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Dienstag, 16. April 2019

Dürres Alien auf einem Dach in Mexico



Dürres Alien auf einem Dach in Mexiko

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Genauer handelt es sich eigentlich um eine kürzere Videosequenz, die im Juni 2015 in einem kleinen mexikanischen Dorf aufgenommen worden sein soll. Zu sehen ist, wie die Kamera erst ein Stück vom Garten filmt und dann zum Dach hoch schwenkt, wo man deutlich eine extrem dürre, humanoide Gestalt sieht, von der man überzeugt ist, dass es sich um einen außerirdischen handelt.



Die erste Frage, die sich auch hier wieder stellt, warum ist dieser außerirdische Besucher nackt? Warum krabbelt er unbeholfen auf dem Dach? Warum flüchtet er?

Auch wenn manche glaubten, dass es sich bei diesem Alien um ein Echtes gehandelt hat, so muss man leider hier enttäuschen, denn das Video ist Fake!

Es handelt sich um eine gelungene CGI Arbeit von JJPD Producciones, hinter der zwei Brüder aus Nicaragua stecken, die leidenschaftlich gerne Kurzvideos mit Spezialeffekten produzieren. Und das ziemlich Gute wie man sieht. So gehen viele Videos die als echt im Internet rumgeistern auf das handwerkliche Konto der beiden.

Hier ist das Original (unbearbeitete Video)

JJPD Producciones





Ergebnis:  100% Fake!





Mittwoch, 27. März 2019

Außerirdische Botschafter?



Außerirdische Botschafter?

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Gerüchten zufolge soll in den frühen 70er Jahren in Ostdeutschland es zu einem Kontakt mit außerirdischen gekommen sein. So sprach die damalige DDR Regierung  intern von "Botschaftern aus dem All", die versprachen, alle Probleme auf der Erde zu lösen ... Zu dieser Geschichte taucht immer ein Bild auf, zeigt es die Außerirdischen?

Also wenn dieses Foto tatsächlich diese Außerirdischen zeigt, dann schauen sie nicht sehr vertrauenserweckend aus.  Doch man kann wohl Entwarnung geben. Dieses Bild schwirrt schon eine ganze Weile im Internet umher. Zum einen im Zusammenhang mit einem "Hardstyle" Track und zum anderen halt im Originalbezug.

Demnach hat man es hier mit einem Szenenbild von der japanischen Science-Fiction Serie "Jaianto robo" aka "Johnny Sokko and His Flying Robot" aus dem Jahr 1967 zu tun, die auch auf DVD veröffentlicht wurde. Das Bild zeigt Episode 17 "Destroy the Dam" mit Doctor Botanus und dem Attentäter.



Also nix mit außerirdischen Botschaftern aus der ehemaligen DDR ...


Ergebnis:  100% Fake!





Dienstag, 26. März 2019

Die Agenten und das Alien ...



Die Agenten und das Alien ...

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Im Jahre 2000 soll in Texas USA ein UFO abgestürzt sein. So soll dieses Foto sich um ein geheimes Regierungsfoto handeln, das ein Agent heimlich veröffentlichte. Zusehen sind amerikanische Regierungsbeamte, die im Spezialauftrag handeln und hier gewaltsam ein Alien festnehmen. Mehr ist über das Foto nicht bekannt, auch nicht über den geheimnisvollen Agenten.

Eine andere Geschichte zu diesem Foto handelt von einer in Russland gefundenen Meerjungfrau, die man gerade festnimmt ... auch in diesem Bericht ist nichts Näheres bekannt.

Gruselig, doch man kann aufatmen! Weder handelt es sich bei diesem Foto um eine Ablichtung von einem abgestürzten Alien in Texas, der gerade festgenommen wird und auch nicht um eine russische Meerjungfrau. Man kann also beruhigt sein.

Bei dem Foto handelt es sich um das Frontcover von einem am 7. April 1999 erschienenes Buch vom Autor "Shin Kwang Sik" (신광식) aus Korea, das 270 Seiten Umfang hat und unter der ISBN: 8983170786 / 9788983170781 erhältlich ist. Es trägt ins Deutsche übersetzt den Titel: "Nein, das ist 11" und sollte sich um ein koreanisches Essay handeln, das bestimmte Fälle vorstellt und durchleuchtet.

Der Klappentext liest sich ins Deutsche übersetzt wie folgt:
Ein Mann, dessen Herz eine Minute lang vierhundert Mal lief, die Tatsache, dass ein Goldfisch eine Kuh ermordete, ein Räuber, der eine Kuh in sechzehn Banken zur Waffe machte, einen Hüter, der an einem Elefantenschemel erstickte, und einen toten Ehemann, der Selbstmord beging. Wir haben unglaubliche Fakten aus der ganzen Welt gesammelt, wie zum Beispiel Zahnersatz.



Das Foto, geistert folglich seit 1999 durchs Netz und wird für diverse Creepypastas zweckentfremdet.


Ergebnis: 100% Fake!





Samstag, 23. März 2019

Das unheimliche Wesen aus Villa María



Das unheimliche Wesen aus Villa María

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

In Villa María (Córdoba, Argentinien) kam es am Samstag, den 4. August 2018 um 5:00 Uhr morgens zu unheimlichen Vorfällen. So hat ein Feldarbeiter einer ansässigen Firma, mehrere mysteriöse Lichter am Himmel gesehen, die sich bewegten. Auch ein Wachmann wurde auf die Lichter aufmerksam, entdeckte mehrere verbrannte Feuerstellen auf dem Feld und letztendlich ein unheimliches Wesen, von dem er vermutet, das es von einem anderen Stern gekommen ist. Das Wesen krabbelte auf dem Acker und schien trotz Bellen der Wachhunde furchtlos zu sein. Es gelang eine Videoaufnahme, das den unheimlichen Vorfall zeigen soll ...

Wie bitte ein Wesen von einem anderen Stern krabbelt mitten in der Nacht über einen argentinischen Acker? Warum um alles in der Welt krabbelt ein Außerirdischer über einen Acker und ist dabei auch noch nackt?

Der Vorfall wurde tatsächlich von den Medien aufgegriffen und so dauerte es auch nicht lange, das die Mythen Community zu Rätseln begann.

Der Wachmann hieß Eduardo und seine Schilderung der Vorfälle, stimmten mit weiteren Augenzeugen überein. So soll es in der Gegend bereits seit drei Wochen mysteriöse Lichterscheinungen geben. So nah wie Eduardo auf dem Gelände der BPB-Gesellschaft, die zum ehemaligen Aero Club gehörte, zwischen dem Ramón Carrillo Viertel und dem Campus der Nationalen Universität von Villa María war allerdings niemand zuvor gekommen, geschweige denn Videoaufnahmen gemacht.

Diese Tatsache war es, dass sich auch Vision Ovni einschaltete, die 1991 gegründete nationale UFO Forschungsorganisation in Argentinien. Diese waren auch verantwortlich dafür, das man überhaupt etwas erkennt, aus dem verwackelten Videomaterial der frühen Morgenstunden.

So erkennt man bei der Videoauswertung tatsächlich etwas Lichtflackern, das aber alles Mögliche sein kann, wie einige verhältnismäßig runde verbrannte Feuerstellen, die noch rauchten. Auch dieses, ließe sich mit wenig Aufwand menschlich herstellen. Zuletzt während des Bellens des Hundes sieht man bei genauem Hinsehen, wie eine lebendige humanoide Gestalt über den Ackerboden krabbelt und in das Licht der Kamera blickt, was man an den refaktierenden Augen erkennt. Da die Qualität dermaßen schlecht ist, lässt sich nicht genau sagen, was es tatsächlich war, die Größe, Kontur und Bewegung lässt allerdings auf einen erwachsenen männlichen Menschen schließen, was es mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auch war.

Nun als die Geschichte dank der sozialen Medien viral ging, versuchten sich auch Hobby Ufologen an dem Vorfall und so wurde aus dem Video ein Screenshot angefertigt und so stark vergrößert, dass die Qualität immer weiter darunter litt. Das Foto ist also nur noch zu ca. 60% authentisch im Vergleich zum Standbild des original Videos.

Ein Witzbold und Strolch hatte, wie es aussah auch noch einen Schalk im Nacken und setzte dem vermeintlichen Außerirdischen vom Feld auch noch Osterhasenohren auf, das dieses Foto eigentlich nur noch lächerlicher wurde.

Zusammengefasst:
Wie geht man jetzt mit diesem Vorfall um, Real oder Fake? Das ist hier tatsächlich etwas schwierig, denn es ist definitiv ein Fakt, das der Vorfall weltweit in den Medien erwähnt wurde. Beweise hierfür liegen eindeutig vor. Des Weiteren ist es ein gesicherter Fakt, dass es in Argentinien die Vision Ovni tatsächlich gibt und diese auch behördlich anerkannt ist. So werden Vorfälle, die in extraterrestrische Muster passen in Argentinien ganz anders untersucht und haben einen viel höheren Stellenwert in der Forschung als hier in Deutschland, das sich nach 1945 nicht mehr für Exopolitik interessierte und als verschwendete Spinnerei abstempelt. Da sind uns leider andere Länder heute Weitvoraus, was die UFO und Alien Forschung angeht.

Ein Video vom Vorfall existiert unumstritten, allerdings ist die Qualität und die entscheidende Sequenz unbrauchbar, weil das, was zu sehen ist, alles Mögliche sein kann und von dem, was man sieht, auch von Menschen arrangiert worden sein kann, eben um ein Fake herzustellen, um für einen kurzen Moment Medienpräsenz zu erhaschen und sich vielleicht ein paar Taler dazuzuverdienen.

So kann man sich nur philosophisch, analytisch dem Vorfall nähern und sich fragen, warum ein Außerirdischer über einen Acker krabbelt, wenn er doch zwei Beine besitzt, die von der Anatomie, zweifelsfrei zum Laufen geeignet sind?

Als Erklärung wird angegeben, dass der Besucher den Boden, beziehungsweise das dortige Wurzelgemüse untersuchte? 

Aber auch hier stellt sich die Frage, wenn dieser vermeintliche Besucher Tausende von Lichtjahren entfernte Planeten besucht und offensichtlich diese Entfernungen überwinden kann, warum dann keine Technik vorliegt, die in der Lage ist den Boden oder das Wurzelgemüse z.B. zu scannen. Warum muss er in eine solch peinliche Position gehen, mit der Wahrscheinlichkeit auch dabei entdeckt zu werden.

Als Erklärung wird angegeben, dass der außerirdische Hunger von der langen Reise hatte... Ja ne is klar...!

Eine weitere Frage wäre, warum ist er nackt, wo ist sein Raumanzug?

Und nicht zuletzt, das, was man immer philosophisch sich fragen sollte, warum sollte ein intelligentes Wesen, das uns technisch überlegen ist freiwillig einen Planeten besuchen, deren Bewohner zu einem Großteil so dämlich und zu verachten sind, dass man überall im Universum Besseres finden würde.

Theoretische Lösungsvorschläge aus dem Netz:
Es könnte sich um eine Schwuchtel gehandelt haben, die nach dem Nachtclub besuch, dort vorbei kam, noch unter Einfluss von Rauschmitteln sich nackt auszog und auf dem Feld seinen Rausch auslebte, vermutlich halluzinogene Substanzen. Der leichtgläubige Wachmann kam vorbei, entdeckte ihn und erschrak. Oder noch einfacher, das Ganze war vorher abgesprochen und ein inszenierter Fake für den kurzzeitigen Fame und ein paar Taler. Es kommen also mehrere Möglichkeiten und Erklärungen in Betracht. Auch der Chupacabra wurde als Erklärung nicht ausgelassen, neben Dämonen und Dimensionswanderern, alles dabei in den Kommentaren ...

Persönliche Meinung:
Es spricht vieles, das auf einen Fake schließen lässt.

Fotos: Diese wie auch hier abgebildet, sind definitiv Fake, was man beim Zoomen deutlich erkennt. 

(Wesen ohne Osterhasenohren)


Ergebnis:  Ungeklärt (Wahrscheinlichkeit für einen Fake sehr hoch)







Sonntag, 10. März 2019

Das "WOW" Signal


Das "WOW" Signal

Das WOW Signal wurde am 15. August 1977 im Rahmen eines SETI-Projekts am „Big Ear“-Radioteleskop der Ohio State University für 72 Sekunden empfangen. Dabei handelt es sich um ein Schmalband-Radiosignal. Der Astrophysiker Jerry R. Ehman hatte es aufgezeichnet. Man ist sich unter Experten sicher, das es sich am wahrscheinlichten um einen  interstellaren Kommunikationsversuchs gehandelt hatte, sodass man dieses als inoffiziellen Beweis für intelligente Außerirdische ansehen kann.

Das Bild mit dem Vermerkt "Wow" ist die original Notiz von Jerry R. Ehman.

Gegenthese: Eine Untersuchung aus dem Jahr 2017 untermauert die Vermutung, dass das Signal von der Strahlung der Wasserstoffwolke eines damals noch unbekannten Kometen stammt.



Ergebnis: 100% Real!





Samstag, 9. März 2019

Der General mit dem Alien ...


Der General mit dem Alien ...


Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Ein geheimes Alien Foto der Regierung? Ein Regierungsbeamter oder General und ein Außerirdischer der Rasse Grey in einem Empfangsraum in der AREA 51. Ist doch offensichtlich oder? Nun ja ...?!


Dass es außerirdisches Leben, vielleicht sogar intelligentes in den Weiten des Universums geben wird, kann man heut zutage denke ich nicht mehr abstreiten.  Doch dieses aufgesetzte Foto wird mit ziemlicher Sicherheit nicht den Beweis liefern. Es handelt sich, wie sollte es anders sein um ein Fake! Hier wurde einfach ein Alien ausgeschnitten und mit digitaler Bildbearbeitung in das Foto montiert. Keine große Schwierigkeit und eine Arbeit von nicht mal 15 Minuten.

Das Original Foto gibt Antwort. Auf dem Foto zu sehen ist zur linken "Augusto Pinochet" (* 25. November 1915 in Valparaíso; † 10. Dezember 2006 in Santiago de Chile), der ein chilenischer General war und zu rechten "William Thayer" (*1918 in Santiago) ist ein Anwalt so wie in der Politik als Senator in Chile tätig.


Das Bild entstand in der Biblioteca del Congreso Nacional in Chile.

Also leider nichts mit Alien besuch ...


Ergebnis: 100% Fake!








Hitler mit dem Alien ...


Hitler mit dem Alien ...


Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Ein geheimes Alien Foto der alten Regierung? Hatte der Führer Adolf Hitler wirklich ein Alien empfangen?


Dass es außerirdisches Leben, vielleicht sogar intelligentes in den Weiten des Universums geben wird, kann man heut zutage nicht mehr abstreiten. Doch dieses aufgesetzte Foto wird mit ziemlicher Sicherheit nicht den Beweis liefern. Es handelt sich, wie sollte es anders sein um ein Fake! Hier wurde einfach ein Alien ausgeschnitten und mit digitaler Bildbearbeitung in das Foto montiert. Keine große Schwierigkeit und eine Arbeit von nicht mal 15 Minuten.

Das Original Foto gibt Antwort. Auf dem Foto zu sehen sind zur linken die Führer Benito Mussolini und zur rechten Adolf Hitler. Das Bild stammt aus dem Titelblatt des Illustrierten Beobachters.


Also leider nichts mit Alien besuch ...


Ergebnis: 100% Fake!





Van Meter Visitor


Van Meter Visitor


Die Creepypasta dahinter:


Ort des Geschehens:
Der Vorfall ereignete sich in der kleinen Stadt "Van Meter" in Dallas County (Iowa) USA am Raccoon River. Van Meter wurde im Jahr 1869 als Stadt gegründet und eingetragen. Benannt ist sie nach dem Siedler Jacob Rhodes Van Meter aus den Niederlanden. 1877 wurde Van Meter mit in die Gemeinde aufgenommen. Die Bevölkerung lag im Jahr 1880 bei 376 Einwohnern und im Jahr 2016 bei 1119 Einwohnern.

Datum des Geschehens:
Der Vorfall ereignete sich  vom 29. September bis 04. Oktober 1903.

Die Ereignisse:
Erste Begegnung: In der Nacht vom Montag den 28. September auf Dienstag den 29. September 1903 traf der Werkzeughändler UG Griffith in seine Heimatstadt Van Meter ein und bemerkte am Mather & Gregg-Gebäude ein merkwürdiges Licht, das er zuvor dort noch nicht gesehen hatte.  Als er nachsah, weil er ein Verbrechen vermutete, wanderte das merkwürdige Licht in der Luft über die andere Straßenseite, was Mr. Griffith sich nicht erklären konnte. Nach kurzer Zeit verschwand das Licht in der noch bestehenden Dunkelheit und Griffith ging zu sich nachhause.

Zweite Begegnung: In den frühen Morgenstunden des 30. Septembers 1903 wurde der Arzt Dr. Alcott aus dem Schlaf gerissen, in dem er von einem grellen Licht geblendet wurde, das durch sein Fenster schien.  Da er eine vernünftige Begründung ausschloss, nahm er sein Gewehr und ging vor seine Praxis, um vorsichtig nachzusehen. Was er in nur wenigen Metern Entfernung sah, erschreckte ihn. Er sah ein Wesen, das wie halb Mensch und halb Tier zu sein schien. Es hatte große Fledermaus ähnliche Flügel und ein stumpfes Horn auf der Stirn, von dem das Licht stammte. Dr. Alcott geriet in Panik und schoss hintereinander fünf Kugeln auf das unbekannte Wesen, was aber keine Auswirkungen zu haben schien.  Darauf wurde Dr. Alcott noch verängstigter und eilte zurück in die Praxis, wo er sich verbarrikadierte.

Im Laufe des Tages tauschte man sich in der ländlichen Gemeinde aus und kam schnell zum Schluss, das beide mysteriösen Vorfälle zusammengehören. Auch wenn einige skeptisch über die Aussagen der beiden waren, galten sowohl Mr. Griffith wie auch Dr. Alcott als absolut vertrauenswürdige und anerkannte Personen, die nicht dazu neigen öfters einen über den Durst zu trinken oder einen als Scherzbolde Märchen auftischen zu wollen.

Dritte Begegnung: Am frühen Donnerstagmorgen, die Sonne war noch nicht aufgegangen, lief Clarence Dunn, von engeren Freunden auch Peter genannten, zur Van Meter Stadtbank. Das nicht ohne Grund, denn er war der Bankdirektor und zugleich auch in der Verantwortlichkeit des Amtes des Bürgermeisters, wo er es als seine Pflicht betrachtete besonders achtsam zu sein, nach den Vorfällen der vergangenen Nächte. Gegen ca. 02:00 Uhr hörte er vor der Bank Geräusche, die wie ein schweres, röchelndes Atmen klingen. Durch das Große Bankfester am Eingang schien wieder das merkwürdige Licht und blendete Bankdirektor Peter, der nicht lange zögerte und mit seinem Gewehr durch die Scheibe auf die Gestalt schoss und auch traf, worauf das Wesen mit seinem Licht verschwand.

Im Laufe des Tages fand eine gründliche Spurensuche statt und man entdeckte tatsächlich tiefe Fußabdrücke von dem Wesen. Drei Zehen, wie von einem großen Vogel. So wurde ein Gipsabdruck zur Untersuchung angefertigt. Da Clarence Dunn alias Peter eine Person ist, die mehr als vertrauenswürdig ist, gibt es nun auch kein Zweifel mehr in der Gemeinde und man ist von der Echtheit der Zeugenberichte überzeugt.

Vierte Begegnung: In der Nacht vom 01. Oktober zum 02. Oktober 1903 wurde Baumarktarbeiter Mr. OV White in seinem Zimmer in der Main Street, das er bei Fisher & White, dem Eisenwaren- und Möbelhaus gemietet hatte, durch lärmenden Radau geweckt. Als er aus dem Fenster schaute, sah er an der Querverbindung des Telegrafenmastes eine größere Gestalt sitzen. Ohne zu zögern, holte er sich sein Gewehr aus dem Schrank und schoss auf das etwas 15 Meter entfernte Wesen, das aber nicht hinab viel, sondern gemächlich hinunter kletterte.

Ebenfalls durch den Lärm und den darauf folgenden Schuss geweckt wurde Mr. Sidney Gregg, aus dem Geschäft gegenüber. Dieser sah das Wesen im Lichtschein der Main Street deutlich. Das Wesen war ca. 2 Meter groß, hatte große Fledermaus ähnliche Flügel wie aus Leder, hatte einen Papageien Schnabel und ein stumpfes Horn auf der Stirn, das im dunklen leuchtete. Das Wesen ging beziehungsweise hüpfte auf ebenfalls ähnlichen Vogelfüßen mit drei großen Zehen. Wenn es sich Fortbewegte hüpfte es wie ein kleines Känguru. Von dem Wesen selbst ging ein schwefeliger Gestank aus, der deutlich zu vernehmen war, genau wie eine schwere krächzende Atmung.

Fünfte Begegnung: In der Nacht vom 02. Oktober zum 03. Oktober 1903 um ca. 01:00 Uhr auf dem Gelände der Ziegelfabrik, worauf sich auch die alte Kohlemine befand, wurde JL Platt jr. auf ungewöhnliche Geräusche an den alten Minenschächten aufmerksam. Als er nachsah, erschrak er, denn er sah zwei von diesen mysteriösen und unbekannten Wesen aus den Stollen kommen. Ein Großes und dahinter ein etwas Kleineres, die Vogellaute von sich gaben. So eilte Mr. Platt fort, um Hilfe zu holen.

In der Gemeinde war man sich nun sicher, das die monströsen Wesen sich in der alten verlassenen Kohlemine verstecken. So beschloss man dem Spuk und der Unruhe ein Ende zubereiten, in dem sich alle kampfbereiten Männer der Gemeinde schwer bewaffnet versammeln, um gleichzeitig auf die Wesen zu feuern, um sie zur Hölle zu schicken. Zurück an den Schächten der Kohlemiene legte man sich also auf die Lauer und um ca. kurz vor 06:00 Uhr sichtete man die Wesen und feuerte mehrere Minuten lang auf sie, bis sie in den dunklen Minenstollen verschwanden.

Als dann die Sonne aufging und man zur Erkenntnis kam, dass die Wesen den Kugelhagel überlebt haben könnten, beschloss man alle Eingänge der alten Kohlemine zu verschütten, um die Wesen darin einzusperren. Seit diesem 4. Oktober wurden diese Wesen nicht mehr gesehen und es kehrte Ruhe ein in der kleinen Stadt Van Meter...

Zusammengefasst:In der Woche von 29. September bis 04. Oktober 1903 haben mindestens 7 als vertrauenswürdige Anwohner aus Van Meter, eine mysteriöse Begegnung mit etwas gehabt, das Ähnlichkeiten mit einem großen unbekannten Vogel aufweist und offensichtlich sich in der stillgelegten Kohlemine aufhält.

Erklärungsversuche:
  • Aus Sicht der Kryptozoologie könnte es sich von der Beschreibung her um ein Pterosauria genauer einer kleinen Population von Pteranodon handeln. Das leuchtende stumpfe Horn auf der Stirn ließe sich durch eine mögliche Biolumineszenz erklären, oder durch Kontakt mit einer fluoreszierenden Verbindung, die in Kohleminen nicht selten vorkommt. Die Schussimmunität ließe sich durch schwache Geschosse im Verhältnis zur dicken ledrigen Haut erklären. Auch wenn die Gegend zum natürlichen Lebensraum passt und die Übereinstimmungen treffend sind, gilt Pteranodon seit 72 Millionen Jahren als ausgestorben.
  • Aus Sicht fundamentaler Gläubiger könnte es sich um Dämonen aus einer anderen Dimension (der Hölle) handeln, die vom Satan als Warnung hergeschickt wurden.
  • Aus Sicht der Raumfahrtanhänger handelt es sich um extraterrestrische Besucher, die möglicherweise zu wissenschaftlichen Zwecken aufgetaucht sind. Das leuchtende Horn auf der Stirn könnte nicht nur als Lichtbringer dienen, sondern eventuell auch als Schutzschirm, was erklären könnte, dass die Schüsse aus den Gewehren keine Wirkung erzielten.
  • Aus Sicht der Hohlerdler handelt es sich um eine Lebensform, die aus einem Bereich kommt, der unter der Erdoberfläche liegt (Theorie der hohlen Erde). Dieser hat über die alte Kohlemine, eventuell durch ein Erdbeben einen kleinen Zugang freigelegt, durch den die Geschöpfe an die Oberfläche gelangt sind. Stützend auf die Theorie vom Reich Agartha.
  • Aus Sicht der Wissenschaft, der Psychologie könnte es sich um eine Art schizophrene Massenhysterie gehandelt haben. Folglich eine Trübung der Wahrnehmung in gesteigerter Form.
  • Aus Sicht der Skeptiker handelt es sich wie so oft um ein Fake oder um einen länger anhaltenden gemeinschaftlichen Rausch durch bewusstseinsverändernde Mittelchen.

Erkenntnis:Was den Fall interessant macht sind die zwei Fragen:

- Entspricht der Fall der Wirklichkeit?
- Wenn ja, was waren das für Wesen und was wollten sie?

Einen physischen Beweis, der die Existenz der Wesen bestätigen könnte, gibt es in dem Sinne nicht. Der einzige Beweis wäre der vom Sheriff angefertigte Gipsabdruck gewesen, der aber vermutlich in den 20er Jahren verloren gegangen ist. Der gesamte Vorfall wäre eh fast in Vergessenheit geraten, würde es nicht die drei Autoren und Forscher Chad Lewis, Noah Voss und Kevin Lee Nelso geben, die 2013 ein Buch rausbrachten über den Fall. So ist es der guten Recherche zu verdanken, dass man zumindest mit dem wenigen Material das vorliegt, es geschafft hat die Vorkommnisse möglichst lückenlos und authentisch zu rekonstruieren. - Dabei handelt es sich um aufgeschriebene Interviews mit direkten Zeugen, eine vom Sheriff angefertigte Akte zu den Vorfällen, die als glaubhaft vermerkt wurden. Des Weiteren Zeitungsartikel und Berichte aus Stadtarchiven, die über das Geschehen seinerzeit berichteten.  Nicht zuletzt der wohl beste Beweis, die Stadt Chronik in der, der Vorfall ebenfalls enthalten ist.

Neue Beweismittel:
Neue Beweise könnten in diesem Vorfall nur vorgebracht werden, wenn man sich um die mittlerweile längst verschüttete Kohlemine kümmern würde. Hier müsste eine groß angelegte Ausgrabung von Experten angeordnet werden, wo die komplette Mine freigelegt und akribisch untersucht wird. Wenn nämlich tatsächlich etwas in der Mine war, dann lässt sich das mit der heutigen Technik belegen.

Ergebnis der Auswertung:Zieht man alle Erkenntnisse dieses Vorfalls zusammen, dürfte es als unwiderlegbar gelten, dass tatsächlich "etwas Merkwürdiges" in Van Meter stattgefunden hat.

Sonstiges:Ein offizielles  "Van Meter Visitor Festival" mit Informationen für interessierte, findet jährlich im September statt.


Ergebnis: ungeklärt!