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Freitag, 22. März 2019

Die mysteriösen Baigong Rohre


Die mysteriösen Baigong Rohre


Die Creepypasta dahinter:

Der Ort des Geschehens liegt nahe des Mount Baigong ca. 40 km südwestlich von der Stadt Delhi (Haixi) in der chinesischen Provinz Qinghai, die wiederum im Nordosten des tibetischen Hochlandes liegt. Diese steinwüstenartige Gegend ist unbewohnt. Lediglich einige Nomaden Völker trifft man hier vereinzelt an. Am besagten Mount Baigong, der in seiner Erscheinung Ähnlichkeiten mit einer sehr alten Pyramide hat, befinden sich drei miteinander verbundene Höhlensysteme, wo von aber nur ein Eingang frei zugänglich ist. Hier hat man mysteriöse Rohre gefunden die einen Durchmesser von 40 cm Meter haben und in den Berg führen. Auch am naheliegenden Tuosu-See ragten Dutzende der Rohre aus dem Boden. - Man hat es also mit einem unwiderlegbaren alten (nicht mehr genutzten) Rohrsystem zu tun, das in einer Pyramiden ähnliche Gebirgsformation dessen Höhle entspringt und weiter unten in einen ca. 80 Meter weit entfernten See endet. Entdeckt hat man diese Rohre durch einen Zufall.

1996 haben eine Gruppe 9 amerikanischer Paläontologen / Geologen in diesem als reichhaltig an Fossilen bestehendes Gebiet, nach Dinosaurierknochen und Fossilen gesucht. So stieß ein Gruppenmitglied auf ein an der Felssteinwand aufsteigendes Gebilde, das einem verrosteten Eisenrohr glich. Man beschloss sich gemeinsam, diese dort nicht vermuteten Rohre genauer zu untersuchen und folgte ihnen. So entdeckte man den Eingang einer Höhle in dem die Rohre (wie verlegt) weiter verliefen bis tief in den Berg hinein. Diese Haupthöhle besitzt noch zwei neben Höhlen, dessen Eingänge am Mount Baigong weniger gut zugänglich sind. In diese vermutlich zwei kleineren Höhlen gehen die Rohre auch hinein. Es scheint, als würden diese im Höhlensystem entspringen. Als die Paläontologen verwundert beschlossen, die naheumgebene Umgebung abzusuchen und am Tuosu-See auf Dutzende weitere Rohre von nur weniger als  1  cm bis 60 cm stießen, die am Ufer aus dem Boden ragten und wie es ausschaute, sich auch unter dem See befanden, staunte man nicht schlecht und kam zum Schluss, das es sich um eine gewaltige Wasserpumpanlage gehandelt haben muss, die dem Zweck diente, große Wassermengen in die höher gelegene Höhle zu befördern.

Nun wollte man am nächsten Tag Gewissheit haben und kehrte nach Delhi zurück, um hier die Behörden zu informieren und um natürlich in Erfahrung zu bringen, was es mit dem alten Rohrsystem auf sich hat. Doch zu aller Enttäuschung zeigten sich die Ortsansässigen zuständigen nicht wirklich interessiert. So versuchten sie sich anderorts Gehör zu verschaffen, aber stießen bis zur Abreise erneut auf Desinteresse. So reisten die Gruppenmitglieder zurück nach Amerika und berichteten hier über ihre Entdeckung, auf die man sich kein Reim machen konnte. Doch für eine erneute Expedition mit Fachexperten waren keine Geldmittel zur Verfügung gestellt worden, das diese mysteriösen Rohre in Vergessenheit geraten sind.




Doch einige Jahre später 2002 erinnerte man sich an diesen seltsamen Fund und man begann, nun intensivere Nachforschungen anzustellen. So nahm man diverse Proben, die in Peking im Labor untersucht wurden. Der Ingenieur Liu Shaolin, der die Analyse vollzog, stellte fest, das es sich bei den Rohren um 30% Eisen(III)-oxid und einen großen Anteil an Siliciumdioxid und Calciumoxid, sowie 8% von einem unbekannten Material. Zusätzlich wurde noch eine Datierung durch das Thermolumineszenz-Verfahren gemacht, das zum überraschenden Ergebnis kam, das die Rohre 150.000 Jahre alt sein mussten. Das war in der Tat mehr als überraschend und machte den mysteriösen Kern der Geschichte aus. Schnell dachte man an "OOparts", denn Menschensiedlungen soll es in dieser Region im mittleren Westen Chinas erst seit 30.000 Jahren geben. Kurios und nun auch interessant genug für die Medien, die erstmalig 2002 nun die Öffentlichkeit in Kenntnis setzten, so die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua . Mit Aufhängern wie "Außerirdische Röhren" lockte man auch damit internationale Hobby Forscher, Interessierte und Abenteuer Touristen an. Diese kamen auch und man bot ab sofort Touren zum Mount Baigong an.

Auch wenn die Medien international nur für kurze Zeit über diese Kuriosität berichteten, wurde im Hintergrund weiter geforscht. Die Ergebnisse sollen aber alle nicht zufriedenstellend gewesen sein. 2007 wurde dann doch noch eine interessante Entdeckung gemacht. Zunächst mal war die Mehrheit der Wissenschaftler nun überzeugt, das es sich nicht um ein natürlich entstandenes Phänomen handelte. Des Weiteren stellte der Geologe Zheng Jiandong von der chinesischen Erdbebenbehörde fest, das einige Rohre eine sehr starke Konzentration von Radioaktivität aufzeigten.

So gibt es bis dato nur einige Theorien.

1. Die Natürliche: Das es sich bei den Rohren um Baumwurzeln handelt.

2. Die Historische: Das intelligentere Menschen sie gebaut und verlegt haben

3. Die Geologische: Das Lava für die Formung verantwortlich war

4. Die Präastronautische: Das Außerirdische diese errichtet haben

Es kann aufgrund aktuell noch anhaltenden Forschungen noch nicht eindeutig beurteilt werden, um was es sich handelt. Definitiv gesicherter Fakt ist, das es genau an diesem Ort diese merkwürdigen Rohre gibt. Auch die Funktion, der Wasser Transportierung sollte zutreffend sein. 

Nachtrag: Nach der Atomspektroskopie-Untersuchung, die wissenschaftlich durchgeführt wurde, kann man davon ausgehen, dass es sich um eine natürliche Entstehung handelt, die Rohre entpupten sich als Baumwurzeln. Damit sollte mit größter Wahrscheinlichkeit der Fall geklärt sein. Ein Rätsel bleibt allerdings noch übrig, nämlich wo die starke Radioaktivität herkommt.


Ergebnis: 100% Fake! (nicht außerirdisch)