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Dienstag, 16. April 2019

Testgelände für Reichsflugscheiben?



Testgelände für Reichsflugscheiben?

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Auf der Kola Halbinsel, die zu Fennoskandinavien gehört, genauer in Murmansk in Liinakhamari (gehörte damals zu Finnland, heute Russland), machte man eine erstaunliche Entdeckung aus vergangenen Kriegstagen.

So fanden Forscher mysteriöse Betonkreise, von denen man sich sicher ist, dass diese von der Wehrmacht erbaut wurden. So diskutiert man im Netz, ob es sich bei diesen merkwürdigen Betonkreisen und Ringe nicht um die Reste, eines ehemaligen, geheimen Testgeländes handelt. Es wurde vermutet, dass hier Teile der Vril Gesellschaft unter dem Kommando des Ahnen Erbes, das in der Nähe operierte, Tests an Antigravitationsantrieben und Reichsflugscheiben vom Typ Haunebu II vollzogen wurden. Die Betonkreise dienten wohl als Start und Landeplattform.

Eine schöne Creepypasta, aber eben auch nur das, denn diese Geschichte beruht auf eine Fehlinterpretation aus Unkenntnis.

Hier wurde weder die Haunebu II getestet, noch die Glocke noch sonstigen Prototyp aus dieser Zeit. Genauso wenig fand man hier mysteriösen blauen Schleim und auch wurden keine Zombie Versuche von Medizinern hier vollzogen. Und zu guter Letzt wurden hier auch keine Funksprüche von Außerirdischen empfangen. 

Bei diesen Betonkreisen / Ringen handelt es sich um die Reste (das Beton Fundament) von Vorrichtungen für Küstengeschütze / Luftabwehrgeschütze, die zwischen 1941–1944 dort zur Verteidigung des Hafens von uns Deutschen errichtet wurden. (ähnlich der US - Panama-Montierung). Wahrscheinlich wurde der Sockel erbaut für das Friedrich Krupp AG - 38 cm S.K. C/34 Geschütz.

Der vermeintlich blaue Schleim ist eher grün und sind witterungsbedingte Algenablagerungen.  


Ergebnis:  100% Fake!




Dürres Alien auf einem Dach in Mexico



Dürres Alien auf einem Dach in Mexiko

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Genauer handelt es sich eigentlich um eine kürzere Videosequenz, die im Juni 2015 in einem kleinen mexikanischen Dorf aufgenommen worden sein soll. Zu sehen ist, wie die Kamera erst ein Stück vom Garten filmt und dann zum Dach hoch schwenkt, wo man deutlich eine extrem dürre, humanoide Gestalt sieht, von der man überzeugt ist, dass es sich um einen außerirdischen handelt.



Die erste Frage, die sich auch hier wieder stellt, warum ist dieser außerirdische Besucher nackt? Warum krabbelt er unbeholfen auf dem Dach? Warum flüchtet er?

Auch wenn manche glaubten, dass es sich bei diesem Alien um ein Echtes gehandelt hat, so muss man leider hier enttäuschen, denn das Video ist Fake!

Es handelt sich um eine gelungene CGI Arbeit von JJPD Producciones, hinter der zwei Brüder aus Nicaragua stecken, die leidenschaftlich gerne Kurzvideos mit Spezialeffekten produzieren. Und das ziemlich Gute wie man sieht. So gehen viele Videos die als echt im Internet rumgeistern auf das handwerkliche Konto der beiden.

Hier ist das Original (unbearbeitete Video)

JJPD Producciones





Ergebnis:  100% Fake!





Mittwoch, 3. April 2019

Unheimliche Sekte auf der Landstraße



Unheimliche Sekte auf der Landstraße

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Genauer handelt es sich um ein kurzes Video von einer anonymen Person, die in England im Mai 2006 mit dem Auto auf einer Landstraße unterwegs war. Dank der Dashcam, konnte so ein sehr mysteriöses wie unheimliches Geschehen aufgezeichnet werden.  Kurz nach Mitternacht entdecke der Fahrer auf der rechten Seite, mehrere Männer in schwarzen Anzügen und Aktenkoffer in der Hand, die sich nun gestört fühlten. Kurze Zeit später entzündet sich ein unheimliches Feuer im weiteren Verlauf der Straße und ein gruseliger Mann mit einer Geweihmaske trat hervor, als das Video abbrach ... Men in Black? Außerirdische Agenten? Eine okkulte Sekte?

Zugegeben, die Szenerie ist in der Tat ziemlich unheimlich und der Verdacht auf eine okkultistische Sekte wäre nicht so abwegig bei den vielen gestörten Subjekten dieser Zeit. Doch man kann auch hier Entwarnung geben!

Bei dem kurzen Video handelt es sich 100% um ein Fake, genauer um ein angefertigtes Promotion Video, das aus der Feder von Richard Ayoade stammt und für die britische Rockband "Radiohead" angefertigt wurde. Es ist das sechste Video, das im Rahmen einer originellen Werbekampagne viral ging. Quelle ist ein Instagram Post gewesen. Das Video ist für den Titel "Tinker Tailor Soldier Sailor Rich Man Poor Man Beggar Man Thief" bestimmt gewesen, aus dem Album "A Moon Shaped Pool".

Obwohl mehrere Medien bereits das Mysterium aufgeklärt haben, wird bis heute daran geglaubt, dass es sich um eine wirkliche Gegebenheit gehandelt hat und rätselt fröhlich weiter. - Fazit: Ein sehr gut gemachter Fake für Werbezwecke.




Ergebnis:  100% Fake!




Dienstag, 2. April 2019

Der Laptop im antiken Griechenland



Der Laptop im antiken Griechenland

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Dass dieses Foto echt ist, daran gibt es keinen Zweifel, die Frage ist nur, was stellt das Motiv dar? So ging um 2007 eine Theorie viral, die vermutet, dass bei diesem Bild aus dem antiken Griechenland eine Frau zu sehen ist, die ein Laptop bedient oder sogar die eingebaute Web Cam oben mit ihren Fingern zuhält. Sicher ist man sich wohl, dass dieses Modell bereits einen Touchscreen besitzt.

Das es sich dabei um einen Laptop und nicht wie die wissenschaftliche Erklärung um eine Schmuckschatulle oder gar Wachstafel handelt, erklärt man sich durch die Größe und vor allem an den USB Anschlüssen an der Seite.

Unterstützung bekommt die Theorie von der Präastronautik, die davon ausgeht, dass gerade die alten Griechen nur über technisches Equipment mit ihren Astronauten Götter in Kontakt treten konnten, und dass dieses Artefakt ein Indiz dafür ist.

Runde USB Buchsen?  Wohl eher nicht!

Bei dieser Reliefskulptur handelt es sich um eine Stele, die als Grabstein diente und tatsächlich aus dem antiken Griechenland stammt und auch ca. 100 Jahre vor Chr. datiert wird. Sie steht im J. Paul Getty Museum in Malibu, Kalifornien (USA) und kann dort genauer betrachtet werden. Sie trägt den Namen: "Grave Naiskos" und stellt eine Adelsfrau und ihren Diener dar. Bei der Szene handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit um eine Schmuckschatulle für ein Collier.



Also leider nichts mit einem alten Artefakt, das außerirdische Besucher beweisen kann.


Ergebnis:  100% Fake!




Der afrikanische Bubal Stamm ...



Der afrikanische Bubal Stamm ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Bei dem Foto, das wohl Mitte der 20er Jahre entstanden ist, soll es sich um den legendären afrikanischen Bubal Stamm handeln, der zwischen Kenia und Somalia mit ihren Rindern beheimatet ist. Sie Leben von der jagt und der Landwirtschaft. Das besondere an diesem faszinierenden Naturvolk, dürfte ihr Ernährungskonzept sein. Sie sind auf der Welt das einzige Volk, das diese spezielle Ernährung für sich beansprucht.

So ernähren sich die Jungen bereits im Kindesalter, bis zum Erwachsenenalter fast ausschließlich vom Menstruationsblut ihrer Rinder, da diese als heilig gelten und aus ihnen tapfere Krieger macht. Dieses Ritual endet erst, wenn sie verheiratet werden. Bereits in der Pubertät zeigen sich äußere Veränderungen. So wächst bei fast allen Kriegern der Hoden zu einer gigantischen Größe von bis zu 90 cm, was besonders die jungen Stammesfrauen begeistert. Ein weiteres positives Kriterium des Ernährungskonzeptes ist der Schutz vor schlimmen Krankheiten wie Anämie, die in der Region weit verbreitet sind.

Italienische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Verzehr vom Menstruationsblut der heiligen Rinder, deshalb positive Veränderungen hervorruft, weil in diesem viel Vitamin  B6, B12, E und D ist. Außerdem reich an Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalzium und Kalium ist. Fasziniert sind die Wissenschaftler auch über die unbeeinträchtigte Fortpflanzungsfunktion durch die gewachsenen Riesenhoden, so zeigten Studien, dass die Männer eher potenter waren, als andere Männer auf der Welt im selben Alter, die sich nicht von den heiligen Rindern nähren.

... Die Geschichte in Kurzform zusammengefasst, die auf diversen Blogs so und noch weiter ausgeschmückt zu lesen ist. Kern ist also ein Ernährungskonzept eines Stammes, das als Nebenwirkung riesige Hoden wachsen lässt, eine Potenzsteigerung hervorruft und vor Krankheiten schützt.

Die Frage, die sich nun stellt, kann so etwas möglich sein?

Beginnen wir mal mit der Geschichte des Bubal Stammes selbst, der zwischen Kenia und Somalia beheimatet sein soll. Allein hier wird es schon kompliziert, in dem man eine Existenz überhaupt nachweisen kann, denn diese scheint es in der europäischen Schreibweise nicht zu geben. Dass, was es gibt, sind kleinere Nomadenstämme, die als Bubals bezeichnet werden könnten, da sie die nordafrikanische Kuhantilope (Alcelaphus buselaphus) hüten.

Auch ist historisch in dieser Region nichts dergleichen bekannt über derartige Ernährungskonzepte im Zusammenhang mit dessen Folgen.

Lediglich die ostafrikanischen Massai, sind bekannt, dass sie in geringen Mengen frisches Blut ihrer Rinder trinken, da dieses als Wohlstand angesehen wird und mit Milch gemischt, als Energiedrink dient. Vereinzelt existieren noch andere primitive Stämme, die Tierblut zu rituellen Zwecken missbrauchen oder sich mit Rinderurin die Haare Färben.

Wie schon vermutet ist die gesamte Geschichte Anfang der 2000er erfunden worden und ging nach dem falschen Artikel in der Express Gazeta vom 18.11.2004 viral und verbreitete sich so. Mal mehr mal weniger ausgeschmückt.

Die tatsächliche Geschichte hinter dem Foto:
Diese Anomalie hat einen medizinischen Hintergrund, der auf den Namen "Elephantiasis" hört und ein tropisches Krankheitsbild ist. Die Krankheit wird über afrikanische / tropische Stechmücken übertragen.

Man mag also diesen zurückgebliebenen primitiv Menschen viele befremdliche Praktiken zutrauen, doch diese Geschichte ist definitiv ein Internet Hoax.  


Ergebnis:  100% Fake! (Foto Real, Story Fake)




Sonntag, 31. März 2019

TR-3A Black Manta in der Area 51



TR-3A Black Manta in der Area 51

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Um was geht es überhaupt? Zu einem um dreieckige UFO´s, wie aus der belgischen UFO Welle mit der Bezeichnung "Black Triangle" und zum anderen um ein strenggeheimes US-Forschungsprojekt mit dem Codename "Astra / Aurora", das wiederum von einem UFO Absturz in den 80er Jahren inspiriert wurde, zum anderen das Ergebnis einer Großinvestition sein soll. Im Detail also etwas kompliziert. Kurz um, es soll um ein extrem tolles Militärflugzeug gehen, das im geheimen in der legendären Area 51 getestet wurde. 

Öffentliches Interesse bekam der vermeintliche Flieger TR-3A Black Manta, als die Fachpresse und auch sonstige Medien, Anfang der 80er Jahre über ein geheimes Projekt berichteten, in dem ein experimentelles Superflugzeug gebaut werden sollte. Schnell kamen Spekulationen auf und auch jede Menge Gerüchte, die auch sofort UFO Begeisterte und Verschwörungstheoretiker hervorriefen und es so populär wurde und bis heute als Mythos der Militärgeschichte zählt.

Doch natürlich steckt hinter jeder Geschichte auch ein Fünkchen Wahrheit, beziehungsweise Wirklichkeit und so zählt es als Fakt, das im Februar 1985 ein Planungspapier aus dem Pentagon existiert, das ein Budget von 80 Millionen US-$ bereitstellt für ein militärisches Luftfahrtprogramm, das nach zwei Jahren also 1987 noch einen weiteren Zuschuss von 2,27 Milliarden US-$ als Aufstockung zugesprochen wird. Also ein ordentlicher Batzen, mit dem sich einiges realisieren lässt.

Da es sich natürlich um ein Geheimprojekt handelt, kann nur spekuliert werden, für was der Betrag drauf ging. Die United States Air Force leugnete damals das Projekt und sagte, das die Gelder für den damals noch geheimen Tarnkappenbomber "Northrop B-2 Spirit" bestimmt waren.

Ende der 80er spekulierte man, dass es sich beim "TR-3A Black Manta" um den offiziellen Nachfolger der "Lockheed SR-71" handeln könnte, dieses konnte aber 2013 endgültig widerlegt werden, da der offizielle Nachfolger der "Lockheed Martin SR-72" ist. Hergestellt oder zumindest mit beteiligt soll die Firma Northrop gewesen sein.

Nun gibt es bis heute die verschiedensten Theorien und die "TR-3A Black Manta" löst noch immer Faszination in der Community aus. So gibt es die Skeptiker, die diesen Flieger für einen Mythos halten, die Pro Fraktion, die sich auf die vielen Hunderte Augenzeugenberichte und ehemalige Techniker und Angestellten berufen und natürlich die UFO Begeisterten, die davon ausgehen, dass hier Alien Technologie verwendet wurde und der Flieger die Gravitation aufheben kann, bis dahin, das er auch als Raumschiff genutzt werden kann.

Letztendlich kann man eine Existenz nicht beweisen, genauso wie man die Nichtexistenz beweisen kann. So kann man nur auf das Wahrscheinlichste schließen.

Vermutlich wird es sich beim "TR-3A Black Manta" um einen späten Prototyp gehandelt haben. Es ist ein Fakt, das die amerikanischen Besatzer, nach 1945 deutsche Technik und experimentelle Entwürfe aus unseren Anlagen gestohlen haben und so die Forschung in den USA weiter entwickelt wurde. "TR-3A Black Manta" beruht vermutlich auf einen ursprünglich deutschen Nurflügler, wie z.B. die Horten H IX es existieren Beweisfotos, wie die feindlichen Besatzer eine demontierte Horten H IX V3 im August 1945 in die USA verladen. Möglich wäre auch eine Weiterentwicklung der "Sack  A.S. 6 V1"



Was man 100% sagen kann, das dieses Foto ein Fake ist, es stammt aus dem Discover Magazin, das 1986 erschienen ist.


Ergebnis: 100% Fake!




Die kreischende Hexe auf dem Feldweg



Die kreischende Hexe auf dem Feldweg

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Genauer handelt es sich eigentlich um ein 11 Sekunden langes Video, das ab Mai 2013 auf diversen Plattformen viral ging. Es soll eine kreischende Hexe zeigen, die ein Jugendlicher aus Spanien (manchmal auch Mexiko) verängstigt gefilmt hat. Diese vermeintliche Hexe soll sehr verschrumpelt ausgesehen haben, mit langen krallenartigen Fingernägeln und sie soll kreischend auf dem Feldweg gesessen haben ...

Merkwürdige Hexe, vor allem ihre Bewegungen, irgendetwas scheint da nicht zu stimmen mit ihrer Physiologie ...

Richtig vermutet, tatsächlich wird es sich um ein Videofake handeln, in dem die "Witch" aus dem Videospiel "Left 4 Dead" eingefügt wurde. Zumindest diente dieses zombieartige Wesen hier als Vorlage zur Videobearbeitung.


Ergebnis: 100% Fake!




Mittwoch, 27. März 2019

Dämonen Frau in der alten Fabrik ...



Dämon Frau in der alten Fabrik ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Ein paar Freunde aus einer englischen Kleinstadt sind im September 2012 mit Fahrrädern unterwegs gewesen, so auch im Industriegebiet, das abgelegen am Rande der Stadt lag. So kamen sie auf die Idee ihre Räder abzustellen und in die alte Fabrik reinzugehen, von der man sich erzählte, dass es in ihr spukt. So musste diese schon öfter für Mutproben herhalten. Als die Vier sich das alte Gebäude ansahen, hörten sie aus der unteren Etage im Keller ein poltern. Etwas verängstigt, aber doch der Überzeugung, dass es sich um große Ratten handelte, fassten sie ihren Mut zusammen und gingen die marode Treppe zum Kellergeschoss hinunter. Es war sehr dunkel und so beschlossen sie mit ihrer Kamera, die sie dabei hatten, Licht zu erzeugen, dieses hätten sie lieber sein lassen sollen, denn in der Ecke des Raumes, in dem sie sich befanden, war eine menschliche weibliche Gestalt, die eine grässliche Fratze hatte und einen schrillen sehr lauten Schrei von sich gab. Was war dass? Sie waren, nach dem sie panisch die alte Fabrik verließen, davon überzeugt, dass es sich um einen Dämon oder einer besessenen gehandelt haben muss.  Nach dem die örtliche Polizei verständigt wurde und im Gebäude nach sah, wurde der Fall verworfen, da man nichts fand, doch die Kids waren überzeugt, dass sie sich es nicht nur eingebildet haben.

Creepy! Das ist aber wirklich eine grausige Fratze, vor der man sich fürchten kann, aber Entwarnung, die Geschichte, die hier durchs Netz geistert, ist rein fiktiv, wie sich herausstellte und auch das angeblich geschossene Foto ist nicht echt.

Bei dem Foto handelt es sich um ein Screenshot aus dem Horrorfilm "Grave Encounters" aus dem Jahr 2011. Der Film wurde im Found-Footage-Stil von Regisseur Colin Minihan gedreht und kann im Handel auf DVD und Blu-ray erworben werden.




Ergebnis:  100% Fake!





Außerirdische Botschafter?



Außerirdische Botschafter?

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Gerüchten zufolge soll in den frühen 70er Jahren in Ostdeutschland es zu einem Kontakt mit außerirdischen gekommen sein. So sprach die damalige DDR Regierung  intern von "Botschaftern aus dem All", die versprachen, alle Probleme auf der Erde zu lösen ... Zu dieser Geschichte taucht immer ein Bild auf, zeigt es die Außerirdischen?

Also wenn dieses Foto tatsächlich diese Außerirdischen zeigt, dann schauen sie nicht sehr vertrauenserweckend aus.  Doch man kann wohl Entwarnung geben. Dieses Bild schwirrt schon eine ganze Weile im Internet umher. Zum einen im Zusammenhang mit einem "Hardstyle" Track und zum anderen halt im Originalbezug.

Demnach hat man es hier mit einem Szenenbild von der japanischen Science-Fiction Serie "Jaianto robo" aka "Johnny Sokko and His Flying Robot" aus dem Jahr 1967 zu tun, die auch auf DVD veröffentlicht wurde. Das Bild zeigt Episode 17 "Destroy the Dam" mit Doctor Botanus und dem Attentäter.



Also nix mit außerirdischen Botschaftern aus der ehemaligen DDR ...


Ergebnis:  100% Fake!





Seedeater? Unbekanntes Tier im Wald ...



Seedeater? Unbekanntes Tier im Wald ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Dieses Wesen ist ein Wesen wie aus Albträumen entstanden. So soll es einem anonymen Zoologen gelungen sein, einiges über dieses Tier, das er als Wesen oder gelegentlich auch als Dämon beschreibt, in Erfahrung zu bringen. So sagt, man stammt es aus Kanada, lebt in den Wäldern und es frisst kleine Kinder und beeinflusst zudem noch dessen Psyche. Es gilt als äußerst aggressiv und ist ein klarer Fall für die Kryptozoologie ... Eine ähnliche Geschichte handelt von einem Cliff Howry, der ebenfalls über die Kreatur berichtet ...

Alles Creepypasta oder was?
An dieser Stelle muss man zugeben, dass es nicht gelungen ist, mehr oder gar den Urheber von diesem Foto herauszubekommen. Sodass es schon erstaunlich ist, da die Qualität und Ablichtung recht gut ist. Das Foto stammt aus einem Screenshot von einem YouTube Video aus dem Jahr 2009.

Recherchen haben ergeben, dass es zumindest ähnliche Wesen gibt, die aber definitiv  "alle" in den Bereich der Fiktion einzuordnen sind. Wo hier die Inspiration und Vorlage gesessen hat, ist ebenfalls unbekannt, was genau so ungewöhnlich ist, da eben die Creepypastas im Kontext mit dem Wesen sehr weit verbreitet sind.

Der Demon Monkey:
Dieser stammt aus dem Videogame Temple Run.

Das Hard to Destroy Reptile:
Die SCP Foundation in (SCP - 682) und dessen Videospiel "SCP - Containment Breach" hat auch ein Wesen, das recht bekannt ist und in manchen Abbildungen Ähnlichkeiten zeigt.

Seedeater:
Der Seedeater (Sporophila corvina) ist eigentlich ein kleiner Vogel, der aus Süd Mexiko stammt, daher ist das ebenfalls als Seedeater bezeichnete Wesen aus der Creepypasta etwas anderes. Ein weiterer Name ist Ragface.

Gehen wir mal von der Creepypasta weg und widmen uns dem Foto, das in der Tat ziemlich echt ausschaut. Affe oder Bär? Ein Bär oder Affe mit einem Schnabel? Oder ein originelles Kostüm, unter dem ein Mensch steckt? 

Das sind die Fragen, die sich hier stellen und rein von der biologischen Anatomie her, wäre wohl eher Letzteres der Fall. Dieses wird deutlich, wenn man sich die weiteren Fotos dieser Serie aus dem Wald anschaut. Ganz klar ein Kostüm! Aber gelungen schaut in der Tat echt aus ...




Ergebnis:  100% Fake!





Dienstag, 26. März 2019

Die Agenten und das Alien ...



Die Agenten und das Alien ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Im Jahre 2000 soll in Texas USA ein UFO abgestürzt sein. So soll dieses Foto sich um ein geheimes Regierungsfoto handeln, das ein Agent heimlich veröffentlichte. Zusehen sind amerikanische Regierungsbeamte, die im Spezialauftrag handeln und hier gewaltsam ein Alien festnehmen. Mehr ist über das Foto nicht bekannt, auch nicht über den geheimnisvollen Agenten.

Eine andere Geschichte zu diesem Foto handelt von einer in Russland gefundenen Meerjungfrau, die man gerade festnimmt ... auch in diesem Bericht ist nichts Näheres bekannt.

Gruselig, doch man kann aufatmen! Weder handelt es sich bei diesem Foto um eine Ablichtung von einem abgestürzten Alien in Texas, der gerade festgenommen wird und auch nicht um eine russische Meerjungfrau. Man kann also beruhigt sein.

Bei dem Foto handelt es sich um das Frontcover von einem am 7. April 1999 erschienenes Buch vom Autor "Shin Kwang Sik" (신광식) aus Korea, das 270 Seiten Umfang hat und unter der ISBN: 8983170786 / 9788983170781 erhältlich ist. Es trägt ins Deutsche übersetzt den Titel: "Nein, das ist 11" und sollte sich um ein koreanisches Essay handeln, das bestimmte Fälle vorstellt und durchleuchtet.

Der Klappentext liest sich ins Deutsche übersetzt wie folgt:
Ein Mann, dessen Herz eine Minute lang vierhundert Mal lief, die Tatsache, dass ein Goldfisch eine Kuh ermordete, ein Räuber, der eine Kuh in sechzehn Banken zur Waffe machte, einen Hüter, der an einem Elefantenschemel erstickte, und einen toten Ehemann, der Selbstmord beging. Wir haben unglaubliche Fakten aus der ganzen Welt gesammelt, wie zum Beispiel Zahnersatz.



Das Foto, geistert folglich seit 1999 durchs Netz und wird für diverse Creepypastas zweckentfremdet.


Ergebnis: 100% Fake!





Samstag, 23. März 2019

Ein gezüchtetes Mischwesen aus dem Labor?



Ein gezüchtetes Mischwesen aus dem Labor?

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Haben hier übereifrige Wissenschaftler ein Mischwesen erschaffen? Ist das ein eingefangener Dämon oder eine verfluchte Person, die Gott spottete? Eine neue bisher unentdeckte Tierart vielleicht?

Das Rätselraten ist groß bei diesem Foto und so kommt es nicht selten vor, dass es für eine billige, Creepy Pasta Story herhalten muss.  Doch was ist die tatsächliche Geschichte hinter diesem Foto?

Das Foto, beziehungsweise das abgelichtet ist ein Kunstwerk von der Künstlerin "Patricia Piccinini" aus Melbourne (Australien). Mit ihren Tierplastiken versucht sie, ethische Fragen aufzuwerfen.

Das abgelichtete Wesen auf dem Foto ist Teil der "Lederlandschaft" Skulptur aus dem Jahr 2003.


Ergebnis:  100% Real!




Die erfrorenen Pferde im Schnee ...



Die erfrorenen Pferde im Schnee ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Eine wirkliche Story findet man mit dem Foto nicht, außer das es wohl wie üblich aus dem Deepweb stammen soll und es keine weiteren Informationen gibt. Einige Kommentatoren behaupteten, das es sich um ein Foto aus dem 2. Weltkrieg handelte, vermutlich Russland.

Natürlich stimmt das wie meist nicht und so klären wir auch dieses Foto auf.

Bei dem Foto handelt es sich um eine Szene aus einem kanadischen, leicht experimentellen Drama, im Dokumentarstil, aus dem Jahr 2007 von Regisseur Guy Maddin. Er trägt den Titel: "My Winnipeg" und ist im Handel zu bekommen.  Die Szene symbolisiert "Geister" Pferde im Red River, die der Legende nach bei einem Pferderennen verstorben sind.


Ergebnis:  100% Fake!





Der Mothman auf dem Feldweg ...



Der Mothman auf dem Feldweg ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Im September 2011 will ein frisch verliebtes Pärchen durch eine kleine Stadt in Virginia unterwegs gewesen sein, um ein Motel zu suchen, auf dem Weg dorthin nahmen sie über einen Feldweg eine Abkürzung und auf halber Strecke, strahlten die Autoscheinwerfer ihres Fahrzeugs ein unheimliches Wesen an, das direkt vor ihnen stand. Hupen verscheuchte das Wesen nicht, das aussah wie ein Mischwesen zwischen einem Menschen und einer Eule mit roten Augen. Es gelang ihnen noch ein Foto zu knipsen, bevor sie den Rückwärtsgang einlegten. Am nächsten Morgen alarmierten sie den Sheriff aus Mason County und schilderten die Begegnung mit dem Ungeheuer. Im Nachhinein waren sie überzeugt, dass sie den legendären Mothman begegnet sind ...

Na immerhin ein recht brauchbares Foto, was mal nicht mit der berüchtigten Kartoffelkamera aufgenommen wurde.

Doch leider handelt es sich hier auch nur um eine Creepypasta der Moderne. Eine erfundene Geschichte, dessen Foto sich um einen Screenshot handelt, das aus einer beliebten amerikanischen Mysteryserie stammt.

Genauer handelt es sich um eine Szene aus der TV-Serie "Monsterquest" mit dem Titel Mothman aus dem Jahr 2010, gedreht von Dave Zdon. Diese Episode wurde übrigens auch ins Deutsche übersetzt und ausgestrahlt.

Also mehr als eine recht gute CGI war hier nichts. Damit ist auch dieses Foto entmystifiziert.

Anmerkung:
Als Darstellung des Mothman, weicht dieses Wesen von den Monsterquest Machern, ziemlich ab, da hier mehr Eulen ähnlich und weniger Motten ähnlich aussieht und den Beschreibungen abweichend ist.


Ergebnis:  100% Fake!





Donnerstag, 21. März 2019

Angikuni Lake: Das verschwundene Eskimo Dorf



Angikuni Lake: Das verschwundene Eskimo Dorf

Die Creepypasta dahinter:
Beim Angikuni Lake und das verschwundene Eskimo Dorf, handelt es sich um einen rätselhaften Vorfall, der sich im November 1930 im Nordosten Kanadas in der Kivalliq Region im Territorium Nunavut, das an Grönland grenzt ereignet hat. Hier liegt der Angikuni See und an dessen Ufer gab es ein kleines Inuiten Dorf, das spurlos verschwunden ist.

Die Inuits  sind eine indigene Volksgruppe, die in Nordosten von Kanada, Alaska und auf Grönland leben. Umgangssprachlich nennt man sie auch Eskimos, die tatsächlich auch die Iglu Schneehaus Baukunst beherrschen und in extremer Kälte und Witterung sich zu helfen wissen. Vor den 30er Jahren galten sie noch als Nomaden Volk. Seit den 60er Jahren sind sie aber in ihrem Territorium sesshaft geworden. Sie leben hauptsächlich aus der Natur vom Fischfang und pflegen ihre eigene Kultur und Bräuche.

Ein gewisser Joe Labelle, ein Trapper, der im Dorf ein bekannter Fellhändler war, machte sich durch den Schneesturm im November 1930 auf, um zu seinen geschätzten Inuit Freunden zu gelangen, mit denen er eine freundschaftliche Handelsbeziehung pflegte, aber auch den einen oder anderen Fischspieß vom Lagerfeuer zusammen verspeiste. Als er in der frühen Morgendämmerung endlich ankam, wunderte er sich, da es extrem ruhig war, was ungewöhnlich war. Um diese Zeit sollten eigentlich die Männer sich für die Jagd vorbereiten, die Kinder vor den Hütten spielen usw. Es war aber extrem ruhig, wie als ob alle noch schliefen. Auch lautes Rufen brachte nichts, sodass Joe Labelle beschloss, die Hütten zu durchsuchen. Nichts! Von den dort ca. 200 lebenden Eskimos war kein Einziger mehr im Dorf anwesend. So ging er davon aus, dass etwas nicht stimmte und eilte zurück, um die Royal Canadian Mounted Police zu alarmieren.

Zusammen inspizierte man das verlassene Dorf jetzt genauer und durchsuchte jede einzelne Hütte und Arbeitsplatz. Das Verwunderliche war, das alles stehen und liegen gelassen wurde. Halb ausgetrunkene Gläser, angefangene Handwerksarbeiten auf den Tischen. Gewehre vor den Türen, ohne die man sich nie entfernt hätte. Über den Feuerstellen hingen noch völlig verkohlte Fische und das Brennholz lag unverräumt nicht abgedeckt am Brennplatz. Das Schockierendste, die sieben Huskys Schlittenhunde, die am Baum angeleint waren, sie waren völlig ausgehungert und erfroren. So war man sich schnell einig, dass etwas Furchtbares geschehen sein muss, was die Eskimos aus dem Dorf veranlasst hat, in aller Eile fluchtartig das Dorf zu verlassen. Noch unheimlicher und mysteriöser wurde es, als man etwas abseits beim Friedhof ankam und sah, wie alle Gräber geöffnet waren und keine Leiche mehr vorzufinden war.

Sofort stellte man eine große Suchmannschaft zusammen, die nicht nur zu Fuß, sondern auch aus der Luft mit zwei Flugzeugen zum Einsatz kamen, um nach den verschwundenen Eskimos zu suchen.  Doch die dreitägige Suche brachte keinen Erfolg. Die Eskimos blieben wie in Luft aufgelöst verschwunden.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Angikuni Sees, siedelte ebenfalls eine kleinere Gruppe Eskimos, die berichteten das vor einiger Zeit eines Nachts blau schimmernde Wesen / Gottheiten vom Himmel kamen und mehrere Nächte über dem See schwebten, aus Furcht hatte man sich in den Iglus und Hütten verbarrikadiert. Die Polizei und die Leiter des Suchtrupps sahen darin aber keine Verbindung zum Verschwinden der 200 Dorfbewohner.

Natürlich bekamen nur wenige Tage danach auch die Medien den Vorfall mit und berichten darüber. Nach weiteren Suchaktionen, die teils auch privat stattfanden, schloss man die polizeiliche Akte mit dem Vermerk "ungelöst".  Erst in den 80er Jahren wurde man wieder auf den Vorfall aufmerksam, sodass sich nun auch Ufologen zu Wort meldeten und davon überzeugt waren, dass Außerirdische die Eskimos entführt haben und auf ihren Heimatplaneten brachten.

Bis heute ist dieser Vorfall ungeklärt ...

Was für eine mysteriöse Geschichte doch entspringt sie der Wirklichkeit?

Wohl eher nicht!

Die wirkliche Geschichte dahinter:
Die wohl erste Erwähnung, die den Vorfall beschreibt, dürfte eine Tageszeitung sein, und zwar die The Danville Register & Bee , die am 27. November 1930 erschienen ist. Hier findet man einen Artikel aus der Feder des Journalisten Emmett E. Kelleher, der den Vorfall um das mysteriöse Verschwinden des Eskimo Dorfs beschrieb.


Mit der Verbreitung des Internets wurde die Geschichte immer weiter ausgeschmückt und die verrücktesten Erklärungsversuche und Theorien machten die Runde.  Letztendlich kontaktierten Skeptiker Historiker und andere Experten und gingen dem Fall erneut auf die Spur. Befragungen und Recherche haben ergeben, dass bei der Royal Canadian Mounted Police kein Fall dieser Art bekannt ist, es keine Akte gibt, auch nie ein Suchtrupp in das Gebiet gestartet ist, keine Flugzeuge im Einsatz waren und sich auch kein Trapper Namens Joe Labelle gemeldet hatte. So befragte man die noch lebenden Nachfahren und sichtete alle Fallakten und Dokumente aus der Zeit, mit dem Ergebnis kein Eintrag. Auch rekonstruierten Historiker und Experten die beschriebenen Umstände und kamen zum Schluss, dass auch diese absolut unwahrscheinlich sind.

Zu guter Letzt führte die Recherche zu keinem weiteren Ergebnis und als Quelle und Urheber der Geschichte bleibt lediglich Emmett E. Kelleher, der für seine Creepypasta Geschichten seiner Zeit bekannt war und öfters mysteriöse Berichte verfasste, die allgemein mit einem Augenzwinkern gelesen werde.

Fazit: Das Einzige, was an dieser Geschichte der Wirklichkeit entspricht, dass die ca. 30 älteren Eskimos ganz unspektakulär ihr temporäres Lager, das für die Jagd benutzt wurde, wieder geräumt haben und weiter gezogen sind. Keine toten Hunde am Baumstumpf, keine geklauten Leichen aus dem Eisboden und auch keine UFO´s, noch nicht mal feste Häuser, da eben nur ein temporäres Lager, wie es typisch ist für die Inuits  wenn sie auf Jagdtour unterwegs sind.

So sind auch alle Fotos falsch, die im Internet kursieren und angeblich das Dorf zeigen sollen. Denn der Ursprung liegt hier bei Aufnahmen von Edward S. Curtis im Jahr 1929 die eine Yupik Tierunterkunft in Hooper Bay, Alaska zeigen. Oder ebenfalls von Edward S. Curtis 1927 aufgenommenes Foto von einem Iñupiaq Dorf in King Island, Alaska. Also alles Bilder, die nichts mit der angeblichen Geschichte zu tun haben.

Kurz um, die ganze Geschichte ist nichts weiter als ein Hoax, eine fiktive Geschichte eines Sensationsjournalisten, der mit Creepypastas seine Brötchen verdient hat.



Ergebnis: 100% Fake!







Zwei okkulte Riesengestalten im Dschungel ...



Zwei okkulte Riesengestalten im Dschungel ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Was sieht man hier? Zwei von diesen Muslimas in ihrer Burka? Zwei Außerirdische? Zwei dämonische Wächter? Wesen aus einer anderen Dimension? Okkulte Riesengestalten?

Viel hat man in den Kommentaren gegrübelt, doch was man am ehesten sieht, ist ein Hoax!

Und da mit hat man wohl recht, denn das Foto stammt aus den früheren Werken ca. 2011 vom Fotokünstler Brian Vu.  Somit hätte man auch dieses Rätsel geklärt.


Ergebnis: 100% Fake!




Ein Wendigo unter der Eisdecke?



Ein Wendigo unter der Eisdecke?

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Ein Wanderer soll 2015 in Kanada durch die winterlichen Wälder gewandert sein und auf einen zugefrorenen See gestoßen sein, den er überquerte. Zufällig entdeckte er ein Wasserloch, wo er unter der dicken zugefrorenen Eisschicht, ein merkwürdiges Wesen entdeckte, das ausschaut wie ein Wendigo. Er schoss sofort ein Beweisfoto und alarmierte die Behörden. Diese schickten ein Team raus und seit dem hat man nichts mehr von dem Vorfall gehört. Hat der Wanderer tatsächlich einen Wendigo entdeckt?

Na das wäre für die Zoologie gewiss eine Sensation, doch wird sich hier jetzt Ernüchterung wahr machen, denn an der Story ist nichts dran, da man es hier mit einer klassischen Creepypasta zu tun hat.

Die wirkliche Geschichte hinter dem Foto:
Zunächst mal stammt das Foto nicht aus Kanada, sondern aus Finnland. Das Jahr ist auch nicht 2015, sondern 2007. So gibt es Herrn Timo Jokela,der Dekan, Professor für Kunsterziehung ist und in Finnland eine Ausstellung bewarb, die den Titel trägt: "Nah an der Natur: Die Zeichen des Waldes". Hier wiederum hat sich der Foto und Performance Künstler "Pekka Kainulainen" mit diesem arrangierten Foto des im See eingefrorenen Wendigos beteiligt.

Man hat es hier also mit Umweltkunst zu tun.
Die Fotoausstellung beleuchtet zwei Aspekte der finnischen Umweltkunst. Beziehung zur Naturlandschaft und zur Präsenz von Mythen und Legenden.

Damit ist auch dieser Fall geklärt, vielleicht gibt es ja den Wendigo, doch dieser hier ist definitiv kein echter Wendigo und somit auch kein Beweis für eine Existenz.




Ergebnis: 100% Fake!




Dienstag, 19. März 2019

Der Vorfall in Ong's Hat



Der Vorfall in Ong's Hat

Die Creepypasta dahinter:

Der Vorfall geschah in einem sprichwörtlichen Geisterdorf in der Pemberton Township Gemeinde, in Burlington County im Bundesstaat New Jersey (USA). In dieser Gemeinde befindet sich etwas abseits in den Wäldern, die Reste eines verlassenen Dorfes, das den Namen "Ong´s Hat" trägt. Von dem vermeintlichen Dorf, in dem sich der Vorfall ereignet hat, steht heute allerdings nur noch eine zugewucherte Ruine einer alten Hütte. Zugänglich nur durch einen Trampelpfad am nördlichen Ende des Batona Trail.

Laut Henry Charlton Beck (26 Mai 1902 - 16 Jan 1965) aus New Jersey, der als Autor und Chronist tätig war, war Ong´s Hat um 1860 eine lebhafte Stadt, die als Ankerzentrum bezeichnet werden konnte und viele Besucher und Durchreisende aus der nahen Umgebung anzog. Nicht zuletzt da es große Vorräte an Rum und Whisky gab. Auch wurden historisch hier die ersten Alkohol Schmuggler verhaftet.

Nach der ersten goldenen Welle der industriellen Revolution zogen viele in neue Häuser um oder direkt nach New York, das sich als Metropole entwickelte. So wurde Ong´s Hat aus einer Kleinstadt zu einem kleinen Dorf, in dem nur wenige Menschen lebten. In den 20er Jahren sollen nur noch 7 Menschen dort einen festen Wohnsitz gehabt haben. Die Letzten registrierten, die zugezogen waren, war ein polnisches Ehepaar, die Chininiskis hießen.

1936 war Ong´s Hat vollkommen verlassen und verwildert. So existierte es zwar noch auf der Karte, doch außer ein Schuppen und ein paar Ruinen auf einer Lichtung war nichts mehr übrig. Jäger fanden hier als letzten Bewohner ein weibliches Skelett, von dem man vermutete, dass es sich bei der Verstorbenen, um Frau Chininiski handeln könnte. Sheriff Ellis Parker konnte jedoch nie, das Skelett identifizieren, sodass die Tote bis heute unbekannt blieb.

1961 lebte noch ein Getreidebauer aus Chicago nahe der Geisterstadt. Eli Freed, der mit seinem 79 Jahren dann aber auch verschwand und in eine Seniorenresidenz nach New York zog.

1972 besaß ein Wali Ford ein größeres Stück Land, das an Ong´s Hat grenzte. Dieser war ein spirituell suchender Globetrotter, der in den verschiedensten Ländern seine religiöse Erfüllung suchte. Diese hat er Anfang der 70er in der nordafrikanischen Religion, der Maurisch- Orthodoxen Kirche wohl gefunden und eröffnete auf seinem Land ein Ashram, das wie typisch zu dieser Zeit einer Hippie Kommune gleichkam. Diese hatte guten Zulauf und bestand größtenteils aus Anhängern, die irgendwie auf Sinnsuche waren, freie Liebe und freien Sex zelebrieren wollten und zudem auch ungehemmt die einen oder anderen Drogen Exzesse durchleben wollten.

Ein kleiner Teil der Anhänger des Ashrams nutzten die ungestörte Ruhe und abgelegene Gegend, um wissenschaftlich zu arbeiten und Experimente durchzuführen. Unter ihnen waren auch zwei Junge Studenten aus der Princeton University, die an der Chaos Theorie forschten wie auch an einem Projekt zur Einschränkung der menschlichen Sinneswahrnehmungen.

So ist es dieser kleinen wissenschaftlich arbeitenden Gruppe wohl gelungen, eine Apparatur zu konstruieren, die gleichzeitig dafür sorgt, dass alle Sinneswahrnehmungen für einen kurzen Moment vollständig deaktiviert werden. So fand sich auch schnell einen Freiwilligen, der sich sofort bereit erklärte einen wissenschaftlichen Dienst zu erweisen, um so dafür zu sorgen, dass diese Apparatur, die man "The Egg" nannte, da sie Ähnlichkeiten mit einem Ei hatte aus der experimentellen Forschung raus kommt.  

Der Test verlief allerdings etwas anders als erwartet. Denn die Testperson löste sich samt der Apparatur nach der Inbetriebnahme wie in Luft auf. Nach wenigen Sekunden aber materialisierte sie sich wieder. Was der Anwender berichtete, konnte man erst kaum glauben. So befand er sich für wenige Sekunden zwar am gleichen Ort, jedoch war dieser völlig anders. Anders im Sinne von "naturbelassen" wie er ihn verglich.

Nach dem man sich selbst davon überzeugte und weitere Experimente durchführte, war man sich sicher, dass es offensichtlich durch Zufall gelungen ist, einen Zugang in eine Parallelwelt zu öffnen.

Bedauerlicherweise kamen die Behörden dem Treiben in dem Ashram auf die Schliche und so rückten eines Morgens Polizisten und Militärpolizei an und stürmten das Gelände. Berichten zufolge, haben sich aber alle Anhänger der Ashram Gemeinschaft um Wali Ford über die Apparatur abgesetzt. Lediglich vier leicht bekleidete, nicht mehr so ganz nüchterne Personen traf man im Labor, wo die Ei Apparatur stand an.

Alle anderen gelten bis heute als spurlos verschwunden ... Verbleib unbekannt!

WTF! Was für eine Geschichte! Also wenn der Vorfall sich so tatsächlich ereignet hat, dann ist das nicht nur Mega interessant, sondern mal ein ganz dickes Brett für die Wissenschaft.

Aber wie so oft tritt schon bald Ernüchterung ein, wenn man der Sache mal etwas tiefer auf den Grund geht ...

So sollte man die Geschichte vorab in zwei Teile aufteilen. Zu einem in den historischen, zum anderen in den Fantastischen.

Der historische Teil:
Hier sollte man noch mal Henry Charlton Beck nennen und im Kontext einen interessanten Brief, der in der New York Times veröffentlicht wurde. Dieser stammt von einem Nachfahren der Familie Ong, der die von Henry Charlton Beck behaupteten Sachverhalte in der Chronik von "Ong´s Hat" korrigieren wollte. Ong´s Hat" war nie eine Stadt, noch nicht mal ein Dorf, sondern lediglich eine Hütte, die man um 1610 rum gebaut hatte, als Übernachtungsmöglichkeit, als die Familie Ong aus Little Egg Harbor ihre Handelsbeziehungen mit den Nachbargemeinden nachging.

Beck schmückte in seinem Buch "Forgotten Towns of Southern New Jersey" Ong´s Hat gewaltig aus. Doch da er ehrlich war, bestätigte er noch vor seinem Tod, dass er im Schreibfluss übertrieben hatte und aus der Chronik eher ein Märchen wurde.

Somit steht definitiv historisch fest, das Ong´s Hat lediglich aus einer "Hütte" bestand. Alle weiteren im Buch erwähnten historischen Sachverhalte sind fiktiv, wie der Autor später selbst zugegeben hatte.

Der fantastische Teil:
Hier wird es etwas schwammig, aber doch rekonstruierbar. Demnach besteht die Geschichte, Legende um das mysteriöse Ong´s Hat schon länger als es das Internet gibt, aber dennoch kann man sie als Urgestein der Creepypastas bezeichnen.

Die Wirklichkeit war ein Mediales Experiment, im Rahmen von einem klassischen Transmedia-Storytelling zu Forschungszwecken. Grundlage war also eine  Collaborative Fiction, die das Fundament Ong´s Hat besaß. Joseph Matheny aus Illinois, der als Transmedia Künstler und Autor arbeitet, deckte den Mythos und Hoax, der ein Vorläufer der klassischen Crepypasta war schließlich auf.

Eigentlich sollte die Sache somit vom Tisch sein und die Wirklichkeit ersichtlich, wenn da nicht die unbelehrbaren wären, die nun behaupten, das Matheny und auch andere von der Regierung gezwungen werden, den Vorfall durch eine Falschbehauptung zu vertuschen. Nun ja, selbst hier spricht die Wahrscheinlichkeit eine andere Sprache.

So kursiert bis heute die Geschichte um Ong´s Hat im Netz umher und wird immer weiter ausgeschmückt und ergänzt. Experiment geglückt könnte man somit sagen.

Fazit: Es kann durchaus möglich sein, das es irgendwo Portale zu anderen Dimensionen oder Parallelwelten gibt, aber dieses "Ei" aus Ong´s Hat war definitiv keins.


Ergebnis:  100% Fake!















Sonntag, 17. März 2019

Das Nazi U-Boot und der Megalodon



Das Nazi U-Boot und der Megalodon

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Am 18. Dezember 1942 wurde dieses Foto vor der Küste Südafrikas geschossen und es zeigt zwei Wehrmacht U-Boote und im Hintergrund wohl die Flossen von einem Megalodon.  Richtig gelesen, der Urzeithai, der es locker auf 20 Meter Größe schafft und zurecht als räuberisches Monstrum der Meere bezeichnet wird. Ein weißer Hai schaut daneben aus wie ein zahmer Goldfisch. Das Problem, der Monsterhai ist seit guten 2,3 Millionen Jahren ausgestorben und man findet höchsten seine riesigen Zähne.

Die Frage lautet also, ist dieses Foto ein Beweis, das der Megalodon noch lebt?

Zu der Annahme kam man im Übrigen, da man den Abstand der Rücken und Schwanzflosse gemessen hat und so, es sich nur um den Megalodon gehandelt haben kann, neben den U-Booten, dessen Typ identifiziert wurde und ein Größenvergleich noch mehr Gewissheit verschaffte.

Gefundenes Fressen für die Bild, die am 19.10.2016 einen Artikel zur Thematik veröffentlichte.

Das Foto stammte übrigens vom "Discovery Channel" aus der Dokumentation: "Megalodon: The Monster Shark That Lives" (2013) von Doug Glover wo auch die Quelle liegt.

OMG ... Es scheint sich echt gut zu verkaufen die Thematik um Nazis im Zusammenhang mit irgendetwas kuriosen. Was hat man nicht schon alles behauptet von angeblichen Gräueltaten oder super Erfindungen oder anderen Stoff, nun auch Elemente aus der Kryptozoologie. Definitiv eine gute Vorlage für den nächsten Horror Film.

Die Wirklichkeit schaut wie so oft aber wesentlich unspektakulärer aus.

Das Foto ist definitiv gefälscht und somit ein Fake!

1) Um die Flossen ist keine Wasserbewegung zu sehen, es fehlen die Wellen und das ein so riesiger Hai sich im Wasser treiben lässt und das noch neben zwei U-Booten ist mehr als unwahrscheinlich.

2) Der U-Boot Typ passt nicht zu dem Ort, wo das Foto aufgenommen worden sein soll. Es handelt sich hier um ein deutsches U-Boot vom Typ 2, die als Patrouillenboote vor Küsten eingesetzt wurden. Es ist nicht bekannt, das diese Typen vor Südafrika eingesetzt wurden und es ist unwahrscheinlich, das man sie dort erst zusammengebaut hat. 

3) Was macht das Hakenkreuz oben rechts auf dem Foto?

4) Warum ist das Foto in Sepia und nicht wie üblich in s/w?

Letztendlich hat auf Druck und Nachfrage der Discovery Channel zugegeben, dass es sich hier um eine bearbeitete Mockumentary handelt, die nicht der Wirklichkeit entspricht.

Aufklärung:
Das Foto das im Original ein Screenshot aus einen schwarz/weiß Videofilm der deutschen Kriegsmarine ist, die mit ihren Typ 2 U-Booten im Pazifik unterwegs waren, wurde mit digitaler Bildbearbeitung einfach mit einem Sepia Filter überzogen, oben rechts hat man ein Hakenkreuz als Ebene eingefügt, das einen transparenten Hintergrund hatte und hinter dem U-Boot hat man einfach die 2 Haifischflossen im gegebenen Abstand eingefügt. Fertig war die Fälschung.

Vielleicht ist es möglich das es tatsächlich in den Weiten und unerforschten Ozeanen noch einen Megalodon gibt, aber dieses Foto liefert alles andere als einen Beweis dafür.



(Original aus dem Videofilm)



Ergebnis: 100% Fake!