinter dem Foto:
Das Einzige, was an dieser Geschichte stimmt, ist der Ort des Geschehens. Dieses Foto ist tatsächlich im brasilianischen Bundesstaat Bahia, der nordöstlich an der Küste liegt, genauer in der Stadt Porto Seguro entstanden. Auch hat die Kamera genau das eingefangen, was man sieht oder zumindest assoziiert. Der Unterschied ist nur dieser, dass hier kein echter Teufel oder gar Eingeborener zu sehen ist.

Viel mehr handelt es sich um eine Touristenattraktion. Das Foto ist auch nicht aus dem Jahr 2017, sondern geisterte bereits 2012 auf Reddit rum und wurde diskutiert. Vermutlich ist es noch älter, wie zum Karneval 2009, wie ein Vermerk eines Videos anmuten lässt. Mit wachsen der Creepypasta Szene, ist aber die Geschichte wieder bekannter geworden.

Damit wäre auch dieser Fall aufgeklärt. Also nichts mit dem leibhaftigen Teufel sondern nur ein gut inszeniertes Outdoor Theaterstück zur Unterhaltung.

(Ausschnitt aus dem Video des Urlaubers)



Ergebnis:  100% Fake!





Donnerstag, 14. März 2019

Geflügelter Dämon jagt Reh ...



Geflügelter Dämon jagt Reh ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Eine Wildtierkamera zeichnete eines Nachts im Wald ein sensationelles Bild auf. Es zeigt eine kleine Sequenz, wo ein kleiner geflügelter Dämon einem Reh hinterher jagt. Somit ist dieses Foto ein Beweis, das es Dämonen gibt ...

Ja ein Beweis, dass man im Kopf mit seiner Fantasie die Vorstellung davon hat, wie ein Dämon aussehen könnte, doch dieses Foto hier ist definitiv kein Beweis für die Existenz von Dämonen. Es handelt sich nämlich um eine eindeutige Fälschung, die mit Photoshop angefertigt wurde. Mal handelte es sich um einen Dämon, mal um den Jersey Devil, der einem Hirsch verfolgt und auch als Chupacabra hat man die Gestalt auf dem Foto schon bezeichnet. Mit einer immer abweichenden Creepypasta dazu.

Die Fotomontage existiert seit ca. Oktober 2004 und stammt vermutlich aus Italien. Die Hauptverbreitung ging über Facebook, wo sich auch die Spur verliert und sich auf die schnelle nicht mehr zurückverfolgen lässt.

Das Originalbild stammte ursprünglich aus einem Outdoor / Jäger Board und diente als Vorlage. Hier hat man einen bläulichen Filter / Nachtsicht übergelegt und den Dämon eingefügt.

Von der Tatsache mal weg, sollte man sich auch die psychologische / Verhaltensweise des vermeintlichen Dämons mal hinterfragen. Warum sollte dieser mitten in der Nacht durch einen kanadischen Wald rennen und ein Reh verfolgen? Ergibt wenig Sinn. Auch die Anatomie passt nicht zu einem Raubtier ähnlichen Wesen. 


(Original Bild)



Ergebnis:  100% Fake!




Die Antike Monsterspinne ...



Die Antike Monsterspinne ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Wem jetzt beim Betrachten dieser merkwürdigen Spinne das Kribbeln überkommt, ließe sich das durchaus verstehen. Sie schaut einerseits faszinierend aus andererseits auch extrem beängstigend und eklig. Die Frage, die sich nun stellt und eifrig in der Community diskutiert wird, kann die Natur solch ein skurriles Tier hervorbringen?

Ich habe nach erstem Betrachten, sofort an Photoshop gedacht und lag damit absolut falsch.

Tatsächlich ist dieses Foto echt und somit eine echte Spinne, die abgelichtet wurde. Gefunden wurde sie Ende 2016 in Chengdu in China in der Provinz Sichuan. Hier war Bauer "Li Wenhua" auf seiner Orangenplantage unterwegs, als er sie entdeckte, wie sie über den Boden krabbelte. Ohne Furcht gelang es ihn sie einzufangen, was sich am Ende als äußerst rentable erwies.

Extrem selten! Bei dieser Spinne handelt es sich wirklich um eine antike Spinne, die erst für ausgestorben galt, 2000 in China aber wiederentdeckt wurde. Es handelt sich um eine Falltürspinne (Cyclocosmia).

Somit ist diese Vogelspinnenart definitiv echt!





Ergebnis:  100% Real!





Montag, 11. März 2019

Skinwalker? Das Monster an der Straße ...



Skinwalker? Das Monster an der Straße ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Auf einer alten Landstraße in den USA, ist ein Autofahrer, der namentlich nur Wilhelm genannt wird mitten in der Nacht unterwegs, um zu seinem Geschäftspartner zu kommen.  Auf halber Strecke macht er eine unheimliche Entdeckung.  Wenige Meter vor ihm taucht eine Kreatur auf, die auf vier Beinen geht und offensichtlich die Straße überqueren will, reflexartig fotografierte er das Wesen, bevor es kehrt machte und im dichten Dickicht verschwand. Ein Skinwalker?

Das ist ja mal wieder richtig gruselig ...

Doch tatsächlich schaut die Realität nicht ganz so gruselig aus, denn die Kreatur, die auf allen vieren geht, stammt aus einem Science-Fiction Horror Film, der auf den Namen X-Tro hört und aus dem Jahr 1982 stammt. Gedreht wurde er von Harry Bromley Davenport. Der Streifen ist zweifelsfrei beliebt und kann man sich mal anschauen.

Also weder ein Alien, auch kein Dämon und auch keine unbekannte Tierart, sondern lediglich ein kleiner Ausschnitt aus einem Horrorfilm.





Ergebnis:  100% Fake!




Die Corfu Island Kreatur



Die Corfu Island Kreatur

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Harvey Robertson ist ein schottischer Tourist, der mit seiner Familie mit dem Segelboot an der griechischen Westküste in Korfu / Küste Parga in Griechenland unterwegs war und mit seinem iPhone die schöne Farbe des Meeres fotografierte. Bei einem Foto, das er in einer Grotte knipste, viel ihm etwas später auf dem Foto auf, das er erst nicht bemerkte. So kam es, das diese vermeintliche "Corfu Island Kreatur", wie es sich nennt oder auch etwas später als "griechisches Delfinmonster" bezeichnet wird, viral ging und die Community fleißig am Rätseln war.

Sofort gab es wieder die verrücktesten Ideen, von einem Alien Fisch, einem Mutanten Fisch und sonstigen Monstern der Science-Fiction. Aber auch ein Delfin, Schnabelwal oder Flusspferd wurden vermutet. Doch schaut man sich die Größe und Anatomie an, scheiden diese letztendlich aus.

Wesentlich plausibler und authentischer von der Erscheinung war die Hypothese vo. "Ambulocetus natans" wo es eine verblüffende Ähnlichkeit gibt. Es wäre eine Sensation sondergleichen gewesen, denn das Problem, das bei dieser Hypothese besteht, "Ambulocetus natans" ist seit guten 49 Millionen Jahren ausgestorben.

Somit dürfte bei allen die Enttäuschung groß sein, wenn unsere "Corfu Island Kreatur" in Wirklichkeit ein alter aus Kunststoff bestehender Bootsfender / Langfender ist, der als Rammschutz für Boote fungiert.

Witzig ist es gewissermaßen trotzdem, denn das Foto ist so weit verbreitet, das selbst Psychologen sich gesäuert haben und erklärten, wie unser menschliches Gehirn, anhand nur weniger Merkmale ein Gesicht erkennt, was gar keines in Wirklichkeit darstellt. Folglich eine optische Täuschung Verwechslung. 

Hier ein Link zu einem Shop, der den Langfender anbietet.






Ergebnis:  100% Fake!

Der angespülte Monsterstör



Der angespülte Monsterstör

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Ob dieses Exemplar tatsächlich am Strand angespült wurde, kann man wohl bezweifeln, denn das Foto stammt aus einer Bilderserie vom Künstler "Noah Doely" aus Iowa USA, die in der Reihe Ambro-Typ (Ambrotypie) mit 16 weiteren hergestellt wurden. Die Serie heißt: A Natural History und sollte aus dem Jahr 2011 stammen.

Dem Fisch betreffend, dürfte es sich um eine angefertigte Requisite handeln. Vermutlich diente als Inspiration tatsächlich ein Beluga-Stör (Huso huso), der es locker auf 6 Meter Größe bringt.



Ergebnis:  100% Fake!




Das Moore's Beach Monster



Das Moore's Beach Monster

Die Creepypasta dahinter:
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Dieses angespülte Seeungeheuer wurde im Jahr 1925 am Moores Beach, der gegenwärtig als National Bridges State Beach bezeichnet wird in Kalifornien entdeckt und sorgte für viel Aufregung. So gab es mehrere Zeugen, die davon überzeugt waren, dass der Kadaver sich um ein Seemonster einst gehandelt haben muss.

Nach dem man den Kadaver aber wissenschaftlich untersuchte, konnte man Entwarnung geben, denn das vermeintliche Seeungeheuer stellte sich als Schwarzwal (Berardius bairdii) heraus. Eine andere Bezeichnung, die etwas zutreffender ist, lautet Schnabelwal.

Die Ozeanriesen aus dem Pazifik können gute 13 Meter groß und 15 Tonnen schwer werden. Sie leben in einer Tiefe von 1000 m und sind in der Regel eher menschenscheu und halten sich selten in Küstennähe aus.

Es mag sehr gut sein, das es noch eine große bisher unentdeckte Spezies in den Weltmeeren gibt, die im Volksmund als Seemonster oder Seeungeheuer bezeichnet werden, doch dieses war definitiv keins.


Ergebnis:  100% Real!




Sonntag, 10. März 2019

Unbekannte Meereskreatur 05


Unbekannte Meereskreatur 05


Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Dieses Foto und Video wurde wohl im Jahr 2016 an der Küste von Malaysia gemacht. So rätselt die Community, um was es sich für ein Fisch handelt.

Was der Ozean auch alles hervorbringt. Dieser Bursche hier ist tatsächlich Real und schaut in der Tat gruselig aus. Es handelt sich mit größter Wahrscheinlichkeit um ein " Taenioides cirratus" oder zumindest um eine verwandte Art der Wurm Grundeln (Eel Goby). Sie leben bevorzugt im Indischen Ozean am Meeresgrund und können bis zu 30 cm lang werden.


Ergebnis:  100% Real!





Die Tenby Kreatur


Die Tenby Kreatur

Die Creepypasta dahinter:
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22 .Februar 2013 in Tenby in Pembrokeshire in Wales, genauer am Strand. Hier fand der 27 jährige Peter Bailey, der in den frühen Abendstunden mit seinem Hund spazieren ging, eine mysteriöse angespülte Kreatur im Sand liegen. "Es hatte das Gesicht eines Pferdes, den Körper eines Schweins und die Klauen eines Bären". Die Kreatur war ca. 1 Meter lang. So staunte er nicht schlecht, als er Richtung Giltar Point unterwegs war und das Wesen nicht zuordnen konnte.

Wissenschaftler und Experten der Swansea University, die sich den Kadaver betrachtet haben, wie Dr. Dan Forman vermuten, das es sich um einen Dachs gehandelt haben könnte.

Fazit: So ist diese Geschichte, das Foto und auch die Kreatur darauf definitiv echt, doch, außer das es sich um ein Säugetier gehandelt hat, weiß man nicht genau, um was es sich gehandelt hat. Doch am wahrscheinlichsten mit 90% ist es ein Europäischer Dachs (Meles meles) gewesen, der durch das Wasser aufgedunsen wurde ...


Ergebnis: 100% Real!







Das Seeungeheuer von Mazatlán


Das Seeungeheuer von Mazatlán


Die Creepypasta dahinter:
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Dieses Foto ging ab 16. Mai 2018 dank Facebook viral. Es wurde am Strand von Mazatlán (Mexiko) kurz vor Tres Islas von Beatriz Morales Acuna aufgenommen, die zuvor wie so oft am frühen Mittag am Strand spazieren ging. Zuerst dachte sie, dass der Pazifik ein altes dickes Seil angeschwemmt hatte, doch beim genaueren hinsehen, sah sie, dass es sich um einen grausam aussehenden Fisch handelte, den sie zuvor noch nie gesehen hatte. Sie war sehr erschrocken, wie sie es den lokalen Medien im Anschluss mitteilte.

In den sozialen Netzwerken wurde im Anschluss viel diskutiert, um was es sich für einen Meeresbewohner gehandelt haben könnte. Der erste Gedanke war natürlich, dass es sich um ein prähistorisches Tier handeln könnte, das bisher noch nicht entdeckt wurde. Etwas realistischer war die Vermutung, das es sich um eine Muräne oder gar um einen Zitteraal (Electrophorus electricus) handeln könnte. Dagegen spricht aber die Lebensweise.

Somit ist es wahrscheinlicher, das dieses Foto einen Tiefsee-Eidechsenfisch (Bathysaurus ferox) zeigt, der bis zu einem Meter lang werden kann und im Pazifik zwischen 600 bis 3500 Metern Tiefe lebt. - Somit ist dieses Foto echt.




Ergebnis:  100% Real!



Der Leviathan


Der Leviathan

Der Leviathan ist ein mythologisches Seeungeheuer aus dem jüdisch-christlichen Glauben. Er ist eine Mischung aus einem Krokodil, Drache, Schlange und Wal und sein Reich ist der Ozean. Es gibt auch keine Population, sondern nur den einen, der selbst nicht sterben kann. Der Leviathan hat aber auch Helfer, so die Gegenstücke den "Behemoth" an Land und den "Ziz" in der Luft. Der Leviathan taucht öfters in der Bibel auf, so in den Büchern: Jesaja, Hiob und den Psalmen.

Ob der Leviathan tatsächlich real existiert ist eher unwahrscheinlich, zumindest von seinem religiösen Hintergrund her, dass es noch ein großes bisher unbekanntes Meerestier geben könnte, ist aber durchaus möglich, da der Ozean noch nicht vollständig erforscht wurde.


Ergebnis: ungeklärt