Posts mit dem Label Afrika werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Afrika werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 3. April 2019

Unbekanntes Tier aus Afrika Safari



Unbekanntes Tier aus Afrika Safari

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Dieses Foto soll während einer Safari in Afrika in den 30er Jahren 1932 geschossen worden sein. Es zeigt ein unbekanntes, nicht spezifizierbares Säugetier im Sprint. Es schaut aus, als hätte es einen Vogel ähnlichen Kopf mit einem Schnabel.

Die Frage, die sich stellt, ist natürlich: Was ist das für ein Tier?

Falls das Foto tatsächlich ein Fake ist, dann ist dieser extrem gut gemacht. Aufgrund der Qualität lässt sich nicht auf Anhieb sagen, ob es sich um eine Fälschung oder um ein echtes Foto handelt. Zum Bedauern ist auch der Uploader nicht mehr ausfindig zu machen. Das Foto stammt aus einem Screenshot eines Videos.

Sollte es der Wirklichkeit entsprechen, dann weißt es starke Ähnlichkeiten mit einem Chilgatherium auf, die tatsächlich auch in Afrika gelebt haben. Die Betonung liegt auf "haben", denn diese gelten sei. 27 Millionen Jahren ausgestorben.




Eigentlich dürfte es als ziemlich unwahrscheinlich gelten, dass eine kleine Population überlebt und sich weiter entwickelt hat. Selbst, wenn dieses Bild den letzten seiner Art zeigen würde. Zweifelsfrei, möglich wäre es, aber ohne Beweis bleibt die Frage kritisch in Bezug auf die Echtheit.


Ergebnis:  unaufgeklärt (vermutlich Fake)




Dienstag, 2. April 2019

Der afrikanische Bubal Stamm ...



Der afrikanische Bubal Stamm ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Bei dem Foto, das wohl Mitte der 20er Jahre entstanden ist, soll es sich um den legendären afrikanischen Bubal Stamm handeln, der zwischen Kenia und Somalia mit ihren Rindern beheimatet ist. Sie Leben von der jagt und der Landwirtschaft. Das besondere an diesem faszinierenden Naturvolk, dürfte ihr Ernährungskonzept sein. Sie sind auf der Welt das einzige Volk, das diese spezielle Ernährung für sich beansprucht.

So ernähren sich die Jungen bereits im Kindesalter, bis zum Erwachsenenalter fast ausschließlich vom Menstruationsblut ihrer Rinder, da diese als heilig gelten und aus ihnen tapfere Krieger macht. Dieses Ritual endet erst, wenn sie verheiratet werden. Bereits in der Pubertät zeigen sich äußere Veränderungen. So wächst bei fast allen Kriegern der Hoden zu einer gigantischen Größe von bis zu 90 cm, was besonders die jungen Stammesfrauen begeistert. Ein weiteres positives Kriterium des Ernährungskonzeptes ist der Schutz vor schlimmen Krankheiten wie Anämie, die in der Region weit verbreitet sind.

Italienische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Verzehr vom Menstruationsblut der heiligen Rinder, deshalb positive Veränderungen hervorruft, weil in diesem viel Vitamin  B6, B12, E und D ist. Außerdem reich an Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalzium und Kalium ist. Fasziniert sind die Wissenschaftler auch über die unbeeinträchtigte Fortpflanzungsfunktion durch die gewachsenen Riesenhoden, so zeigten Studien, dass die Männer eher potenter waren, als andere Männer auf der Welt im selben Alter, die sich nicht von den heiligen Rindern nähren.

... Die Geschichte in Kurzform zusammengefasst, die auf diversen Blogs so und noch weiter ausgeschmückt zu lesen ist. Kern ist also ein Ernährungskonzept eines Stammes, das als Nebenwirkung riesige Hoden wachsen lässt, eine Potenzsteigerung hervorruft und vor Krankheiten schützt.

Die Frage, die sich nun stellt, kann so etwas möglich sein?

Beginnen wir mal mit der Geschichte des Bubal Stammes selbst, der zwischen Kenia und Somalia beheimatet sein soll. Allein hier wird es schon kompliziert, in dem man eine Existenz überhaupt nachweisen kann, denn diese scheint es in der europäischen Schreibweise nicht zu geben. Dass, was es gibt, sind kleinere Nomadenstämme, die als Bubals bezeichnet werden könnten, da sie die nordafrikanische Kuhantilope (Alcelaphus buselaphus) hüten.

Auch ist historisch in dieser Region nichts dergleichen bekannt über derartige Ernährungskonzepte im Zusammenhang mit dessen Folgen.

Lediglich die ostafrikanischen Massai, sind bekannt, dass sie in geringen Mengen frisches Blut ihrer Rinder trinken, da dieses als Wohlstand angesehen wird und mit Milch gemischt, als Energiedrink dient. Vereinzelt existieren noch andere primitive Stämme, die Tierblut zu rituellen Zwecken missbrauchen oder sich mit Rinderurin die Haare Färben.

Wie schon vermutet ist die gesamte Geschichte Anfang der 2000er erfunden worden und ging nach dem falschen Artikel in der Express Gazeta vom 18.11.2004 viral und verbreitete sich so. Mal mehr mal weniger ausgeschmückt.

Die tatsächliche Geschichte hinter dem Foto:
Diese Anomalie hat einen medizinischen Hintergrund, der auf den Namen "Elephantiasis" hört und ein tropisches Krankheitsbild ist. Die Krankheit wird über afrikanische / tropische Stechmücken übertragen.

Man mag also diesen zurückgebliebenen primitiv Menschen viele befremdliche Praktiken zutrauen, doch diese Geschichte ist definitiv ein Internet Hoax.  


Ergebnis:  100% Fake! (Foto Real, Story Fake)




Mittwoch, 13. März 2019

Dementor übern Supermarkt in Afrika



Dementor übern Supermarkt in Afrika

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Am 1. März 2017 in Kitwe in Sambia (Südafrika), ereignete sich ein unheimlicher Vorfall über der Mukuba Mall. Wie gewohnt wollten die Anwohner ihren Wocheneinkauf tätigen und durch die Läden schlendern, doch an diesem Tag sollte es anders sein. Über der Mall befand sich eine riesige Schattengestalt, die tatsächlich an einen Dementor aus dem Harry Potter film erinnert. Es scheint, als würde dieses fremdartige Wesen direkt auf den Supermarkt schauen. Viele, besonders die Gläubigen dieser Menschen da gerieten in Panik, flüchteten oder fingen an zu beten.

Ein User veröffentlichte ein Foto auf Twitter und schon nach kurzer Zeit ging es viral und die Medien berichteten, sodass die Mythen Community weltweit zu rätseln anfing.

Das Ja ein tolles Ereignis, aber auch ein erschreckendes, besonders, wenn man über diese Gutgläubigkeit da nachdenkt. Denn mit etwas rationalem Verstand wäre man vielleicht darauf gekommen, was das zu bedeuten hatte.

Wer nun wie die meisten es vermutet haben, dass sich einer an Photoshop ausgetobt hat, der irrt diesmal, denn dieses Himmelsereignis hat einen andern Grund, der nicht auf digitale Bildbearbeitung zurückgeht.

Bei dem vermeintlichen Dementor handelt es sich um einen 20 Meter langen Flugdrachen, der an Strippen befestigt ist und von "Martin Lester" stammt. Er trägt den Namen "Spirit Man" und gibt am Himmel eine ordentliche Figur ab.

Also nichts mit Alien, Dämon und Co. Damit ist auch dieser Fall geklärt.




Ergebnis:  100% Fake!




Sonntag, 10. März 2019

Der schwebende Schamane aus Afrika


Der schwebende Schamane aus Afrika

Ein Video, das immer wieder mal auftaucht, wenn es um Paranormologie geht, ist jenes, das einen schwarzen afrikanischen Mann im Kaftan zeigt, der in einem Feuerkreis zu schweben anfängt. Natürlich wird über dieses spektakuläre Video eifrig diskutiert. Echt oder Fälschung? Mal sehen, ob wir dem Geheimnis auf die Schliche kommen können.

Ursprung:Dieses Video zeigt einen Ausschnitt aus dem Dokumentarfilm "Reise ins Jenseits - Die Welt des Übernatürlichen" aus dem Jahr 1977. Gedreht wurde er von Rolf Olsen. Somit ist schon mal der Ursprung (Quelle) des Videos eindeutig geklärt.

Der Ort des Geschehens soll laut Bericht, die Aufnahmen in Westafrika zwischen Togo und ehemals Dahomey (heutige Benin) in einem Fischerdorf zeigen.

Priester (Schamane) Nana Owakoo? dessen Identität nicht eindeutig belegbar zu sein scheint, ist mittleren Alters und eingeweiht in alte Rituale und Zeremonien. So willigte er angeblich ein, sofern der "Flussgeist" (Mami Wata) einverstanden ist, dass er vor laufender Kamera zeigt, wie er eine "Levitation" an sich selbst vollzieht.

Es geht also primär um eine selbst herbeigeführte Levitation, wo er sich selbst in einen Schwebezustand versetzt und folglich somit die Gravitationskraft überwindet. Das alles soll mit spiritueller Mediation im Trancezustand erreicht werden und nicht mit technischen Hilfsmitteln.

Die Sonne geht unter, die Abenddämmerung tritt ein und nach zu voriger Phase der aktiven Meditation scheint alles gut vorbereitet zu sein. Ein Feuerkreis, rituelles Trommeln und afrikanische Gesänge der Stammesgenossen und der Schamane Nana Owakoo? hebt tatsächlich deutlich sichtbar, wenige Meter vom Boden ab.

Auch wenn bis dato nicht zugegeben, handelt es sich bei der aus der Dokumentation stammenden Szene um eine "vorsätzliche Täuschung". Vermutlich hat das Drehteam um Rolf Olsen den Herren Owakoo ein passables Angebot gemacht, den schwebenden Priester eines Fischerdorfes schauspielerisch darzustellen. Viel Aufwand war dafür nicht nötig. Nana Owakoo steht direkt vor einem Baum, an diesem oder dahinter lässt sich prima eine Hebelvorrichtung installieren, die am vorderen Ende eine Art Lederkorsett hat. Dieses braucht man nur am Oberkörper befestigen, den hinteren Karabinerhaken an die Hebelvorrichtung montieren und fertig dürfte die Mechanik sein, um Nana Owakoo schweben zu lassen. So lässt es sich auch erklären, warum so viele Schnitte im Video vorhanden sind, was untypisch ist, wenn man etwas Spektakuläres beweisen will.

Die Indizien sind hier eindeutig, das es sich um eine "vorsätzliche Täuschung" handelt. Sollte es möglich sein zu schweben, was durchaus sein kann, dieses Video zeigt dieses mit aller größter Wahrscheinlichkeit nicht.



Ergebnis:  100% Fake!