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Mittwoch, 3. April 2019

Der Buckelwal im Dschungel



Der Buckelwal im Dschungel

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Wie diverse Medien am 22. Februar 2019 berichteten, wurde in Brasilien im Mangrovenwald von Marajó ein junger Buckelwal gefunden.

Die berechtigte Frage ist, wie kommt ein Buckelwal in den brasilianischen Dschungel, denn diesen sollte man da eher nicht vermuten. Ein Hoax?

Tatsächlich entspricht der Vorfall der Wirklichkeit und ist bei genauer Betrachtung gar nicht so kurios.

Der ca. 8 Meter lange, 10 Tonnen schwere und etwa 1 Jahr alte Buckelwal lag 15 Meter vom Ufer entfernt. Also nicht mitten im Dschungel. So geht man mit größter Wahrscheinlichkeit davon aus, dass dieses junge Kalb den Anschluss zu seiner Mutter verloren hat und sich in den vielen Flüssen verirrte und durch stürmische Verhältnisse an Land gespült wurde.

Wer nun geglaubt hatte, das Mr. Spock, mit der U.S.S. Enterprise aufgetaucht ist und wie in Star Trek IV Buckelwale versucht hat zu beamen, der wird enttäuscht sein ...


Ergebnis: 100% Real!






Montag, 18. März 2019

Die Bleimasken Leichen aus Rio de Janeiro


Die Bleimasken Leichen aus Rio de Janeiro


Die Creepypasta dahinter:
"Der Blei Masken Leichen Fall aus Rio de Janeiro" zählt mit zu den mysteriösesten Crime Fällen die so passiert sind und ist daher auch nie eindeutig aufgeklärt worden.

Der Vorfall:
Am 20. August 1966 fand ein junger Mann Namens Jorge Alves da Costa der einen Drachen im Wind steigen lassen wollte auf dem Morro do Vintem, einem kleinen Hügel in Niterói im Bundesstaat Rio de Janeiro (Brasilien) zwei mysteriöse tote Männer, die im Gras lagen. Er alarmierte darauf sofort die örtliche Polizei, die sich auch sogleich auf den Weg machten, aber erst am Tag darauf, die Leichen wegtrugen.

Bei den Leichen handelte es sich um den 32 Jahre alte "Manoel Pereira da Cruz" und den 34 Jahre alte "Miguel José Viana". Beide waren Elektroniker, im Fachbereich Radio Fernsehtechnik in Campos dos Goytacazes. Das Mysteriöse oder besser Kuriose an den beiden Leichen war ihr aussehen. Sie trugen beide zwei adrette elegante Anzüge, da drüber einen dünnen Regenschutz und auf ihrem Gesicht trugen sie auf den Augen Bleimasken. Sie lagen beide nebeneinander auf dem Rücken und ihre Hände waren hinter dem Nacken platziert, als würden sie beide völlig entspannt in den Himmel schauen. Neben ihnen lag eine leere Wasserflasche und eine kleine Kiste mit zwei nassen Handtüchern so wie  ein Notizblock, in denen kryptische Wörter standen. Etwas weiter entfernt befand sich noch ein quadratischer Betonblock.

Wie Nachforschungen ergaben, interessierten beide sich intensiv mit Ufologie und Parawissenschaften und sollen in einer privat geführten Gruppe von Gleichgesinnten wissenschaftlich gearbeitet haben. Nach dessen Theorie soll man mit psychedelischen Drogen, den Kontakt zu Geistern und Außerirdischen ermöglichen und man bereitete sich vor von einem UFO abgeholt zu werden.

Da weder Spuren am Fundort gefunden wurden, was ein Gewaltverbrechen ausschließt, die Obduktion ebenfalls ergab, das der Tod nicht durch Gewalteinwirkung eintrat und eine toxische Untersuchung auch andererseits nicht für einen Drogentod sprach, bleibt der Fall ein ungelöstes Rätzel.

Die Rekonstruktion ergab, das Manoel Pereira da Cruz und Miguel José Viana zwischen den 17. August 1966 und dem 20. August 1966 verstorben waren. Das Protokoll und die medizinische Akte besitzt den Eintrag "Tod durch Herzversagen aus unbekannten Gründen"

Am frühen Mittwoch Morgen den 17. August 1966 nahmen die beiden den Bus von Campos dos Goytacazes der sie nach Niterói brachte. Angeblich um elektronische Bauteile zu kaufen für die Arbeit und um ein Auto (VW Käfer) zu begutachten, den sie vorhatten zu kaufen. Gegen 14:30 Uhr kauften sie in einem Geschäft die Regenmäntel, was nicht verwunderte, da es an dem Tag regnete. Dann kauften sie in einer Bar eine Flasche Mineralwasser. Der Verkäufer sagte aus, das er sich erinnerte, dass Miguel José Viana ziemlich nervös wirkte, da er ständig auf seine Uhr schaute.

Zuletzt lebend gesehen wurden sie von einem Wachmann, der beobachtete, das die beiden nahe des Hügel in einen Jeep, zu zwei anderen Männer einstieg, sie dort drin sich kurz aufhielten und dann wieder ausstiegen und auf dem Hügel zu laufend verschwanden.

Am 25. August, wurde 1967 die Exhumierung und erneute Prüfung des Falls durchgeführt, die wiederum keine Anzeichen eines gewaltsamen Todes bestätigten. Die Untersuchung des Falles wurde im Jahr 1969 geschlossen.

Eine der Notizen:

16.30 Hs. esta ‚local determinado.
18.30 Hs. ingerir cápsula após efeito proteger metais aguardar sinal máscara »

Grobe Übersetzung lautet:

16:30 - sei an der verabredeten Stelle.
18:30 - schlucke Kapsel. Nach dem die Wirkung die Metalle schützt, warte auf die Signale zum Maskenzeichen.

Was genau geschehen ist und warum die beiden gestorben sind, ist bis heute unklar und rätselhaft. - Weitere Details findet man ziemlich ausführlich in einem italienischen Wiki Eintrag. https://it.wikipedia.org/wiki/Maschere_di_piombo

Theorie:
Man könnte vermuten, hier hinter steckt ein dreister Raubmord, der die Naivität und den UFO Glaube ausgenutzt hat. Dem nach war die Kapsel eine Gift Kapsel gewesen, die beide schluckten. Das verbrecherische Subjekt brauchte, so nur abzuwarten um dann, das mitgeführte Geld, das die beiden dabei hatten an sich zu nehmen ...



Ergebnis:  100% Real!










Hoer Verde - Das verschwundene Dorf



Hoer Verde - Das verschwundene Dorf

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Viel mehr geht es bei diesem Vorfall weniger um das Foto und mehr um das damit verbundene Ereignis.  Das Foto soll übrigens eines der wenigen sein, die überhaupt an den Vorfall erinnern. Somit dient dieses als Grundlage zum Fall.

Der Vorfall ereignete sich 1923 in Hoer Verde, das einst ein kleines Dorf, im damaligen Mato Grosso (Brasilien) war. Hier lebten nach der letzten Volkszählung ca. 600 Dorfbewohner. Hoer Verde war ein sehr kleines und spartanisches Dorf, das von der Infrastruktur gerade so ein Leben zur damaligen Zeit in einer natürlichen Umgebung ermöglichte. Kein regelmäßiger Strom und auch kein fließendes Wasser. So galten die Bewohner aus Hoer Verde als ganz normale Landsleute, die etwas Landwirtschaft und Handel mit Nachbargemeinden betrieben.  (Anmerkung: Das Dorf könnte sich auch im damaligen Porto Alegre befunden haben)

Im Jahr 1923 ereignete sich in diesem Dorf plötzlich ein mysteriöses und bis dato ungeklärtes Ereignis. Denn "alle" 600 Bewohner sind spurlos verschwunden.

Die Tatsache, dass die Bewohner sich nicht mehr in Hoer Verde befanden, hat man auch nur dem Zufall zu verdanken, dass Reisende aus der Nachbargemeinde das Dorf durchquerten und ihnen sofort auffiel, dass eine totenstille herrschte, was ungewöhnlich war. So standen die Hütten offen und waren alle verlassen, genau wie die kleinen Geschäfte und Straßen. Es schien der Eindruck, als hätten sich die 600 Dorfbewohner von der einen zur anderen Minute in Luft aufgelöst.

So alarmierten die Reisenden die städtische Polizei, die sich das Dorf anschauten und sofort mit den Untersuchungen begannen. So bestätigte es sich, das tatsächlich alle 600 Bewohner verschwunden waren. Die Untersuchung ergaben, dass es weder Spuren eines Kampfes, oder einer gewaltsamen Entführung oder Belagerung gegeben hat. Lediglich das man spontan aufgebrochen / verschwunden sein musste, da teils Gebrauchsgegenstände so liegen gelassen wurden, als sei man schnell geflüchtet und hat alles stehen und liegen lassen.

So gab es auch keine Botschaft, bis auf einen mysteriösen Satz, der fett mit Kreide an der Tafel in der kleinen Schule stand. Er lautete: "Es gibt keine Rettung". Vor der Tafel auf dem Tisch fand man eine Pistole, aus der zuvor eine Kugel abgefeuert wurde, sonst keine weiteren Hinweise auf den Verbleib der Dorfbewohner.

Die Polizei wandte sich nach der Untersuchung an die Regierung, von der sie aber nie eine Antwort erhalten hatte. So blieb das Dorf noch einige Monate darauf verlassen und zerfiel immer mehr als auch die Durchreisenden immer weniger wurde. Schließlich wurden die wenigen Reste in den 50er planiert und neu bebaut, bis der Vorfall in Vergessenheit geraten ist. Die damaligen Polizisten schlossen den Fall und legten ihn weg, die Regierung schwieg und von den Bewohnern ist bis heute nie wieder einer aufgetaucht weder in den Nachbarsgemeinden noch im Urwald noch sonst wo.

Dass der Vorfall bis heute in der Community bekannt ist, hat man der moderne zu verdanken und dem Zeitalter des Internets. Denn eine russische Zeitung hatte in den späten 80er über den Vorfall berichtet, allerdings liegt hier nicht die Quelle, die ihren Ursprung tatsächlich in einer brasilianischen Zeitung hat.

Nun könnte man sagen, gerade weil man nicht genau weiß, wo das Dorf Hoer Verde sich genau befunden hat und auch kein Beleg mehr für den Ursprungsartikel aus der brasilianischen Zeitung aufzufinden ist, das sich die ganze Geschichte in das Reich, der Sagen und Legenden einsortieren lässt, doch ganz so einfach kann man es sich dann doch nicht machen. Schließlich gibt es das Foto und nach Adam Ries, dürfte selbst an der kuriosesten Geschichte ein kleines bisschen Wirklichkeit im Fundament sitzen. Deshalb, nachdem man alles runter reduziert hat, bleibt immer noch ein Dorf, aus dem 600 Menschen die registriert waren, spurlos verschwunden sind.

Erklärungsversuche:
Zu der Zeit des Verschwindens der Dorfbewohner aus Hoer Verde, gab es politische Unruhen und putsch Versuche, wie historische Aufzeichnungen belegen. So wurde "Artur da Silva Bernardes" nur ein Jahr zuvor 1922 Präsident von Brasilien, womit Rebellen der politischen Gegenseite stets im Guerillakrieg mit der Regierung waren. Die Guerillakämpfer waren in der Gegend um Hoer Verde positioniert, sodass eine Theorie lautet, dass die Regierung die Dorfbewohner aus Hoer Verde zum Schutz evakuiert hatte. Warum ausschließlich nur Hoer Verde und nicht die Nachbarsgemeinden evakuiert wurden, erklärt man sich wohl so, das Hoer Verde, die größte Stadt in der Umgebung war und wichtiger Knotenpunkt für eine militärische Operation, die letztendlich aber doch nicht stattgefunden hatte.

Das Problem an dieser Theorie ist aber, wohin wurde sie evakuiert, da es selbst für damalige Verhältnisse nur schwer sein dürfte 600 Mensch unbemerkt irgendwo anderes einzubürgern, selbst mit einer neuen Identität. Auch hätte solch eine Evakuierung mit 600 Menschen über Nacht und das noch in Eile irgendwelche Spuren hinterlassen, und da es keinen anderen Weg als dieser durch die Nachbarsgemeinden gab, wäre es auch definitiv aufgefallen. Unbemerkt kann eine Aussiedlung in der Größenordnung gelingen.

Umgekehrt macht es aber auch wenig Sinn, in dem die Guerillakämpfer die Dorfbewohner alle verschleppt oder gar ein Massaker angerichtet haben. Denn auch hier stellt sich die Frage wohin, wenn entführt oder wo sind die Leichen, wenn es ein Massaker gegeben hätte. Des Weiteren wo liegt die Motivation bei den Guerillas? Sie führten den Kampf gegen die Regierung und nicht gegen die eigenen Landsleute, schon gar nicht auf nicht wohlhabende Bauern und Kleinhändler. Kurz um sie hatten kein Interesse, sodass auch diese Theorie verworfen werden kann.

Was bleibt, sind die üblichen Hypothesen der Moderne. So gehen einige aus der Community davon aus, dass sie von außerirdischen in ein Raumschiff weggebeamt wurden, oder dass sie in einen Zeitstrudel geraten sind und aus der Zeit katapultiert wurden, oder auch sie den Eingang in eine andere Dimension gefunden haben. - Aber all diese Hypothesen dürften nicht zutreffend sein.

Persönliche Hypothese:
Meine Vermutung geht in die Richtung, dass es eine wirtschaftliche Ursache hatte, warum man sich im Dorf entschieden hatte, nach und nach jeder wie er konnte das Dorf zu verlassen, wegzuziehen und woanders neu zu starten, wo es weniger politische Unruhen gab und wo die wirtschaftliche Lage und der Arbeitsmarkt besser waren. Auch darf man die Psychologie dahinter nicht außer Acht lassen, da in diesem Jahrzehnt die Weltwirtschaftskrise sich schon anschlich in der ärmeren Bevölkerung. Gerade die Kaffeebauern waren betroffen, da durch den Ersten Weltkrieg die Preise zusammenbrachen und viele woanders einen Neustart suchten.

So zog schließlich der Letzte aus oder verstarb und Hoer Verde wurde zur Geisterstadt, die irgendein Reisender durchquerte, von ihr berichtete und letztendlich die Zeitungen, eine Geschichte (Creepypasta) daraus machten, die bis heute anhält.

Natürlich will ich mich da nicht penible festlegen, doch bin ich von meiner Hypothese selbst überzeugter als zu der übernatürlichen Ideenwelt.

Wer weiß, vielleicht klärt sich das Rätsel irgendwann noch mal auf, bis dahin gibt es auch weiterhin keine genaue Erklärung für den Vorfall in Hoer Verde .


Ergebnis: unaufgeklärt!