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Samstag, 23. März 2019

Die Schallkanone der Nazis ...



Die Schallkanone der Nazis ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Gerüchten zufolge soll es im Reich sogenannte "Wunderwaffen" gegeben haben, unter anderem auch eine mysteriöse "Schallkanone", die in Betrieb genommen ihre ausländischen Invasoren und Feinde in Ohnmacht fallen lässt. Bezeugen soll dies ein von den amerikanischen Besatzern geschossenes Foto, das die Vorderseite dieser Waffe mit den zwei Parabolspiegeln zeigt. Die Frage, die nun in der Mythen Community zur Diskussion ansteht, gab es solch Waffen wirklich, oder ist es ein Photoshop Fake?

Wie Recherchen ergeben haben, ist dieses Foto definitiv echt. Ingenieur der Schallkanone war Dr. Richard Wallauschek, die er in Lofer bei Salzburg entwickelt hat und auf Bitten der Wehrmacht zum Ende des Krieges zum Einsatz bringen sollte.

Sie bestand vorne aus zwei 3 Metern großen Parabolspiegeln, die nach hinten mit Brennkammern verbunden waren. Zu diesen führten kleine Düsen, die Methan und Sauerstoff eingespritzt haben, was zufolge hatte, dass 800 - 1.500 mal in der Sekunde eine Detonation zustande kam und so ein Knallschall erzeugt wurde. Die Länge der Brennkammer selbst betrug ein Viertel der Wellenlänge der Schallwellen, die von den Explosionen erzeugt wurden. Mit jeder kontinuierlichen Explosion, die so erzeugt wurde, veranlasste man die nächste, das es zu einem regelrechten Schallstrahl kam, der reflektiert wurde und eine hohe Amplitude bewirkte.  Der Druck lag von mehr als 1.000 Millibar bis etwa 50 Meter Entfernung.

Ende April 1945 fanden die Besatzer die etwas in Mitleidenschaft geratene Anlage in Hillersleben (Sachsen-Anhalt) auf einem Forschungsgelände, wo experimentelle Waffen getestet wurden und fotografierten sie, bevor sie untersucht und geraubt wurde.

Zum Einsatz kam die Schallkanone allerdings nicht, da sie sich als zu umständlich erwiesen hatte. Historisch allerdings ist sie ein weiterer Zeuge von der weltweiten technischen Überlegenheit von uns Deutschen in dieser Zeit Epoche und ein Beweis für begnadete deutsche Ingenieurskunst. So ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die amerikanischen Besatzer die Idee raubten, weiter entwickelten und ähnliche Systeme heut im Einsatz sind, die auf dem Fundament der Schalkanone beruhen.

Was wie Stoff aus einem Science-Fiction Roman klingt, ist tatsächlich ein historischer Fakt.


Ergebnis:  100% Real!





Dienstag, 19. März 2019

Der Vorfall in Ong's Hat



Der Vorfall in Ong's Hat

Die Creepypasta dahinter:

Der Vorfall geschah in einem sprichwörtlichen Geisterdorf in der Pemberton Township Gemeinde, in Burlington County im Bundesstaat New Jersey (USA). In dieser Gemeinde befindet sich etwas abseits in den Wäldern, die Reste eines verlassenen Dorfes, das den Namen "Ong´s Hat" trägt. Von dem vermeintlichen Dorf, in dem sich der Vorfall ereignet hat, steht heute allerdings nur noch eine zugewucherte Ruine einer alten Hütte. Zugänglich nur durch einen Trampelpfad am nördlichen Ende des Batona Trail.

Laut Henry Charlton Beck (26 Mai 1902 - 16 Jan 1965) aus New Jersey, der als Autor und Chronist tätig war, war Ong´s Hat um 1860 eine lebhafte Stadt, die als Ankerzentrum bezeichnet werden konnte und viele Besucher und Durchreisende aus der nahen Umgebung anzog. Nicht zuletzt da es große Vorräte an Rum und Whisky gab. Auch wurden historisch hier die ersten Alkohol Schmuggler verhaftet.

Nach der ersten goldenen Welle der industriellen Revolution zogen viele in neue Häuser um oder direkt nach New York, das sich als Metropole entwickelte. So wurde Ong´s Hat aus einer Kleinstadt zu einem kleinen Dorf, in dem nur wenige Menschen lebten. In den 20er Jahren sollen nur noch 7 Menschen dort einen festen Wohnsitz gehabt haben. Die Letzten registrierten, die zugezogen waren, war ein polnisches Ehepaar, die Chininiskis hießen.

1936 war Ong´s Hat vollkommen verlassen und verwildert. So existierte es zwar noch auf der Karte, doch außer ein Schuppen und ein paar Ruinen auf einer Lichtung war nichts mehr übrig. Jäger fanden hier als letzten Bewohner ein weibliches Skelett, von dem man vermutete, dass es sich bei der Verstorbenen, um Frau Chininiski handeln könnte. Sheriff Ellis Parker konnte jedoch nie, das Skelett identifizieren, sodass die Tote bis heute unbekannt blieb.

1961 lebte noch ein Getreidebauer aus Chicago nahe der Geisterstadt. Eli Freed, der mit seinem 79 Jahren dann aber auch verschwand und in eine Seniorenresidenz nach New York zog.

1972 besaß ein Wali Ford ein größeres Stück Land, das an Ong´s Hat grenzte. Dieser war ein spirituell suchender Globetrotter, der in den verschiedensten Ländern seine religiöse Erfüllung suchte. Diese hat er Anfang der 70er in der nordafrikanischen Religion, der Maurisch- Orthodoxen Kirche wohl gefunden und eröffnete auf seinem Land ein Ashram, das wie typisch zu dieser Zeit einer Hippie Kommune gleichkam. Diese hatte guten Zulauf und bestand größtenteils aus Anhängern, die irgendwie auf Sinnsuche waren, freie Liebe und freien Sex zelebrieren wollten und zudem auch ungehemmt die einen oder anderen Drogen Exzesse durchleben wollten.

Ein kleiner Teil der Anhänger des Ashrams nutzten die ungestörte Ruhe und abgelegene Gegend, um wissenschaftlich zu arbeiten und Experimente durchzuführen. Unter ihnen waren auch zwei Junge Studenten aus der Princeton University, die an der Chaos Theorie forschten wie auch an einem Projekt zur Einschränkung der menschlichen Sinneswahrnehmungen.

So ist es dieser kleinen wissenschaftlich arbeitenden Gruppe wohl gelungen, eine Apparatur zu konstruieren, die gleichzeitig dafür sorgt, dass alle Sinneswahrnehmungen für einen kurzen Moment vollständig deaktiviert werden. So fand sich auch schnell einen Freiwilligen, der sich sofort bereit erklärte einen wissenschaftlichen Dienst zu erweisen, um so dafür zu sorgen, dass diese Apparatur, die man "The Egg" nannte, da sie Ähnlichkeiten mit einem Ei hatte aus der experimentellen Forschung raus kommt.  

Der Test verlief allerdings etwas anders als erwartet. Denn die Testperson löste sich samt der Apparatur nach der Inbetriebnahme wie in Luft auf. Nach wenigen Sekunden aber materialisierte sie sich wieder. Was der Anwender berichtete, konnte man erst kaum glauben. So befand er sich für wenige Sekunden zwar am gleichen Ort, jedoch war dieser völlig anders. Anders im Sinne von "naturbelassen" wie er ihn verglich.

Nach dem man sich selbst davon überzeugte und weitere Experimente durchführte, war man sich sicher, dass es offensichtlich durch Zufall gelungen ist, einen Zugang in eine Parallelwelt zu öffnen.

Bedauerlicherweise kamen die Behörden dem Treiben in dem Ashram auf die Schliche und so rückten eines Morgens Polizisten und Militärpolizei an und stürmten das Gelände. Berichten zufolge, haben sich aber alle Anhänger der Ashram Gemeinschaft um Wali Ford über die Apparatur abgesetzt. Lediglich vier leicht bekleidete, nicht mehr so ganz nüchterne Personen traf man im Labor, wo die Ei Apparatur stand an.

Alle anderen gelten bis heute als spurlos verschwunden ... Verbleib unbekannt!

WTF! Was für eine Geschichte! Also wenn der Vorfall sich so tatsächlich ereignet hat, dann ist das nicht nur Mega interessant, sondern mal ein ganz dickes Brett für die Wissenschaft.

Aber wie so oft tritt schon bald Ernüchterung ein, wenn man der Sache mal etwas tiefer auf den Grund geht ...

So sollte man die Geschichte vorab in zwei Teile aufteilen. Zu einem in den historischen, zum anderen in den Fantastischen.

Der historische Teil:
Hier sollte man noch mal Henry Charlton Beck nennen und im Kontext einen interessanten Brief, der in der New York Times veröffentlicht wurde. Dieser stammt von einem Nachfahren der Familie Ong, der die von Henry Charlton Beck behaupteten Sachverhalte in der Chronik von "Ong´s Hat" korrigieren wollte. Ong´s Hat" war nie eine Stadt, noch nicht mal ein Dorf, sondern lediglich eine Hütte, die man um 1610 rum gebaut hatte, als Übernachtungsmöglichkeit, als die Familie Ong aus Little Egg Harbor ihre Handelsbeziehungen mit den Nachbargemeinden nachging.

Beck schmückte in seinem Buch "Forgotten Towns of Southern New Jersey" Ong´s Hat gewaltig aus. Doch da er ehrlich war, bestätigte er noch vor seinem Tod, dass er im Schreibfluss übertrieben hatte und aus der Chronik eher ein Märchen wurde.

Somit steht definitiv historisch fest, das Ong´s Hat lediglich aus einer "Hütte" bestand. Alle weiteren im Buch erwähnten historischen Sachverhalte sind fiktiv, wie der Autor später selbst zugegeben hatte.

Der fantastische Teil:
Hier wird es etwas schwammig, aber doch rekonstruierbar. Demnach besteht die Geschichte, Legende um das mysteriöse Ong´s Hat schon länger als es das Internet gibt, aber dennoch kann man sie als Urgestein der Creepypastas bezeichnen.

Die Wirklichkeit war ein Mediales Experiment, im Rahmen von einem klassischen Transmedia-Storytelling zu Forschungszwecken. Grundlage war also eine  Collaborative Fiction, die das Fundament Ong´s Hat besaß. Joseph Matheny aus Illinois, der als Transmedia Künstler und Autor arbeitet, deckte den Mythos und Hoax, der ein Vorläufer der klassischen Crepypasta war schließlich auf.

Eigentlich sollte die Sache somit vom Tisch sein und die Wirklichkeit ersichtlich, wenn da nicht die unbelehrbaren wären, die nun behaupten, das Matheny und auch andere von der Regierung gezwungen werden, den Vorfall durch eine Falschbehauptung zu vertuschen. Nun ja, selbst hier spricht die Wahrscheinlichkeit eine andere Sprache.

So kursiert bis heute die Geschichte um Ong´s Hat im Netz umher und wird immer weiter ausgeschmückt und ergänzt. Experiment geglückt könnte man somit sagen.

Fazit: Es kann durchaus möglich sein, das es irgendwo Portale zu anderen Dimensionen oder Parallelwelten gibt, aber dieses "Ei" aus Ong´s Hat war definitiv keins.


Ergebnis:  100% Fake!















Sonntag, 10. März 2019

Das "WOW" Signal


Das "WOW" Signal

Das WOW Signal wurde am 15. August 1977 im Rahmen eines SETI-Projekts am „Big Ear“-Radioteleskop der Ohio State University für 72 Sekunden empfangen. Dabei handelt es sich um ein Schmalband-Radiosignal. Der Astrophysiker Jerry R. Ehman hatte es aufgezeichnet. Man ist sich unter Experten sicher, das es sich am wahrscheinlichten um einen  interstellaren Kommunikationsversuchs gehandelt hatte, sodass man dieses als inoffiziellen Beweis für intelligente Außerirdische ansehen kann.

Das Bild mit dem Vermerkt "Wow" ist die original Notiz von Jerry R. Ehman.

Gegenthese: Eine Untersuchung aus dem Jahr 2017 untermauert die Vermutung, dass das Signal von der Strahlung der Wasserstoffwolke eines damals noch unbekannten Kometen stammt.



Ergebnis: 100% Real!