Ein Wendigo unter
der Eisdecke?
Die Creepypasta
dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt
zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?
Ein Wanderer soll 2015 in Kanada durch die winterlichen
Wälder gewandert sein und auf einen zugefrorenen See gestoßen sein, den er
überquerte. Zufällig entdeckte er ein Wasserloch, wo er unter der dicken
zugefrorenen Eisschicht, ein merkwürdiges Wesen entdeckte, das ausschaut wie
ein Wendigo. Er schoss sofort ein Beweisfoto und alarmierte die Behörden. Diese
schickten ein Team raus und seit dem hat man nichts mehr von dem Vorfall
gehört. Hat der Wanderer tatsächlich einen Wendigo entdeckt?
Na das wäre für die Zoologie gewiss eine Sensation, doch
wird sich hier jetzt Ernüchterung wahr machen, denn an der Story ist nichts
dran, da man es hier mit einer klassischen Creepypasta zu tun hat.
Die wirkliche
Geschichte hinter dem Foto:
Zunächst mal stammt das Foto nicht aus Kanada, sondern
aus Finnland. Das Jahr ist auch nicht 2015, sondern 2007. So gibt es Herrn Timo Jokela,der Dekan, Professor für
Kunsterziehung ist und in Finnland eine Ausstellung bewarb, die den Titel
trägt: "Nah an der Natur: Die Zeichen des Waldes". Hier wiederum hat
sich der Foto und Performance Künstler "Pekka Kainulainen" mit diesem
arrangierten Foto des im See eingefrorenen Wendigos beteiligt.
Man hat es hier also mit Umweltkunst zu tun.
Die Fotoausstellung beleuchtet zwei Aspekte der
finnischen Umweltkunst. Beziehung zur Naturlandschaft und zur Präsenz von
Mythen und Legenden.
Damit ist auch dieser Fall geklärt, vielleicht gibt es ja
den Wendigo, doch dieser hier ist definitiv kein echter Wendigo und somit auch
kein Beweis für eine Existenz.
Ergebnis: 100%
Fake!


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