Testgelände für
Reichsflugscheiben?
Die Creepypasta
dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt
zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?
Auf der Kola Halbinsel, die zu Fennoskandinavien gehört,
genauer in Murmansk in Liinakhamari (gehörte damals zu Finnland, heute
Russland), machte man eine erstaunliche Entdeckung aus vergangenen Kriegstagen.
So fanden Forscher mysteriöse Betonkreise, von denen man
sich sicher ist, dass diese von der Wehrmacht erbaut wurden. So diskutiert man
im Netz, ob es sich bei diesen merkwürdigen Betonkreisen und Ringe nicht um die
Reste, eines ehemaligen, geheimen Testgeländes handelt. Es wurde vermutet, dass
hier Teile der Vril Gesellschaft unter dem Kommando des Ahnen Erbes, das in der
Nähe operierte, Tests an Antigravitationsantrieben und Reichsflugscheiben vom
Typ Haunebu II vollzogen wurden. Die Betonkreise dienten wohl als Start und
Landeplattform.
Eine schöne Creepypasta, aber eben auch nur das, denn
diese Geschichte beruht auf eine Fehlinterpretation aus Unkenntnis.
Hier wurde weder die Haunebu II getestet, noch die Glocke
noch sonstigen Prototyp aus dieser Zeit. Genauso wenig fand man hier
mysteriösen blauen Schleim und auch wurden keine Zombie Versuche von Medizinern
hier vollzogen. Und zu guter Letzt wurden hier auch keine Funksprüche von
Außerirdischen empfangen.
Bei diesen Betonkreisen / Ringen handelt es sich um die
Reste (das Beton Fundament) von Vorrichtungen für Küstengeschütze /
Luftabwehrgeschütze, die zwischen 1941–1944 dort zur Verteidigung des Hafens
von uns Deutschen errichtet wurden. (ähnlich der US - Panama-Montierung). Wahrscheinlich
wurde der Sockel erbaut für das Friedrich Krupp AG - 38 cm S.K. C/34 Geschütz.
Der vermeintlich blaue Schleim ist eher grün und sind
witterungsbedingte Algenablagerungen.
Ergebnis: 100% Fake!

















