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Mittwoch, 3. April 2019

Unbekanntes Tier aus Afrika Safari



Unbekanntes Tier aus Afrika Safari

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Dieses Foto soll während einer Safari in Afrika in den 30er Jahren 1932 geschossen worden sein. Es zeigt ein unbekanntes, nicht spezifizierbares Säugetier im Sprint. Es schaut aus, als hätte es einen Vogel ähnlichen Kopf mit einem Schnabel.

Die Frage, die sich stellt, ist natürlich: Was ist das für ein Tier?

Falls das Foto tatsächlich ein Fake ist, dann ist dieser extrem gut gemacht. Aufgrund der Qualität lässt sich nicht auf Anhieb sagen, ob es sich um eine Fälschung oder um ein echtes Foto handelt. Zum Bedauern ist auch der Uploader nicht mehr ausfindig zu machen. Das Foto stammt aus einem Screenshot eines Videos.

Sollte es der Wirklichkeit entsprechen, dann weißt es starke Ähnlichkeiten mit einem Chilgatherium auf, die tatsächlich auch in Afrika gelebt haben. Die Betonung liegt auf "haben", denn diese gelten sei. 27 Millionen Jahren ausgestorben.




Eigentlich dürfte es als ziemlich unwahrscheinlich gelten, dass eine kleine Population überlebt und sich weiter entwickelt hat. Selbst, wenn dieses Bild den letzten seiner Art zeigen würde. Zweifelsfrei, möglich wäre es, aber ohne Beweis bleibt die Frage kritisch in Bezug auf die Echtheit.


Ergebnis:  unaufgeklärt (vermutlich Fake)




Montag, 1. April 2019

1211: Das mysteriöse Luftschiff von Cloera



1211: Das mysteriöse Luftschiff von Cloera

Die Creepypasta dahinter:
Im Jahre 1211 soll sich laut schriftlicher Aufzeichnungen in einer kleinen Gemeinde in Irland, die früher auf den Namen Cloera oder auch Cloena gehört hat, etwas sehr mysteriöses ereignet haben. Cloera liegt am Fluss Shannon und die frühere Gemeinde hört heute auf den Namen Clonmacnoise, Klosters Clonmacnoise. Hier geht der Dank an den Berliner Historiker Dr. Jörg Dendl, der in seiner Arbeit den Ort identifiziert hatte.

Das mysteriöse Ereignis ereignete sich im Jahr 1211 an einem ganz normalen Sonntag Vormittag, wo die Gemeindemitglieder am Gottesdienst in der Kirche teilnahmen. Plötzlich erschraken die Gläubigen, als etwas Lautes an der Holztür krachte. Als sie gemeinsam aus der Kirche gingen, um nachzusehen, was für den Krach verantwortlich war, trauten sie ihren Augen kaum. Oberhalb der schweren Holztür der Kirche hatte sich ein Anker verfangen, der an einem Tau befestigt war, der in die Luft aufstieg. Als sie nach oben blickten, um das Ende des Taus zu suchen, sahen sie ein riesiges Schiff, das in der Luft stand. Um dieses Luftschiff herum soll es geschimmert haben, wie Wasser das reflektierte. Auch entdeckten sie einen kleinen Matrosen, der das Taus hinab kletterte um den Anker, der immer noch verklemmt war zu befreien. Als die Dorfgemeinde den Matrosen fangen und zur Rede stellen wollten, schritt der Pfarrer hervor und befahl keine Hand an den fremden anzulegen.  Der Matrose kletterte wieder zurück und kappte von oben das Tau, sodass der Anker immer noch in der Tür klemmte. Das Luftschiff verschwand darauf in den Wolken und wurde von der Gemeinde seit dem nie wieder gesehen ...  

Diese Geschichte klingt wie eine mittelalterliche Dorflegende oder Märchen Erzählung. Doch soll sie sich historisch genau so zugetragen haben.

So gibt es authentische Chronisten aus dieser Zeit, die über diesen Vorfall berichteten.  So z.B. in der "A Social History of Ancient Ireland" aus dem Jahr 950. Oder der "Chronica Gaufredi" des Klosterpriors Geoffroi de Vigeois (1140-1184) und nicht zuletzt der dänischen "Konungs skuggsjá" dem Königsspiegel um 1250. Dieser Vorfall ist historisch also definitiv schriftlich dokumentiert.

So unglaublich es klingen mag, doch dieser mysteriöse Vorfall ist historisch nicht der Einzige. So gibt es einige historische Ereignisse, die genau die Umstände beschreiben, wo es immer um ein Luftschiff ging und eine Kirche.

Das Klosters Clonmacnoise, das im Jahre 548 n. Chr. von Mönch Ciaran gebaut wurde, beziehungsweise die Ruinen kann man heute noch besuchen und sind für Touristen, die in Irland unterwegs sind ein beliebtes Ausflugsziel. Leider ist der Anker in den vielen Jahren verloren gegangen, sodass lediglich die schriftlich hinterlassenen Stadtchroniken den Vorfall bezeugen können.

Die Fragen, die heute natürlich aufkommen und die Wissenschaft vor Rätseln stellen sind:

- Entsprechen die Aufzeichnungen von damals der Realität?
- Was war das für ein Luftschiff und was wollte es?

Hypothesen:


  • Die Dorfgemeinschaft befand sich zu dem Zeitpunkt versehentlich oder absichtlich in einem kollektiven Rauschzustand, der eine Bewusstseinserweiterung und Halluzinationen hervor rief. Zum Beispiel durch verdorbenes Essen, oder Brunnenwasser, zu dem jeder Zugang hatte. Auch möglich wäre eine psychologisch zu erklärende Massenhysterie. - Galt diese Theorie lange als wahrscheinlich, konnte diese letztendlich widerlegt werden, da voneinander unabhängig, gleiche historische Ereignisse mit einem Luftschiff stattgefunden haben.


  • Die Chronisten / Geschichtsschreiber erlaubten sich einen Scherz und die Geschichte ist frei erfunden...  Also eine Bildzeitung des Mittelalters, doch kann auch dieses ausgeschlossen werden, da erstens die Chronisten dieser Zeitepoche als absolut seriös galten und derart Scherze, das Leben hätte kosten können. Auch hier gilt, dass es der Zufall nicht sein kann, da voneinander unabhängig historische Vorfälle mit Luftschiffen verzeichnet wurden.


  • Ein Indiz für außerirdische Besucher / Prä-Astronautik.  Diese Hypothese geht davon aus, dass die Dorfbewohner Kontakt mit Außerirdischen hatten. Dagegen spricht die schlichte Technologie, die wesentlich futuristischer und komplexer sein müsste. Außerirdische gebrauchen sicher kein Tau und kein Anker in ihrer Ausrüstung und selbst sollte es eine Tarnung oder gar nur ein projiziertes Hologramm gewesen sein, würde diese nicht zutreffen.


  • Zeitreisende,  Dimensionsspringer,  Fehler in der Matrix oder Besucher aus einer Parallelwelt, die versehentlich durch eine Raum-Zeitverschiebung oder technischen Defekt in einer falschen Zeit / Dimension aufgetaucht sind. - Möglich aber ziemlich unwahrscheinlich.


  • Gott, Engel Himmelswesen. Ein himmlisches Ereignis im religiösen Sinne ...  Wohl auch eher unwahrscheinlich.

Mein persönlicher Vorschlag:
Nun, wo vieles eigentlich auszuschließen ist, bleibt trotzdem noch eine Hypothese übrig, die erstaunlicherweise in diesem Kontext nur wenig Zuspruch erhält, wobei sie meiner Meinung nach am wahrscheinlichsten ist.


  • "Der Erfindergeist" ... Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass es auch 1211 hungrige und mutige Ingenieure gab, Erfinder, Denker und Techniker, die stets hungrig nach Fortschritt sind. Halt Fantasten, Visionäre wie Einzelgänger für die nichts unmöglich ist und nichts auslassen zu probieren. So denke ich an Platons Ideenlehre und Ideenreich, alles, was es gibt, also auch Luftschiffe muss vorher schon existiert haben. So sagt es die Philosophie und daher gilt, die Idee zum Zeppelin muss 1670 nicht Francesco Lana Terzi "allein" und als Erster gehabt haben. Durchaus möglich, dass schon davor die Idee bestand und sogar umgesetzt wurde. Historisch gesehen wäre dies kein Einzelfall, so braucht man nur an den Mechanismus von Antikythera zu denken, der wesentlich früher existiert hat und komplexer war als ein Zeppelin.


Ergebnis: unaufgeklärt (vermutlich Zeppelin)


Bild dient als Symbolbild. Quelle: Künstler Jaroslaw Jasnikowski. es empfiehlt sich seine Seite zu besuchen. Es sind sehr gelungene Werke dabei. 




Samstag, 23. März 2019

Das unheimliche Wesen aus Villa María



Das unheimliche Wesen aus Villa María

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

In Villa María (Córdoba, Argentinien) kam es am Samstag, den 4. August 2018 um 5:00 Uhr morgens zu unheimlichen Vorfällen. So hat ein Feldarbeiter einer ansässigen Firma, mehrere mysteriöse Lichter am Himmel gesehen, die sich bewegten. Auch ein Wachmann wurde auf die Lichter aufmerksam, entdeckte mehrere verbrannte Feuerstellen auf dem Feld und letztendlich ein unheimliches Wesen, von dem er vermutet, das es von einem anderen Stern gekommen ist. Das Wesen krabbelte auf dem Acker und schien trotz Bellen der Wachhunde furchtlos zu sein. Es gelang eine Videoaufnahme, das den unheimlichen Vorfall zeigen soll ...

Wie bitte ein Wesen von einem anderen Stern krabbelt mitten in der Nacht über einen argentinischen Acker? Warum um alles in der Welt krabbelt ein Außerirdischer über einen Acker und ist dabei auch noch nackt?

Der Vorfall wurde tatsächlich von den Medien aufgegriffen und so dauerte es auch nicht lange, das die Mythen Community zu Rätseln begann.

Der Wachmann hieß Eduardo und seine Schilderung der Vorfälle, stimmten mit weiteren Augenzeugen überein. So soll es in der Gegend bereits seit drei Wochen mysteriöse Lichterscheinungen geben. So nah wie Eduardo auf dem Gelände der BPB-Gesellschaft, die zum ehemaligen Aero Club gehörte, zwischen dem Ramón Carrillo Viertel und dem Campus der Nationalen Universität von Villa María war allerdings niemand zuvor gekommen, geschweige denn Videoaufnahmen gemacht.

Diese Tatsache war es, dass sich auch Vision Ovni einschaltete, die 1991 gegründete nationale UFO Forschungsorganisation in Argentinien. Diese waren auch verantwortlich dafür, das man überhaupt etwas erkennt, aus dem verwackelten Videomaterial der frühen Morgenstunden.

So erkennt man bei der Videoauswertung tatsächlich etwas Lichtflackern, das aber alles Mögliche sein kann, wie einige verhältnismäßig runde verbrannte Feuerstellen, die noch rauchten. Auch dieses, ließe sich mit wenig Aufwand menschlich herstellen. Zuletzt während des Bellens des Hundes sieht man bei genauem Hinsehen, wie eine lebendige humanoide Gestalt über den Ackerboden krabbelt und in das Licht der Kamera blickt, was man an den refaktierenden Augen erkennt. Da die Qualität dermaßen schlecht ist, lässt sich nicht genau sagen, was es tatsächlich war, die Größe, Kontur und Bewegung lässt allerdings auf einen erwachsenen männlichen Menschen schließen, was es mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auch war.

Nun als die Geschichte dank der sozialen Medien viral ging, versuchten sich auch Hobby Ufologen an dem Vorfall und so wurde aus dem Video ein Screenshot angefertigt und so stark vergrößert, dass die Qualität immer weiter darunter litt. Das Foto ist also nur noch zu ca. 60% authentisch im Vergleich zum Standbild des original Videos.

Ein Witzbold und Strolch hatte, wie es aussah auch noch einen Schalk im Nacken und setzte dem vermeintlichen Außerirdischen vom Feld auch noch Osterhasenohren auf, das dieses Foto eigentlich nur noch lächerlicher wurde.

Zusammengefasst:
Wie geht man jetzt mit diesem Vorfall um, Real oder Fake? Das ist hier tatsächlich etwas schwierig, denn es ist definitiv ein Fakt, das der Vorfall weltweit in den Medien erwähnt wurde. Beweise hierfür liegen eindeutig vor. Des Weiteren ist es ein gesicherter Fakt, dass es in Argentinien die Vision Ovni tatsächlich gibt und diese auch behördlich anerkannt ist. So werden Vorfälle, die in extraterrestrische Muster passen in Argentinien ganz anders untersucht und haben einen viel höheren Stellenwert in der Forschung als hier in Deutschland, das sich nach 1945 nicht mehr für Exopolitik interessierte und als verschwendete Spinnerei abstempelt. Da sind uns leider andere Länder heute Weitvoraus, was die UFO und Alien Forschung angeht.

Ein Video vom Vorfall existiert unumstritten, allerdings ist die Qualität und die entscheidende Sequenz unbrauchbar, weil das, was zu sehen ist, alles Mögliche sein kann und von dem, was man sieht, auch von Menschen arrangiert worden sein kann, eben um ein Fake herzustellen, um für einen kurzen Moment Medienpräsenz zu erhaschen und sich vielleicht ein paar Taler dazuzuverdienen.

So kann man sich nur philosophisch, analytisch dem Vorfall nähern und sich fragen, warum ein Außerirdischer über einen Acker krabbelt, wenn er doch zwei Beine besitzt, die von der Anatomie, zweifelsfrei zum Laufen geeignet sind?

Als Erklärung wird angegeben, dass der Besucher den Boden, beziehungsweise das dortige Wurzelgemüse untersuchte? 

Aber auch hier stellt sich die Frage, wenn dieser vermeintliche Besucher Tausende von Lichtjahren entfernte Planeten besucht und offensichtlich diese Entfernungen überwinden kann, warum dann keine Technik vorliegt, die in der Lage ist den Boden oder das Wurzelgemüse z.B. zu scannen. Warum muss er in eine solch peinliche Position gehen, mit der Wahrscheinlichkeit auch dabei entdeckt zu werden.

Als Erklärung wird angegeben, dass der außerirdische Hunger von der langen Reise hatte... Ja ne is klar...!

Eine weitere Frage wäre, warum ist er nackt, wo ist sein Raumanzug?

Und nicht zuletzt, das, was man immer philosophisch sich fragen sollte, warum sollte ein intelligentes Wesen, das uns technisch überlegen ist freiwillig einen Planeten besuchen, deren Bewohner zu einem Großteil so dämlich und zu verachten sind, dass man überall im Universum Besseres finden würde.

Theoretische Lösungsvorschläge aus dem Netz:
Es könnte sich um eine Schwuchtel gehandelt haben, die nach dem Nachtclub besuch, dort vorbei kam, noch unter Einfluss von Rauschmitteln sich nackt auszog und auf dem Feld seinen Rausch auslebte, vermutlich halluzinogene Substanzen. Der leichtgläubige Wachmann kam vorbei, entdeckte ihn und erschrak. Oder noch einfacher, das Ganze war vorher abgesprochen und ein inszenierter Fake für den kurzzeitigen Fame und ein paar Taler. Es kommen also mehrere Möglichkeiten und Erklärungen in Betracht. Auch der Chupacabra wurde als Erklärung nicht ausgelassen, neben Dämonen und Dimensionswanderern, alles dabei in den Kommentaren ...

Persönliche Meinung:
Es spricht vieles, das auf einen Fake schließen lässt.

Fotos: Diese wie auch hier abgebildet, sind definitiv Fake, was man beim Zoomen deutlich erkennt. 

(Wesen ohne Osterhasenohren)


Ergebnis:  Ungeklärt (Wahrscheinlichkeit für einen Fake sehr hoch)







Montag, 18. März 2019

Die Bleimasken Leichen aus Rio de Janeiro


Die Bleimasken Leichen aus Rio de Janeiro


Die Creepypasta dahinter:
"Der Blei Masken Leichen Fall aus Rio de Janeiro" zählt mit zu den mysteriösesten Crime Fällen die so passiert sind und ist daher auch nie eindeutig aufgeklärt worden.

Der Vorfall:
Am 20. August 1966 fand ein junger Mann Namens Jorge Alves da Costa der einen Drachen im Wind steigen lassen wollte auf dem Morro do Vintem, einem kleinen Hügel in Niterói im Bundesstaat Rio de Janeiro (Brasilien) zwei mysteriöse tote Männer, die im Gras lagen. Er alarmierte darauf sofort die örtliche Polizei, die sich auch sogleich auf den Weg machten, aber erst am Tag darauf, die Leichen wegtrugen.

Bei den Leichen handelte es sich um den 32 Jahre alte "Manoel Pereira da Cruz" und den 34 Jahre alte "Miguel José Viana". Beide waren Elektroniker, im Fachbereich Radio Fernsehtechnik in Campos dos Goytacazes. Das Mysteriöse oder besser Kuriose an den beiden Leichen war ihr aussehen. Sie trugen beide zwei adrette elegante Anzüge, da drüber einen dünnen Regenschutz und auf ihrem Gesicht trugen sie auf den Augen Bleimasken. Sie lagen beide nebeneinander auf dem Rücken und ihre Hände waren hinter dem Nacken platziert, als würden sie beide völlig entspannt in den Himmel schauen. Neben ihnen lag eine leere Wasserflasche und eine kleine Kiste mit zwei nassen Handtüchern so wie  ein Notizblock, in denen kryptische Wörter standen. Etwas weiter entfernt befand sich noch ein quadratischer Betonblock.

Wie Nachforschungen ergaben, interessierten beide sich intensiv mit Ufologie und Parawissenschaften und sollen in einer privat geführten Gruppe von Gleichgesinnten wissenschaftlich gearbeitet haben. Nach dessen Theorie soll man mit psychedelischen Drogen, den Kontakt zu Geistern und Außerirdischen ermöglichen und man bereitete sich vor von einem UFO abgeholt zu werden.

Da weder Spuren am Fundort gefunden wurden, was ein Gewaltverbrechen ausschließt, die Obduktion ebenfalls ergab, das der Tod nicht durch Gewalteinwirkung eintrat und eine toxische Untersuchung auch andererseits nicht für einen Drogentod sprach, bleibt der Fall ein ungelöstes Rätzel.

Die Rekonstruktion ergab, das Manoel Pereira da Cruz und Miguel José Viana zwischen den 17. August 1966 und dem 20. August 1966 verstorben waren. Das Protokoll und die medizinische Akte besitzt den Eintrag "Tod durch Herzversagen aus unbekannten Gründen"

Am frühen Mittwoch Morgen den 17. August 1966 nahmen die beiden den Bus von Campos dos Goytacazes der sie nach Niterói brachte. Angeblich um elektronische Bauteile zu kaufen für die Arbeit und um ein Auto (VW Käfer) zu begutachten, den sie vorhatten zu kaufen. Gegen 14:30 Uhr kauften sie in einem Geschäft die Regenmäntel, was nicht verwunderte, da es an dem Tag regnete. Dann kauften sie in einer Bar eine Flasche Mineralwasser. Der Verkäufer sagte aus, das er sich erinnerte, dass Miguel José Viana ziemlich nervös wirkte, da er ständig auf seine Uhr schaute.

Zuletzt lebend gesehen wurden sie von einem Wachmann, der beobachtete, das die beiden nahe des Hügel in einen Jeep, zu zwei anderen Männer einstieg, sie dort drin sich kurz aufhielten und dann wieder ausstiegen und auf dem Hügel zu laufend verschwanden.

Am 25. August, wurde 1967 die Exhumierung und erneute Prüfung des Falls durchgeführt, die wiederum keine Anzeichen eines gewaltsamen Todes bestätigten. Die Untersuchung des Falles wurde im Jahr 1969 geschlossen.

Eine der Notizen:

16.30 Hs. esta ‚local determinado.
18.30 Hs. ingerir cápsula após efeito proteger metais aguardar sinal máscara »

Grobe Übersetzung lautet:

16:30 - sei an der verabredeten Stelle.
18:30 - schlucke Kapsel. Nach dem die Wirkung die Metalle schützt, warte auf die Signale zum Maskenzeichen.

Was genau geschehen ist und warum die beiden gestorben sind, ist bis heute unklar und rätselhaft. - Weitere Details findet man ziemlich ausführlich in einem italienischen Wiki Eintrag. https://it.wikipedia.org/wiki/Maschere_di_piombo

Theorie:
Man könnte vermuten, hier hinter steckt ein dreister Raubmord, der die Naivität und den UFO Glaube ausgenutzt hat. Dem nach war die Kapsel eine Gift Kapsel gewesen, die beide schluckten. Das verbrecherische Subjekt brauchte, so nur abzuwarten um dann, das mitgeführte Geld, das die beiden dabei hatten an sich zu nehmen ...



Ergebnis:  100% Real!










Der Bunyip ...


Der Bunyip ...

Die Creepypasta dahinter:
Beim Bunyip soll es sich um eine unentdeckte und seltene Tierart handeln, die in den Sümpfen, Flüssen und Wasserlöchern in Australien leben soll. Er fällt somit in den Bereich der Kryptozoologie. Urheber und Augenzeuge des Bunyip sind in erster Linie die Aborigines (Ureinwohner Australiens). Der Bunyip wird verschieden beschrieben, wie auch die Abbildungen unter anderem von der Illustrated Australian News zeigen. So kann nicht genau gesagt werden, wie er nun genau aussehen soll.

Einigkeit herrscht nur, dass er es gerne feucht mag und das seine Schreie extrem Laut und besonders nachts zu hören sind. Dass er ein Fleischfresser ist und dichtes pelzartiges Fell besitzt,

Die wohl häufigste Beschreibung ähnelt entfernt vom Kopf her einem Walross durch lange Stoßzähne, Barthaare und rundlichen Kopf und der Rest erinnert an einen großen Wombat.

In der Kryptozoologie geht man davon aus, wenn es tatsächlich ein Tier geben sollte wie der Bunyip, dass es sich dann vermutlich um ein ausgestorbenes Diprotodon (Beuteltiere) handelt. Dieser ist zwar seit 45 000 Jahren ausgestorben, könnte aber in kleinerer Population überlebt haben. Ebenfalls dafür spricht der natürliche Lebensraum Australien.

Das häufigste Bild ist eine illustration aus dem Jahr 1890. Ein weiteres Foto zeigt das "The Murray Bridge Bunyip" von Dennis Newell aus dem Jahr 1972, was eine beliebte Attraktion ist (siehe Video)




Ergebnis:  Aufgeklärt / Unaufgeklärt



Hoer Verde - Das verschwundene Dorf



Hoer Verde - Das verschwundene Dorf

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Viel mehr geht es bei diesem Vorfall weniger um das Foto und mehr um das damit verbundene Ereignis.  Das Foto soll übrigens eines der wenigen sein, die überhaupt an den Vorfall erinnern. Somit dient dieses als Grundlage zum Fall.

Der Vorfall ereignete sich 1923 in Hoer Verde, das einst ein kleines Dorf, im damaligen Mato Grosso (Brasilien) war. Hier lebten nach der letzten Volkszählung ca. 600 Dorfbewohner. Hoer Verde war ein sehr kleines und spartanisches Dorf, das von der Infrastruktur gerade so ein Leben zur damaligen Zeit in einer natürlichen Umgebung ermöglichte. Kein regelmäßiger Strom und auch kein fließendes Wasser. So galten die Bewohner aus Hoer Verde als ganz normale Landsleute, die etwas Landwirtschaft und Handel mit Nachbargemeinden betrieben.  (Anmerkung: Das Dorf könnte sich auch im damaligen Porto Alegre befunden haben)

Im Jahr 1923 ereignete sich in diesem Dorf plötzlich ein mysteriöses und bis dato ungeklärtes Ereignis. Denn "alle" 600 Bewohner sind spurlos verschwunden.

Die Tatsache, dass die Bewohner sich nicht mehr in Hoer Verde befanden, hat man auch nur dem Zufall zu verdanken, dass Reisende aus der Nachbargemeinde das Dorf durchquerten und ihnen sofort auffiel, dass eine totenstille herrschte, was ungewöhnlich war. So standen die Hütten offen und waren alle verlassen, genau wie die kleinen Geschäfte und Straßen. Es schien der Eindruck, als hätten sich die 600 Dorfbewohner von der einen zur anderen Minute in Luft aufgelöst.

So alarmierten die Reisenden die städtische Polizei, die sich das Dorf anschauten und sofort mit den Untersuchungen begannen. So bestätigte es sich, das tatsächlich alle 600 Bewohner verschwunden waren. Die Untersuchung ergaben, dass es weder Spuren eines Kampfes, oder einer gewaltsamen Entführung oder Belagerung gegeben hat. Lediglich das man spontan aufgebrochen / verschwunden sein musste, da teils Gebrauchsgegenstände so liegen gelassen wurden, als sei man schnell geflüchtet und hat alles stehen und liegen lassen.

So gab es auch keine Botschaft, bis auf einen mysteriösen Satz, der fett mit Kreide an der Tafel in der kleinen Schule stand. Er lautete: "Es gibt keine Rettung". Vor der Tafel auf dem Tisch fand man eine Pistole, aus der zuvor eine Kugel abgefeuert wurde, sonst keine weiteren Hinweise auf den Verbleib der Dorfbewohner.

Die Polizei wandte sich nach der Untersuchung an die Regierung, von der sie aber nie eine Antwort erhalten hatte. So blieb das Dorf noch einige Monate darauf verlassen und zerfiel immer mehr als auch die Durchreisenden immer weniger wurde. Schließlich wurden die wenigen Reste in den 50er planiert und neu bebaut, bis der Vorfall in Vergessenheit geraten ist. Die damaligen Polizisten schlossen den Fall und legten ihn weg, die Regierung schwieg und von den Bewohnern ist bis heute nie wieder einer aufgetaucht weder in den Nachbarsgemeinden noch im Urwald noch sonst wo.

Dass der Vorfall bis heute in der Community bekannt ist, hat man der moderne zu verdanken und dem Zeitalter des Internets. Denn eine russische Zeitung hatte in den späten 80er über den Vorfall berichtet, allerdings liegt hier nicht die Quelle, die ihren Ursprung tatsächlich in einer brasilianischen Zeitung hat.

Nun könnte man sagen, gerade weil man nicht genau weiß, wo das Dorf Hoer Verde sich genau befunden hat und auch kein Beleg mehr für den Ursprungsartikel aus der brasilianischen Zeitung aufzufinden ist, das sich die ganze Geschichte in das Reich, der Sagen und Legenden einsortieren lässt, doch ganz so einfach kann man es sich dann doch nicht machen. Schließlich gibt es das Foto und nach Adam Ries, dürfte selbst an der kuriosesten Geschichte ein kleines bisschen Wirklichkeit im Fundament sitzen. Deshalb, nachdem man alles runter reduziert hat, bleibt immer noch ein Dorf, aus dem 600 Menschen die registriert waren, spurlos verschwunden sind.

Erklärungsversuche:
Zu der Zeit des Verschwindens der Dorfbewohner aus Hoer Verde, gab es politische Unruhen und putsch Versuche, wie historische Aufzeichnungen belegen. So wurde "Artur da Silva Bernardes" nur ein Jahr zuvor 1922 Präsident von Brasilien, womit Rebellen der politischen Gegenseite stets im Guerillakrieg mit der Regierung waren. Die Guerillakämpfer waren in der Gegend um Hoer Verde positioniert, sodass eine Theorie lautet, dass die Regierung die Dorfbewohner aus Hoer Verde zum Schutz evakuiert hatte. Warum ausschließlich nur Hoer Verde und nicht die Nachbarsgemeinden evakuiert wurden, erklärt man sich wohl so, das Hoer Verde, die größte Stadt in der Umgebung war und wichtiger Knotenpunkt für eine militärische Operation, die letztendlich aber doch nicht stattgefunden hatte.

Das Problem an dieser Theorie ist aber, wohin wurde sie evakuiert, da es selbst für damalige Verhältnisse nur schwer sein dürfte 600 Mensch unbemerkt irgendwo anderes einzubürgern, selbst mit einer neuen Identität. Auch hätte solch eine Evakuierung mit 600 Menschen über Nacht und das noch in Eile irgendwelche Spuren hinterlassen, und da es keinen anderen Weg als dieser durch die Nachbarsgemeinden gab, wäre es auch definitiv aufgefallen. Unbemerkt kann eine Aussiedlung in der Größenordnung gelingen.

Umgekehrt macht es aber auch wenig Sinn, in dem die Guerillakämpfer die Dorfbewohner alle verschleppt oder gar ein Massaker angerichtet haben. Denn auch hier stellt sich die Frage wohin, wenn entführt oder wo sind die Leichen, wenn es ein Massaker gegeben hätte. Des Weiteren wo liegt die Motivation bei den Guerillas? Sie führten den Kampf gegen die Regierung und nicht gegen die eigenen Landsleute, schon gar nicht auf nicht wohlhabende Bauern und Kleinhändler. Kurz um sie hatten kein Interesse, sodass auch diese Theorie verworfen werden kann.

Was bleibt, sind die üblichen Hypothesen der Moderne. So gehen einige aus der Community davon aus, dass sie von außerirdischen in ein Raumschiff weggebeamt wurden, oder dass sie in einen Zeitstrudel geraten sind und aus der Zeit katapultiert wurden, oder auch sie den Eingang in eine andere Dimension gefunden haben. - Aber all diese Hypothesen dürften nicht zutreffend sein.

Persönliche Hypothese:
Meine Vermutung geht in die Richtung, dass es eine wirtschaftliche Ursache hatte, warum man sich im Dorf entschieden hatte, nach und nach jeder wie er konnte das Dorf zu verlassen, wegzuziehen und woanders neu zu starten, wo es weniger politische Unruhen gab und wo die wirtschaftliche Lage und der Arbeitsmarkt besser waren. Auch darf man die Psychologie dahinter nicht außer Acht lassen, da in diesem Jahrzehnt die Weltwirtschaftskrise sich schon anschlich in der ärmeren Bevölkerung. Gerade die Kaffeebauern waren betroffen, da durch den Ersten Weltkrieg die Preise zusammenbrachen und viele woanders einen Neustart suchten.

So zog schließlich der Letzte aus oder verstarb und Hoer Verde wurde zur Geisterstadt, die irgendein Reisender durchquerte, von ihr berichtete und letztendlich die Zeitungen, eine Geschichte (Creepypasta) daraus machten, die bis heute anhält.

Natürlich will ich mich da nicht penible festlegen, doch bin ich von meiner Hypothese selbst überzeugter als zu der übernatürlichen Ideenwelt.

Wer weiß, vielleicht klärt sich das Rätsel irgendwann noch mal auf, bis dahin gibt es auch weiterhin keine genaue Erklärung für den Vorfall in Hoer Verde .


Ergebnis: unaufgeklärt!





Samstag, 16. März 2019

Die grünen Kinder von Woolpit



Die grünen Kinder von Woolpit

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Eigentlich hat man es hier weniger mit einem Foto zu tun, sondern eher mit einem gemalten Bild, das einen sehr merkwürdigen historischen Vorfall beschreiben soll, der heutzutage als Legende abgetan wird. Somit hat man es hier nun mit einem Bild und einer vermeintlichen Legende zu tun, die auf dem Prüfstand und Analyseteppich steht.

In dem mysteriösen Vorfall geht es um zwei durch Zufall gefundene "grünhäutige" Kinder, die wie es offensichtlich scheint, nicht aus dieser Welt / Zeit stammten.

Ort des Geschehens ist ein kleines Dörfchen nahe Woolpit, in der englischen Grafschaft Suffolk zwischen den Städten Bury St. Edmunds und Stowmarket England.

Zur Erntezeit zur Regierungszeit von König Stephen (1135–1154) fanden Feldarbeiter, die am frühen Morgen raus aufs Feld wollten in einer Wolfsgrube zwei unbekannte seltsam aussehende Kinder, vor denen man sich anfangs fürchtete, nach kurzer Zeit aber das Interesse weckten.  Es war ein kleiner Junge und ein kleines Mädchen, das etwas älter zu sein schien. Es waren, wie sich herausstellte Geschwister. Doch das Besondere an ihnen war, das sie eine grüne Hautfarbe hatten, eine unbekannte Sprache sprachen und Kleidung trugen, die man zuvor noch nie gesehen hatte. Etwas verwundert aber entschlossen, brachte man sie ins Dorf und Sir Richard de Calne von Wykes nahm die beiden vorübergehend ins Familienhaus auf.

Für die ersten paar Tage gab es neben den Kommunikationsschwierigkeiten auch Probleme mit dem Essen, denn die beiden Kinder, verweigerten alles Gekochte, bis sie eine Vorliebe für Ackerbohne (Vicia faba) entwickelten. Nach und nach passten sie sich an und gewöhnten sich ans Dorfleben. Mit der Zeit verblasste die grüne Hautfarbe. Nach der Taufe wurde der Junge schwer krank und verstarb nur wenige Tage danach.

Mit der Zeit beherrschte das Mädchen immer besser die englische Sprache und konnte die Fragen immer besser beantworten. Demnach kamen die beiden aus einem Land, in dem es fast immer dunkel ist und nur selten die Sonne scheint. Das Land, aus dem sie kommen heißt, St. Martin's Land und ist ihre Heimat, in der sie geboren wurden. Dort hatten alle Menschen eine grüne Hautfarbe. Wie sie ins Dorf nahe Woolpit gekommen sind, konnten sie sich selbst nicht erklären. Sie waren gerade dabei die Rinder ihres Vaters zusammen zutreiben, die gerade dabei waren in eine Höhle zu laufen. Als sie selbst in die Höhle gingen, hörten sie ein lautes Geräusch und fanden sich plötzlich in der Wolfsgrube wieder. Sie dachten erst beide, dass sie sich verirrt hatten.

Als das Mädchen alt genug war, wurde sie im Haushalt von Sir Richard de Calne als Bedienstete tätig, wo sie einige Jahre arbeitete. In dieser Zeit hatte sie einen Mann aus King's Lynn geheiratet.

Laut Duncan Lunan geboren im Oktober 1945 (Astronom und Autor) aus Schottland, der den Vorfall untersuchte, kam zum Schluss, dass das Mädchen "Agnes" genannt wurde und einen königlichen Beamten namens Richard Barre ( ca. 1130 - ca. 1202) heiratete. Dieses leitete er aus der Familien Chronik von Sir Richard de Calne ab.

Was für eine mysteriöse Geschichte!

Eigentlich liest sie sich, wie aus einem Science-Fiction Roman entsprungen.  Doch dieses tut sie definitiv nicht, denn prüft man den Ursprung der Geschichte, wird man feststellen, dass diese tatsächlich in den englischen Chroniken vermerkt ist. Verfasst von Personen, die ihrer Zeit bis heute als absolut seriös und anerkannt gelten. Also keine Spinner, Fantasten oder Wichtigtuer, sondern Personen den man absolut vertrauen konnte.


  • William of Newburgh (* etwa 1136; † etwa 1198) war ein englischer Regularkanoniker und Autor, der die "Historia rerum Anglicarum" (englische Geschichte zwischen 1066 und 1198) verfasste.


  • Radulph von Coggeshall war ein englischer Zisterzienser und Chronist.


  • William Camden (* 2. Mai 1551 - † 9. November 1623) war ein englischer Historiker.


  • Francis Godwin (* 1562  † nach 29. April 1633) war ein englischer Geistlicher und Schriftsteller wie Bischof von Llandaff und Hereford.



Aus diesem Aspekt, ist die Schublade "Legende" in der dieser Vorfall hierzulande einsortiert wird nicht wirklich treffend. Denn weder ist der Vorfall ein Volksmärchen, noch eine moderne Creepypasta, sondern ein Vorfall, der sich tatsächlich ereignet hat. Die Frage, die sich stellt, ist also jene, was der Ursprung, sprich das Fundament dieses Vorfalls ist. Der hier beschriebene Inhalt ist, der am wenigsten ausgeschmückte, sodass dieser der Tatsächlichkeit wohl am nächsten kommen sollte.

Denn noch bleiben viele Fragen offen und so gibt es fünf Ideen.


Erklärungsmöglichkeit:

Historisch:
Die Kinder stammten vermutlich aus Fornham St Martin, einer etwas weiter entfernten Nachbarsgemeinde, die an einer Hypochromen Anämie erkrankten, was die grünliche Haut erklären konnte. Die Amnesie ließe sich psychologisch erklären, durch die Gegebenheit der historischen Schlacht bei Fornham zu dieser Zeit, wonach die Kinder Flüchtlingskinder von flämischen Eltern waren.

Folklore:
Bei der gesamten Thematik handelt es sich lediglich um ein altes Märchen, eine Art Creepypasta, deren Ursprung unbekannt ist.

Außerirdisch:
Die Kinder sind durch einen technischen Defekt im Raumschiff oder Heimatplaneten versehentlich in die Wolfsgrube teleportiert worden, dessen Hypothese Duncan Lunan vertritt ...

Hohle Erde:  
Die Kinder haben in der Höhle versehentlich eine Störung im Kraftfeld erwischt, die den Mechanismus zur Oberwelt geöffnet hat. Auch wenn ziemlich schwammig, die Theorie, der holen Erde ist, historisch öfter erwähnt in untereinander unabhängigen Kulturen. Zumindest also nicht ganz abwegig.

Einnahme von Drogen:
Die Dorfeinwohner haben alle absichtlich oder versehentlich zu dieser Zeit psychotrope Substanz konsumiert die, die Psyche beeinflusst haben, es so zu halluzinogenen Schüben kam. Eventuell auch in Kombination mit einer hysterischen Ansteckung / Massenhysterie, die auch einzeln ohne Zufuhr von bewusstseinsverändernde Mittel aufgekommen ist. Auslöser könne der Bürgerkrieg zu dieser Zeit gewesen sein.


Fazit: Von diesen fünf dürfte die historische Theorie am wahrscheinlichsten sein, was nicht bedeutet, dass die Theorie der holen Erde gleich vorweg ausgeschlossen ist, solange es kein Gegenbeweis gibt, zählt sie als möglich. Die drei anderen sind eher auszuschließen.

Was genau nun vorgefallen ist und woher die zwei Kinder mit der grünen Hautfarbe nun kamen, kann bis dato nicht eindeutig geklärt werden und somit gilt dieser Vorfall als "ungeklärt".

Was man zu dem Bild sagen kann, das angeblich die zwei Kinder darstellt, kann man sagen, handelt es sich um ein Fake aus der Neuzeit, in dem man einfach einen grünen Filter auf die Gesichter mittels digitaler Bildbearbeitung legte.  Das Original Bild stammt von dem russischen Maler / Künstler "Konstantin Egorovič Makovskij"  (2. Juli 1839 - 30. September 1915).



Ergebnis: unaufgeklärt!









Sonntag, 10. März 2019

Das "WOW" Signal


Das "WOW" Signal

Das WOW Signal wurde am 15. August 1977 im Rahmen eines SETI-Projekts am „Big Ear“-Radioteleskop der Ohio State University für 72 Sekunden empfangen. Dabei handelt es sich um ein Schmalband-Radiosignal. Der Astrophysiker Jerry R. Ehman hatte es aufgezeichnet. Man ist sich unter Experten sicher, das es sich am wahrscheinlichten um einen  interstellaren Kommunikationsversuchs gehandelt hatte, sodass man dieses als inoffiziellen Beweis für intelligente Außerirdische ansehen kann.

Das Bild mit dem Vermerkt "Wow" ist die original Notiz von Jerry R. Ehman.

Gegenthese: Eine Untersuchung aus dem Jahr 2017 untermauert die Vermutung, dass das Signal von der Strahlung der Wasserstoffwolke eines damals noch unbekannten Kometen stammt.



Ergebnis: 100% Real!





Das rätselhafte Unglück am Djatlow Pass


Das rätselhafte Unglück am Djatlow Pass

Wenn man jetzt behaupten würde, dass das Unglück am Djatlow-Pass, zu einem der mit am mysteriösesten Geschehnissen zählt, die es gibt, dann würde vermutlich jeder zustimmen, auch deshalb, da es extrem interessant, wie aber auch rätselhaft ist. Bis heute wurde nicht geklärt, was genau dort geschehen ist. Es gibt viele Theorien, doch ein richtiges Gesamtbild will sich daraus nicht zeigen. Grund genug sich auch ein paar Gedanken darüber zu machen. Und so viel kann schon verraten werden, das wird interessant. Aber der Reihe nach, worum geht es überhaupt?

In der Kurzfassung geht es um 9 russische Wanderer, die am 1. auf den 2. Februar 1959 am Berg Cholat Sjachl im Uralgebirge zu Tode gekommen sind. Dass was den Vorfall so besonders macht, ist die Tatsache über die mysteriösen Todesumstände, die nicht wirklich in das Gesamtbild passen wollen. Denn was genau zum Tod aller 9 geführt hat, ist bisher nicht zu erklären. - So kann man an dieser Stelle auch vorab schon mal ganz deutlich Vermerken, das es sich bei dieser Geschichte definitiv um eine "wahre" Gegebenheit handelt und definitiv kein Fake oder eine Creepy Pasta ist!

Der Anfang:Ausgangssituation war jene, das sich 10 Personen in Swerdlowsk, heute Jekaterinburg zu einer Gruppe formierten bestehend aus 8 Männern und zwei Frauen mit dem Vorhaben eine Wanderung / Expedition zum 1235 Meter hohen Berg Otorten zu machen. Die Intention war einerseits Abenteuerlust und parallel dazu, das verbessern (erreichen von Punkten), denn die meisten Teilnehmer waren Studenten des Polytechnischen Instituts des Ural (Уральский Политехнический Институт, УПИ), heute Staatliche Technische Universität des Uralgebiets.

Ihre Namen:
- Igor Djatlow (* 13. Januar 1936) Radiotechnik Student
- Sinaida Kolmogorowa (* 12. Januar 1937) Radiotechnik Student
- Ljudmila Dubinina (* 12. Mai 1938) Wirtschaftsstudentin
- Alexander Kolewatow (* 16. November 1934)Physik Student
- Rustem Slobodin (* 11. Januar 1936) Ingenieurwissenschaft
- Juri Kriwonischtschenko (* 7. Februar 1935) Bauingenieurwesen
- Juri Doroschenko (* 29. Januar 1938) Radiotechnik Student
- Nikolai Thibeaux-Brignolle (* 5. Juni 1935) Bauingenieurwesen
- Semen Solotarew (* 2. Februar 1921)Lehrer / Touristenführer
- Juri Judin (19. Juli 1937 – 27. April 2013) Wirtschaftsstudent


Alle Mitglieder hatten sehr gute Erfahrung mit langen Skitouren und Gebirgsexpeditionen, sodass man von ausgehen kann, dass sie Experten waren und keine Amateure. Die Tour wurde als besonders schwer eingestuft in der Kategorie III. Dementsprechend waren sie dann auch ausgerüstet.

Am 23. Januar ging es mit dem Zug los von Swerdlowsk, heute Jekaterinburg nach Serow, wo sie am 24. Januar am frühen Morgen ankamen. Hier traf man sich mit Studenten der örtlichen Schule und rüstete sich für die Expedition weiter aus. Noch am gleichen Abend nahm man den Zug nach Iwdel, wo man planmäßig kurz nach Mitternacht ankam. Früh morgens am 25. Januar nahm man den örtlichen Bus und fuhr ins Dorf Wischai, wo sie alle um 14:00 Uhr ankamen und von dort aus direkt ins Hotel (Holzhütte) gingen. Am 26. Januar fuhren sie um 13:10 Uhr mit einem offenen LKW in die Siedlung Logger los, der letzten bewohnten Siedlung, wo sie um 16:30 Uhr ankamen.


Am 27. Januar begann die Expedition und mit Ski machte man sich auf, zu einem abgelegenen verlassenen Dorf, das auf dem Weg lag und aus wenigen Holzhütten bestand, um Rast zu mach. Noch am selben Abend klagte Juri Judin über Schmerzen am Bein und überlegte aus gesundheitlichen Gründen abzubrechen. Früh morgens am 28. Januar bevor es weiter gehen sollte verabschiedete sich Juri Judin von seinen Freunden, da das Bein weiterhin schmerzte und er den Rückweg antrat. Somit bestand die Gruppe nur noch aus 9 Teilnehmern.

Am 29. Januar lief man am Ufer des Fluss Loswa entlang bis zur Mündung der Auspiya einen kleinen Nebenfluss der Loswa und durchquerte das Gebiet der Mansen (finno-ugrisches Volk). Am 30. Januar lief man weiter den Fluss entlang in Richtung Ziel. Die Stimmung und auch der Gesundheitszustand waren gut. Am 31. Januar erreichten sie das Hochland vom Cholat Sjachl und in einem kleinen bewaldeten Tal, bereitete man sich in einem Lagerplatz auf die letzte Etappe dem Aufstieg vor. Am 1. Februar ging es den Berg hoch, doch die schlechten Wetterverhältnisse gaben Anlass, die Nacht im Zelt zu verbringen.


Was dann in dieser Nacht im Zelt geschah, ist bis heute ein riesengroßes unerklärliches Rätzel ...

Die Suchaktion:Obwohl vorher vereinbart war, dass man sich am 12. Februar zurück meldet, gab es kein Lebenszeichen seit dieser Nacht am 1. Februar. Erst nach Drängen der Angehörigen startete am 20. Februar 1959 eine Suchaktion bestehend aus Studenten und Angehörigen und später auch Polizei und Militär. Hubschrauber fanden am 26. Februar das verlassene Lager am Cholat Sjachl. Das Zelt war leicht von Schnee bedeckt und von innen aufgeschnitten. Die Ski lagen daneben, wie die Rucksäcke mit allen persönlichen Sachen drin. Doch von der Gruppe fehlt nach wie vor jede Spur. Fußspuren führten allerdings hangabwärts zur Grenze eines nahe gelegenen Waldes, die aber nach 500 m von Schnee überdeckt waren. Am Rand dieses Waldes fand man unter einer Kiefer die Reste eines Lagerfeuers und die Leichen von Juri Kriwonischtschenko und Juri Doroschenko. Das Verwunderliche, beide waren barfuß und hatten nur ihre Unterwäsche an. Zwischen der Kiefer und dem Lager fand man dann die Leichen von Igor Djatlow, Sinaida Kolmogorowa und Rustem Slobodin. Sie wurden getrennt in einem Abstand von 300, 480 und 630 m von der Kiefer Richtung Zelt gefunden. Die Restlichen vier Nikolai Thibeaux-Brignolle, Ljudmila Dubinina, Alexander Kolewatow und Semen Solotarew wurden erst am 4. Mai gefunden, tiefer im Waldinneren am Bach Auspiya.

Die Untersuchung:In den noch vorhandenen Teilen der damaligen Untersuchungsakten wird folgendes festgestellt:
  • Sechs der Gruppenmitglieder starben an Unterkühlung und drei an tödlichen Verletzungen.

  • Es gab keine Hinweise auf weitere Personen neben den neun Wanderern am Cholat Sjachl oder in der Nähe.

  • Das Zelt wurde von innen aufgeschlitzt.

  • Die Opfer starben sechs bis acht Stunden nach ihrer letzten Mahlzeit.

  • Die Mitglieder der erstgefundenen Gruppe waren teilweise sehr spärlich bekleidet und ohne Schuhe.

  • Die vier Mitglieder der später entdeckten Gruppe trugen zum Teil Kleidungsfetzen der ersten 5 Toten.

  • Spuren beim Camp zeigten, dass alle Personen, auch die, die verletzt gefunden wurden, eigenständig das Lager zu Fuß verließen.

  • An der Rinde des großen Zederbaums, unter der sich eine kleine Feuerstelle befand, wurden bis in mehrere Meter Höhe Haut- und Muskelgewebsspuren nachgewiesen.

  • Bezüglich der Annahme eines Angriffs von Mansen erklärte ein Arzt, dass die tödlichen Verletzungen bei den drei Leichen nicht von Menschenhand erzeugt werden konnten, „weil die Kraft der Stöße zu stark war und keine Weichteile verletzt wurden“.

  • Forensische Untersuchungen zeigten hohe Dosen an radioaktiver Strahlung an den Kleidungsstücken der Opfer.


Das letztendliche Urteil war, dass alle Gruppenmitglieder an einer „Elementargewalt“ starben. Die Untersuchung wurde offiziell im Mai 1959 wegen der „Abwesenheit einer schuldigen Partei“ eingestellt. Die Akten wurden in einem geheimen Archiv versteckt. Kopien tauchten erst in den 1990ern auf, allerdings fehlen einige Seiten.

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Eine gerichtliche Untersuchung wurde sofort nach dem Fund der ersten fünf Todesopfer begonnen. Die Obduktion fand keine tödlichen Verletzungen, was zum Schluss führte, dass alle an Unterkühlung gestorben waren. Eine Person hatte einen kleinen Riss im Schädel, von dem allerdings angenommen wurde, dass es keine tödliche Verletzung war.

Die Untersuchung der vier im Mai gefundenen Leichen zeigte ein anderes Bild. Drei Körper wiesen schwere Verletzungen auf: Die Leiche von Thibeaux-Brignolle hatte schwere Schädelfrakturen und Dubinina und Solotarew wiesen Rippenbrüche auf. Die Kraft, die dafür nötig war, verglich ein Experte mit der eines Autounfalls. Bemerkenswert ist, dass die Leichen keine äußerlichen Wunden aufwiesen. Zwei Mitgliedern fehlten die Augäpfel. Ludmilla Dubinina fehlten Teile ihres Gesichtsschädels, sowie Zunge (vom Zungengrund an) und Lippen, da sie unter der Eisdecke mit dem Gesicht in einem Fluss lag. Diese Verstümmelungen sind allerdings höchstwahrscheinlich postmortal entstanden, durch einsetzende Verwesungsprozesse und/oder Wildtierfraß.

Zwischenzeitlich wurde angenommen, dass Angehörige des Volkes der Mansen die Gruppe angegriffen hatten, da diese in ihr Land eingedrungen war. Die Untersuchungen zeigten jedoch, dass die Umstände der Tode nicht zu dieser Theorie passen. Nur die Fußabdrücke der Wanderer waren zu sehen. Zudem waren keine Anzeichen für einen Kampf zu finden, und das Gebiet, in dem die Leichen gefunden wurden, zählte auch nicht zu bedeutenden, heiligen Plätzen des indigenen Volkes, die es gegebenenfalls hätte verteidigen wollen.

Es gibt Hinweise für das fluchtartige Verlassen des Zeltes während der Nacht. Obwohl die Temperatur sehr niedrig war (ca. -25 °C bis -30 °C) und ein starker Wind wehte, waren die Toten nur leicht bekleidet. Einige hatten nur einen Schuh an, während andere gar keine trugen, sondern nur Socken. Weitere trugen Fetzen, abgeschnitten von der Kleidung der Toten. (Quelle wikipedia)
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Analyse und Theorie:

Die Frage lautet:Was muss so beängstigend gewesen sein, das man mitten in der Nacht in aller Eile sein Zelt von innen aufschlitzt und bei -30 ° C in einem Schneesturm halb nackt, panikartig das Zelt verlässt?

Das Erste was einen sofort spontan einfallen würde sind psychotrope Substanzen, die Halluzinationen ausgelöst haben. Doch die medizinische Untersuchung / Obduktion hat weder spuren Rückstände von bewusstseinsverändernden Substanzen (Drogen) noch von Alkohol gefunden. So mit fällt diese Theorie schon mal weg. Würde auch etwas merkwürdig sein, auch wenn man Studenten wilde Partys und exzessive Drogen Experimente nachsagt, trifft dieses auf die Studenten der Expeditionsgruppe nicht zu, da sie alle sportbegeistert waren und eher in das intellektuellere Bild passten.

Das Zweite, was einen einfallen könnte, ist die Theorie von einer Lawine. Sie waren alle am Schlafen, bis sie ein lautes grollen hörten und als Experten wussten, dass dieses Geräusch von einer Lawine kommt und so blitzschnell das Zelt verlassen werden musste, da man keine Zeit hatte die Knöpfe auf zu machen, schlitze man das Zelt auf und rannte um sein Leben. Klingt eigentlich plausibel, nur alle Nachforschungen von Experten haben ergeben, dass es zu diesem Zeitpunkt keine Lawine gab, die gefundenen Spuren und Gegebenheiten auch untypisch sind für das Einwirken einer Lawine, und dass die Fußspuren "außerhalb" des Zeltes nicht mehr nach panischer Flucht aussahen, man ist zügig gelaufen aber nicht gerannt, was eine Lawine unlogisch werden lässt und so letzten Zweifel bestätigt, dass es keine Lawine war.

Nun gibt es eine ganze Reihe an weiteren Theorien, die aber alle nicht so richtig sich ins Gesamtbild einordnen lassen, so spektakulär manche davon sich auch anhören.

Die Antwort auf die Frage könnte wie folgt lauten:
Es muss etwas sein, das selbst für erfahrene Wanderer "unbekannt" war, etwas Unvorhergesehenes mit dem man nicht gerechnet hatte. Und des Weiteren eine potenzielle Lebensgefahr bedeutete, die schneller und mit absoluter Sicherheit zum Tod führte als die Alternative bei  -30 °C sein Zelt ohne Kleidung zu verlassen.

Da keine weiteren Fußspuren gefunden wurden und somit ein Angriff der Mansen auszuschließen ist, wie auch die Untersuchungen ergeben haben und auch keine Kampfspuren gefunden wurden oder massive Verwüstung am Zelt und Umgebung bestand fällt die Alien / UFO Theorie auch zusammen.

So geht man davon aus, das es etwas sein musste, das zwar dem Zelt nahe war, sich aber in der Luft befand, da es keine Spuren gab. Okay die Frage lautet nun, was kann also in der Luft sein, Geräusche machen, von denen man wach wird, spontan erschienen ist und wie es scheint, definitiv lebensbedrohlich ist? Als plausible Antwort bleibt nur ein "Vogel", doch da man stark davon ausgehen kann, das die Expeditionsteilnehmer die einheimischen Tiere kannten und auch keine potenzielle Gefahr von diesen bestand, kann es sich im nächsten Gedankengang eigentlich nur um einen kryptozoologischen Vogel gehandelt haben.  Zum Beispiel Pterosauria oder. "Argentavis Magnificens".


Switchen wir mal etwas in die Geschichte hinein. 1959 Zu dieser Zeit befinden wir uns noch mitten im "Kalten Krieg" zwischen der Sowjetunion und Vereinigten Staaten von Amerika. 14 Jahre zuvor galt der Zweite Weltkrieg 1945 als beendet und die Siegermächte zogen sich mit ihren erbeuteten Trophäen zurück in ihre Heimat. Besonders sollten wir auf das Deutsche Reich schauen. Was gab es hier für die Regierungen und besonders für die militärische Forschung an interessanten Trophäen zu ergaunern? Blicken wir noch weiter zurück in die Jahre 1933 - 1945 und hier besonders auf die technischen Errungenschaften.

Es ist unumstritten, das die SS und die Wehrmacht als die stärkste und beste Armee galten, das der technische Fortschritt den höchsten Standard hatte und das man durch unkonventionelle Forschung zu vielen neuen Erkenntnissen kam. Man war allem Gegenüber offen eingestellt. Nun sollte man den Blick noch weiter fokussieren auf eine kleine Intellektuelle esoterische Gruppe, die auf den Namen Vril hört. Von der Mainstream Presse als nicht weiter relevant eingestuft und von Kritikern sogar in dessen Existenz geleugnet, dient diese natürlich existierende Forschungsgruppe als gutes Beispiel (Reichsflugscheibe) an was alles in dieser Zeit geforscht wurde. In den Medien nicht ganz so populär aber vereinzelt angenommen geht man davon aus, das es noch weitere Gruppen neben Vril gab, die sich mit experimenteller Forschung beschäftigt haben. So auch mit der Kryptozoologie, Genetik und Genexperimente getätigt haben.


Ich persönlich bin zu 100% überzeugt davon, dass die Vril Gesellschaft mehr Einfluss hatte als heute oft behauptet. Warum? Da ich im Altenheim, wo ich als Betreuungsfachkraft und Entspannungstherapeut gearbeitet hatte, überzeugt wurde. So hatte ich natürlich auch die Gelegenheit mit dem einen oder anderen älteren Herren zu sprechen und seinen Geschichten die sie erlebt haben zur Zeit des Krieges zu lauschen, das war Bestandteil meiner Arbeit (Biografiearbeit für die Dokumentation). So erzählte mir auf Nachfragen ein Mann, der in Polen stationiert war, das er damals im Gespräch mitbekommen hatte, das es eine Gruppe gab, die sich mit experimenteller Forschung beschäftigte und unter dem Schutz des Ahnen Erbes stand. Diese war in die Bereiche Auslandsexpedition, medizinische Menschen und Tierversuche, Magie und altes Wissen eingeteilt. Wie der Name dieser geheimen Gruppe war, wusste er nicht, nur soviel das man sich unter Soldaten immer wieder mal über diese hoffnungsvolle Gruppe unterhalten hatte, da sie die Rettung in der Hand hatte, man wartete stets auf die angekündigten Superwaffen, die Mut machend angekündigt wurden auf dem Feld.

Auch wenn der sympathische alte Herr noch nie etwas von einer Gruppe namens Vril gehört hatte und seine Information über eine experimentell forschende Gruppe, man sich nur in Soldaten Kreisen erzählte, da man vermutlich spekulierte, wann bessere Waffen und Ausrüstungen kommen, die ihre Lage verbessern, klingt es für mich persönlich nur noch plausibler. Zieht man alle Fakten zusammen, erhält man nämlich ein ziemlich genaues Bild, zu welchen sensationellen Fähigkeiten die Deutschen in der Lage waren. Vergleicht man nun den einen oder anderen Augenzeugen Bericht der Alliierten, ließt man häufig, das ihnen fast die Augen ausgefallen sind bei der einen oder anderen technischen Gegebenheit, die sie in verlassenen und geheimen Bunkern und unterirdischen Anlagen gefunden hatten. Alles Lügner und Menschen, die sich wichtig mache wollen? Welch Narr ist man doch, wenn man leugnet, das es experimentelle Forschung gegeben hat! Und so wurden damals wie heute Versuche an Tieren und Menschen gemacht.

Ein Indiz dafür, zu welchen technischen Fähigkeiten man in dieser Zeit fähig gewesen ist, sollte der Vorfall vom 8. Juli 1947 in Roswell sein. Der angebliche UFO Absturz, den man gerne als außerirdisch bezeichnet, dürfte sich in der Realität eher um einen missglückten Testflug einer geklauten Reichsflugscheibe darstellen. Doch zurück zum Djatlow-Pass. Wie man nun anhand der Brücke sieht die versucht wurde zu ziehen, um eine gemeinsame Schnittstelle zu finden, sieht man das vieles nicht nur als Fakt, sondern auch tatsächlich plausibel klingt. Fassen wir noch mal kurz zusammen:

1) In der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 war man unkonventionellen Forschungsmethoden gegenüber nicht verschlossen eingestellt. (Dies gilt als Fakt, da mehrfach bewiesen)

2) Zu den experimentellen Forschungen ging man in die Bereiche Eugenik, Zytologie, Alchemie, Mystik, Okkultismus, Magie, experimentelle Forschung in der Physik und Ingenieurwissenschaft wie Mensch- Tierversuche im Bereich wehrmedizinische Forschung. (Dies gilt als Fakt, da mehrfach bewiesen)

3) Die Siegermächte haben 1945 Geheime unterirdische Anlagen und Bunker durchsucht und strengvertrauliche Dokumente wie Prototypen diverser Waffen, Kriegsgerät, medizinischen Seren usw.  Und sogar arbeitende Wissenschaftler (Operation Paperclip / Operation Overcast) in die USA und Sowjetunion gebracht. (Dies gilt als Fakt, da mehrfach bewiesen)

4) Es wurde mit großem Bestreben um einen Vorteil zu bekommen, weiter an konfiszierten Gegebenheiten in der Zeit des Kalten Krieges geforscht und gearbeitet. Der Vorfall vom Djatlow-Pass befindet sich in der Zeit. (Dies gilt als Fakt, da mehrfach bewiesen)

5) Damals wie heute gibt es weltweit geheime Forschungsabteilungen. (Dies gilt als Fakt, da mehrfach bewiesen)

6) Die Möglichkeit das eine experimentelle Forschung dahin ging, mit Ansätzen der Nazi Technologien aus der Zeit 1945 einen tierischen Prototyp zu testen, der im Falle eines Krieges sich als nützlich erweisen könnte, kann nicht ausgeschlossen werde. (Siehe autonome Waffen / Tiere beim Militär und Robotic Combat Systems, ohne Technologie aus dem Nationalsozialismus, die nachweislich das Fundament schufen kaum denkbar).

7) Forschung an einem  Zytoplasmatischer Hybriden z.B. Argentavis Magnificens? Der am Djatlow-Pass in besagter Nacht getestet wurde? (Es gibt keinen Beweis dafür, aber eben logische Schlussfolgerungen)


Wie hätte es sich demnach ereignet?
Die 9 Expeditionsteilnehmer haben gemütlich zu Abend gegessen und voller Vorfreude auf den nächsten Tag das Ziel zu erreichen sich zur Ruhe gelegt. Draußen tobte ein Schneesturm und der Wind pfiff sicherlich am Zelt vorbei, doch im inneren war man definitiv vor der Witterung geschützt. Angst wo vor? Allesamt waren sie erfahrene und bodenständige Akademiker. Mitten in der Nacht wurden sie wach, von einem lauten Schrei, der einem Vogel glich. Man nahm jetzt auch kraftvolles Flügelschlagen war. Man wusste instinktiv, das etwas zur Gefahr werden kann. Es schien etwas direkt vor dem Zelt zu sitzen und man nahm jetzt auch russisch sprechende Menschenstimmen wahr, die akustisch näherkamen. So beschloss man doch verängstigt Sehschlitze in das Zelt zu schlitzen und sah vermutlich russisches Militär auf das Zelt zukommen, aber weit genug um noch in aller Eile fliehen zu können. Doch der Umstand, das ein riesiger Vogel ähnlich eines Argentavis Magnificens draußen umher fliegt und das Militär offensichtlich versuchte ihn einzufangen oder zu töten, sorgte für Panik. Geschlossen verließen sie halb nackt das Zelt und eilten zügig zum Waldrand um sich zu verstecken. Um sich vor dem Militär zu verstecken und auch vor einem großen Vogel zu schützen, ist der Wald und das dichte Geäst eine intelligente Entscheidung gewesen. Doch die Wahl ist eine Pest oder Cholera Wahl, denn die Wetterbedingungen von -30 °C machen auch den erfahrensten Wanderer extrem zu schaffen und der Erfrierungstod hängt an einem seidenen Faden. Auch ein entzündetes Feuer konnte da nicht helfen. Die anderen, die zurück zum Zelt gingen, um die überlebenswichtige Ausrüstung zu holen, erlagen auch der extremen Kälte und erfroren noch bevor sie das Zelt erreichten. Die erste Gruppe konnte sich vor dem vermutlichen Argentavis Magnificens nicht schützen und erlagen an seinen Verletzungen und schließlich der allgemeinen Schwäche. (Innere Rippen Verletzungen). Die hohe Konzentration der Radioaktivität an der Kleidung lässt sich so auch erklären, nämlich genau an den Stellen, wo der Flügel des Argentavis Magnificens getroffen hatte. Da das Militär die Gegend im Anschluss absperrte und der Zutritt untersagt war, bestätigt nur noch mal, das es sich hier um ein missglücktes Forschungsprojekt gehandelt hat, das man testete.

An dieser Stelle sollte man ausdrücklich betonen, das es sich um den eben geschilderten Ablauf nur um ein "fiktives" Beispiel handelt. Wesentlich "wichtiger" ist der Inhalt und die Schnittstellen der Theorie.

So neige ich persönlich dazu, mir vorstellen zu können, dass es bei dem Djatlow-Pass Vorfall um einen militärischen Test gehandelt hat, der versehentlich außer Kontrolle geraten ist und die Wandergruppe zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort waren.

News 2019: Wie global die Medien berichteten, werden neue Untersuchungen mit modernster Technik in den kommenden Monaten eingesetzt, um den gesamten Fall noch mal zu überprüfen, sodass die Wahrheit ans Licht kommt.


Ergebnis: bis auf Weiteres ungeklärt ...






Samstag, 9. März 2019

Das russische Schlafexperiment


Das russische Schlafexperiment

In diesem Blogbeitrag nehmen wir uns wieder einmal ein vermeintlich merkwürdiges Foto vor, das auf einschlägigen Webseiten, gerne für Top Listen herhalten muss, die dann Titel tragen wie: "Die 10 verstörtesten Fotos aus dem Deepweb". Meistens auf Kanälen die auch Creepepastas im Repertoire haben und regelmäßig veröffentlichen und damit erstaunliche Klickzahlen generieren. So regt dieses Foto wie andere dieser Art auch, zu eifrigen Diskussionen in der Community an. Doch was ist dran an der Ablichtung ... Real oder Fake?

Zugegeben, das Foto schaut wirklich schaurig aus und die Tatsache, das es auf herkömmlichen Weg der Recherche keinen Urheber zu geben scheint, nicht einmal eine exakte Quelle, macht die Sache noch mysteriöser. Das Einzige, was mit diesem Foto assoziiert wird, ist die Erzählung vom russischen Schlafexperiment. Somit ist dieses Foto hier Aushängeschild für die Thematik, doch ist es Real oder Fake?

Die erzählte Story "Creepypasta"dahinter:Das russische Schlafexperiment hatte sich demnach um 1947 abgespielt, wo eine vom sowjetischen Militär beauftragte Gruppe von Wissenschaftlern insbesondere bestehend aus Medizinern und Chemikern, ein experimentelles Gas Experiment testen sollte. Der Test stand unter der Prämisse, Soldaten mithilfe experimenteller Medikamente übernatürliche Fähigkeiten zukommen zu lassen. Das größte Interesse richtete sich auf ein experimentelles Gas, das es ermöglichen sollte, die Müdigkeit zu überwinden, so über mehrere Tage wach zu bleiben und nebenbei auch nicht an Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit zu verlieren. Als unfreiwillige Probanden entschied man sich für 5 politische Gefangene aus dem 2. Weltkrieg, die ein erhöhtes Risiko für die Regierung darstellten.

Das Experiment sollte 30 Tage stattfinden, in einen extra dafür vorbereiteten Raum. Dieser war mit ca. 30 m² ausreichend groß und besaß unter anderem Bücher und unterhaltungsfördernde Mittel. Feldbett ähnliche, schlichte Liegen ohne Bettbezüge hatten sie zum Ruhen. Es gab fließend Wasser, Hygienemittel und eine Gemeinschaftstoilette. Als Verpflegung hatte man in einer kleinen Zubereitungsnische Trockennahrung deponiert, die locker für alle 5 Probanden ca. einen Monat gereicht hätten. Der Raum war hermetisch abgeriegelt. Eine Sauerstoffversorgung, die wichtig war, da das Gas in hoher Konzentration sich als toxisch tödlich herausstellte, wurde durch eine Installation sichergestellt. So gab es auch 5 Zoll dicke Sicht und Beobachtungsluken, um von außen beobachten zu können. Da man durch einen Fehler keine geeigneten Kameras installieren konnte, beschränkte man sich auf Mikrofone für die Audio Aufzeichnung.

Die ersten 5 Tage verliefen wohl gut. Die psychische Stimmung war positiv und optimistisch, da man allen versprochen hatte, sie nach dem Experiment in Freiheit zu entlassen. Ab den 4. Tag war zu bemerken, dass die Konversation der Testpersonen etwas rauer wurden. Thematisch ging es in den 5 Tagen neben allgemeinen Small Talk um den Austausch von traumatischen Erlebnissen, die man durchlebt hatte. Das Gas war schon jetzt ein voller Erfolg keine ersichtlichen Nebenwirkungen und alle Probanden waren wie gewünscht wach und voll konzentrationsfähig.

Zwischen den 5. und den 9. Tag schwankte die Stimmung und das Verhalten. So kam es bei einzelnen Testpersonen zu Paranoia, bei anderen zur Depression und zu Selbstschutz Maßnahmen, in dem man in die Mikrofone flüsterte und versuchte Sympathien, die zur Freilassung führen könnten, bei den betreuenden Wissenschaftlern zu wecken. So verriet man sich gegenseitig und machte sich selbst Verhaltensanschuldigungen.

Nach dem 9. Tag verschlimmerte sich das Verhalten. Einer schrie über ganze 3 Stunden, bis er nur noch krächzend verstummte. Ein anderer flüsterte unentwegt ins Mikrofon. Ein anderer schien in Trance und starrte mit weit geöffneten Augen an die Decke. Die Restlichen zwei zeigten aggressive Züge und rissen Seiten aus den Büchern und hantierten mit ihren eigenen Exkrementen.

Zwischen Tag 10 und 14 regten sich die Testpersonen nicht mehr. Sie wirkte wie Scheintod und nicht mehr in dieser Welt. Sie saßen jeder für sich alleine reglos da. Die Sauerstoffkontrolle ergab, dass alle 5 Probanden enorm viel an Sauerstoff verbrauchten, ob wohl sie sich nicht bewegten. Es war unheimlich sie lebend zu wissen, sich aber nicht regen zu sehen. Sie wirkten wie leblose Hüllen.

Am 14. Tag benutzten die Wissenschaftler erstmalig die Sprechanlage. Da sie in den Raum wollten, um die Mikrofone auf Funktion zu kontrollieren, da immer noch nicht das leiseste Geräusch zu hören war. Sie drohten, sofort das Feuer zu eröffne, wenn sie nicht ruhig sitzen bleiben würden, wenn sie den Raum betreten.  Als Antwort sagte einer der Testpersonen, es war der Älteste, das sie kein Interesse mehr haben in Freiheit gelassen zu werden. Das überraschte die Wissenschaftler natürlich.

Nach dem sich die Wissenschaftler berate hatten, entschied man sich am 15. Tag das Gas abzudrehen und den Raum mit Sauerstoff zu reinigen. Sofort regten sich die Testpersonen, fingen an zu schreien und protestierten, dass sie sofort wieder das Gas wollen. Als die bestellten Soldaten den Raum durch die Drucklufttür öffneten, um sie rauszuholen, machten sie einen furchtbaren Fund. Die Testpersonen sahen nicht mehr menschlich aus, sie waren abgemagert, bleich und völlig orientierungslos. Es waren nur noch 4 am Leben. Es roch verwest und faulig im Raum. Man hatte den Abfluss verstopft, so das knöchelhoch das Wasser stand. Aus den Verstorbenen hatte man Fleischstücke gerissen. Aber nicht nur das, die noch lebenden hatten auch alle mehr als ersichtliche Fleischverletzungen, die sie sich selbst zugefügt hatten. So hatte man an einzelnen Stellen sehen können, dass sie die Haut bis auf das Muskelgewebe abgerissen hatten. Teilweise sah man Knochen, die Gedärme und auch die Rippenbögen.

Die Soldaten trauten ihren Augen kaum, das diese 4 wie Zombies aussehende Gestalten tatsächlich noch am Leben waren. Doch beim Versuch die Probanden aus dem Raum zu holen eskalierte die Situation und man war auf das Folgende nicht ausreichend vorbereitet gewesen. So attackierten die Testpersonen die Soldaten und verletzten diese lebensbedrohlich. Das Ende war, das drei von fünf Soldaten an den zugefügten Verletzungen verstarben und einer von den Testobjekten ebenfalls fast tödliche Verletzungen an der Milz erlitt. Der schwer an der Milz verletzte wurde noch versucht medizinischen zu versorgen, doch als man ihn versucht, hat mit Morphin zu betäuben und ruhig zu stellen, erlag er im erbitterten Kampf sich zu wehren. Er war selbst 3 Minuten, nach dem sein Herz aufhörte zu schlagen, noch am Abwehren, bis er endlich zur letzten Ruhe fand. Die Restlichen drei wurden in ein nahe gelegenes militärisches Krankenhaus gebracht, das eine entsprechende Ausrüstung besaß, um die übrigen zu betreuen. Auch wusste man vonseiten der Wissenschaftler nicht, wie es so recht weiter gehen sollte.

Die Geschichte endet dann im Groben so, das die restlichen auch versucht wurden sich einer Operation zu unterziehen, dieses aber gewaltsam ablehnten.  Die Entscheidung lag jetzt zwischen Einschläfern oder zurück in die Kammer um zu sehen was noch passiert unter dem wachhaltenden Gas. Die Wissenschaftler wurden überstimmt und es ging zurück in die Kammer, allerdings hatte man vorher noch Tests durchführen können wie EEG usw. Hier war das Interessante, das irgendeine Kraft die Testpersonen am Leben hielt. Es war wie, ob sie von einem in den anderen Moment Hirntod waren und dann wieder voll am Leben. Auch die Sauerstoffkonzentration im Blut hatte dreifach so hohe Werte als wie bei einem normalen Menschen. Schließlich verstarben zwei Weitere an ihren Verletzungen. Die Soldaten bekamen die Order alle noch beteiligten zu töten und alle Unterlagen verschwinden zu lassen, als sei nie was gewesen. So schubsten sie die drei Wissenschaftler zu den letzten Überlebenden, wo von einer sofort reagierte und das Feuer eröffnete. Sie erschossen auch die letzte Testperson und flüchteten darauf hin.

Was für eine verrückte Geschichte. Sie klingt tatsächlich wie aus einem Horrorroman. Ob es diesen Vorfall wirklich gegeben hat und sich der Ablauf so ereignet, hat weiß keiner so genau. Daher zählt sie als Creepy Pasta, als Gruselgeschichte die am Leben gehalten wird, als moderne Art der Lagerfeuergeschichten aus den seligen 70er.

Rein von der Theorie her ist es aber möglich und sogar ziemlich wahrscheinlich. Es ist bekannt, das es bereits "Schlafexperimente" gab. Das ist offiziell bestätigt. Doch ob es wirklich so schaurig ereignet hat, ist zu bezweifeln. Man vermutet, dass ein bis dato anonymer User irgendwann die Geschichte ins Internet stellte und sie im Laufe der Jahre, nach dem stillen Post Prinzip immer weiter erzählt wurde. Über den genauen Ursprung ist also leider nichts weiter bekannt. So kann man die Geschichte als Teil wahr bezeichnen.

Ergebnis:Ob die Geschichte der Wirklichkeit entspricht, kann nicht genau festgestellt werden, da der Urheber (die Quelle) unbekannt ist. Mit ziemlicher Sicherheit wurde die Ursprungsgeschichte im Laufe der Jahre weiter ausgeschmückt. Vom Kern allerdings ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass gerade in den 40er Jahren solch ein Experiment durchaus stattgefunden hat.

Ergebnis der Fotos:Was aber definitiver Fakt ist, dass die Fotos in diesem Zusammenhang alle als Fake zu bezeichnen sind. Hier hat man wie immer sich nicht die Mühe gemacht, nach der Quelle zu suchen.


Das wohl, als Bekannteste Foto im Kontext, zeigt eine abgemagerte Gestalt, die auf einem Gestell sitzt. Sie hat große hervorstechende Augen und macht insgesamt einen gruseligen Eindruck. - Man versucht hier ganz klar den Eindruck zu erwecken, dass es sich um ein Originalfoto handelt, das als Beweis dienen soll. So ist es aber nicht, denn man erkennt beim genaueren Hinsehen, dass die Anatomie nicht zu einem Menschen passt, auch wirkt es zu statisch. Somit ist dieses Foto klar Fake! Es ist eine Halloween Dekoration die auf den Name "Spazm" hört und aus dem coolen Hause " Morbid Enterprises" kommt.


Das zweite Foto zeigt einen Ausschnitt aus dem experimental Film "Begotten" von 1990 gedreht von Regisseur "E. Elias Merhige". Auch dieses Foto hat absolut nichts mit der Geschichte zu tun und wird ebenfalls nur benutzt um die Geschichte lebendiger zu gestalten. Auch dieses ist somit Fake!


Das dritte Foto zeigt vier Männer mit Gasmasken aus dem Jahr 1917. Auch dieses ist nur symbolisch und hat wie die anderen mit der Geschichte nichts zu tun. Bei diesem Foto handelt es sich um ein amerikanisches Postkartenmotiv zur Zeit des 1. Weltkriegs, wo von links nach rechts ein amerikanischer, ein britischer, ein französischer und ein deutscher Soldat zu sehen ist. Zu erkennen an den unterschiedlichsten Gasmasken Modellen. Somit auch ein Fake in diesem Kontext.


Ergebnis: Geschichte unbekannt
Ergebnis: Fotos alle 100% Fake!