Montag, 18. März 2019

Die Bleimasken Leichen aus Rio de Janeiro


Die Bleimasken Leichen aus Rio de Janeiro


Die Creepypasta dahinter:
"Der Blei Masken Leichen Fall aus Rio de Janeiro" zählt mit zu den mysteriösesten Crime Fällen die so passiert sind und ist daher auch nie eindeutig aufgeklärt worden.

Der Vorfall:
Am 20. August 1966 fand ein junger Mann Namens Jorge Alves da Costa der einen Drachen im Wind steigen lassen wollte auf dem Morro do Vintem, einem kleinen Hügel in Niterói im Bundesstaat Rio de Janeiro (Brasilien) zwei mysteriöse tote Männer, die im Gras lagen. Er alarmierte darauf sofort die örtliche Polizei, die sich auch sogleich auf den Weg machten, aber erst am Tag darauf, die Leichen wegtrugen.

Bei den Leichen handelte es sich um den 32 Jahre alte "Manoel Pereira da Cruz" und den 34 Jahre alte "Miguel José Viana". Beide waren Elektroniker, im Fachbereich Radio Fernsehtechnik in Campos dos Goytacazes. Das Mysteriöse oder besser Kuriose an den beiden Leichen war ihr aussehen. Sie trugen beide zwei adrette elegante Anzüge, da drüber einen dünnen Regenschutz und auf ihrem Gesicht trugen sie auf den Augen Bleimasken. Sie lagen beide nebeneinander auf dem Rücken und ihre Hände waren hinter dem Nacken platziert, als würden sie beide völlig entspannt in den Himmel schauen. Neben ihnen lag eine leere Wasserflasche und eine kleine Kiste mit zwei nassen Handtüchern so wie  ein Notizblock, in denen kryptische Wörter standen. Etwas weiter entfernt befand sich noch ein quadratischer Betonblock.

Wie Nachforschungen ergaben, interessierten beide sich intensiv mit Ufologie und Parawissenschaften und sollen in einer privat geführten Gruppe von Gleichgesinnten wissenschaftlich gearbeitet haben. Nach dessen Theorie soll man mit psychedelischen Drogen, den Kontakt zu Geistern und Außerirdischen ermöglichen und man bereitete sich vor von einem UFO abgeholt zu werden.

Da weder Spuren am Fundort gefunden wurden, was ein Gewaltverbrechen ausschließt, die Obduktion ebenfalls ergab, das der Tod nicht durch Gewalteinwirkung eintrat und eine toxische Untersuchung auch andererseits nicht für einen Drogentod sprach, bleibt der Fall ein ungelöstes Rätzel.

Die Rekonstruktion ergab, das Manoel Pereira da Cruz und Miguel José Viana zwischen den 17. August 1966 und dem 20. August 1966 verstorben waren. Das Protokoll und die medizinische Akte besitzt den Eintrag "Tod durch Herzversagen aus unbekannten Gründen"

Am frühen Mittwoch Morgen den 17. August 1966 nahmen die beiden den Bus von Campos dos Goytacazes der sie nach Niterói brachte. Angeblich um elektronische Bauteile zu kaufen für die Arbeit und um ein Auto (VW Käfer) zu begutachten, den sie vorhatten zu kaufen. Gegen 14:30 Uhr kauften sie in einem Geschäft die Regenmäntel, was nicht verwunderte, da es an dem Tag regnete. Dann kauften sie in einer Bar eine Flasche Mineralwasser. Der Verkäufer sagte aus, das er sich erinnerte, dass Miguel José Viana ziemlich nervös wirkte, da er ständig auf seine Uhr schaute.

Zuletzt lebend gesehen wurden sie von einem Wachmann, der beobachtete, das die beiden nahe des Hügel in einen Jeep, zu zwei anderen Männer einstieg, sie dort drin sich kurz aufhielten und dann wieder ausstiegen und auf dem Hügel zu laufend verschwanden.

Am 25. August, wurde 1967 die Exhumierung und erneute Prüfung des Falls durchgeführt, die wiederum keine Anzeichen eines gewaltsamen Todes bestätigten. Die Untersuchung des Falles wurde im Jahr 1969 geschlossen.

Eine der Notizen:

16.30 Hs. esta ‚local determinado.
18.30 Hs. ingerir cápsula após efeito proteger metais aguardar sinal máscara »

Grobe Übersetzung lautet:

16:30 - sei an der verabredeten Stelle.
18:30 - schlucke Kapsel. Nach dem die Wirkung die Metalle schützt, warte auf die Signale zum Maskenzeichen.

Was genau geschehen ist und warum die beiden gestorben sind, ist bis heute unklar und rätselhaft. - Weitere Details findet man ziemlich ausführlich in einem italienischen Wiki Eintrag. https://it.wikipedia.org/wiki/Maschere_di_piombo

Theorie:
Man könnte vermuten, hier hinter steckt ein dreister Raubmord, der die Naivität und den UFO Glaube ausgenutzt hat. Dem nach war die Kapsel eine Gift Kapsel gewesen, die beide schluckten. Das verbrecherische Subjekt brauchte, so nur abzuwarten um dann, das mitgeführte Geld, das die beiden dabei hatten an sich zu nehmen ...



Ergebnis:  100% Real!










Der Bunyip ...


Der Bunyip ...

Die Creepypasta dahinter:
Beim Bunyip soll es sich um eine unentdeckte und seltene Tierart handeln, die in den Sümpfen, Flüssen und Wasserlöchern in Australien leben soll. Er fällt somit in den Bereich der Kryptozoologie. Urheber und Augenzeuge des Bunyip sind in erster Linie die Aborigines (Ureinwohner Australiens). Der Bunyip wird verschieden beschrieben, wie auch die Abbildungen unter anderem von der Illustrated Australian News zeigen. So kann nicht genau gesagt werden, wie er nun genau aussehen soll.

Einigkeit herrscht nur, dass er es gerne feucht mag und das seine Schreie extrem Laut und besonders nachts zu hören sind. Dass er ein Fleischfresser ist und dichtes pelzartiges Fell besitzt,

Die wohl häufigste Beschreibung ähnelt entfernt vom Kopf her einem Walross durch lange Stoßzähne, Barthaare und rundlichen Kopf und der Rest erinnert an einen großen Wombat.

In der Kryptozoologie geht man davon aus, wenn es tatsächlich ein Tier geben sollte wie der Bunyip, dass es sich dann vermutlich um ein ausgestorbenes Diprotodon (Beuteltiere) handelt. Dieser ist zwar seit 45 000 Jahren ausgestorben, könnte aber in kleinerer Population überlebt haben. Ebenfalls dafür spricht der natürliche Lebensraum Australien.

Das häufigste Bild ist eine illustration aus dem Jahr 1890. Ein weiteres Foto zeigt das "The Murray Bridge Bunyip" von Dennis Newell aus dem Jahr 1972, was eine beliebte Attraktion ist (siehe Video)




Ergebnis:  Aufgeklärt / Unaufgeklärt



Satire: Verbotenes Spielzeug!? Der Haunebu II Modellbausatz



Satire: Verbotenes Spielzeug!? Der Haunebu II Modellbausatz

Aus dem Bereich Kuriositäten und lustiges für zwischendurch ...

Um was geht es? Grundlegend erst einmal um die Keule der Gesinnungsethiker, die wieder einmal zugeschlagen hat. Dieses Mal ging es den Modellbauern an den Kragen und auch Kindern, die sich als Hobby für Modellbau begeistern können. So richtet sich der Einwand wie so oft gegen die bösen Nazis, (die es angeblich ja immer noch geben soll) und angeblich so schlimm sind. Warum? Sie verführen Kinder mit UFO´s und Achtung "Nazi Flying Saucer" hat wohl im Kinderzimmer nichts zu suchen, denn der Nachwuchs könnte durch das Spielen damit sich für nationalsozialistische Ideen begeistern. So viel erst einmal zu den Medien die zusammengefasst, es ähnlich formulierten. Wie immer gab es eine pro und kontra Fraktion.

Was ist dran an dieser Kuriosität?

Tatsächlich gab es in der Modellbau Szene, am 18.06.2018 etwas Aufregung als die Bild Zeitung berichtete, das die Firma "Revell" das Nazi UFO wieder aus dem Programm nimmt, eben weil besagte Gesinnungsethiker und Menschen die glauben gute Menschen zu sein ordentlich für Kritik sorgten. Natürlich mit dem Vermerk: "Die Reichsflugscheibe hat es nicht gegeben und wird es auch niemals geben". Allein in diesem Vermerk stecken zwei unkundige Behauptungen oder gar vorsätzliche Lügen drin, denn in einem philosophischen Diskurs, würde die Behauptung "wird es niemals geben" nicht lange standhalten können, da erstens dies historisch die Unwahrheit ist, zweitens, im Ideenreich etwas Dargestelltes generell Seiendes ist und drittens die Reichsflugscheibe Revell ja im Modellbausatz hergestellt hat und sie somit existent ist. Vom Blick in die Zukunft mal ganz zu schweigen. Aber auch im ersten Teil "hat es nie gegeben" steckt die Unwahrheit drin, denn zwischen nicht gegeben und nicht im Einsatz gewesen, steckt ein großer Unterschied.  So sollte man hier auf die Prototypen hinweisen. Da die Thematik um Vril und die Reichsflugscheiben aber zu komplex ist für diesen Beitrag, verzichten wir mal darauf.  

Wie sich nun herausstellte hatte Revell dem Druck nicht standhalten können und hat tatsächlich den Bausatz mit der Bezeichnung "03903 Flying Saucer Haunebu II" aus dem Programm genommen.

Die Welt wurde also wieder einmal gerettet, da man einen kleinen Modellbausatz aus Plastik von gerade mal 20 cm nicht mehr anbietet ... Bravo liebe Gutmenschen! Die Händler freuen sich nun, da die Preise in den Auktionshäusern unter Sammlern nun um das doppelte gestiegen sind und das Objekt nun begehrter ist als zuvor. :-D

Nun könnte man spöttisch sagen, der Schuss ging nach hinten los, denn eigentlich wusste schon Eva in der alten Bibel, dass verbotene Früchte am besten schmecken. 

Aber so sei es, in einer Zeit in der die Natur und Umwelt eigentlich Hilfe benötigt, das Klima sich erwärmt, die kapitalistische Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft, es Ungerechtigkeit auf allen sozialen Ebenen gibt und immer noch Hungersnöte in der Welt existiert, ist es halt wichtiger auf Phantom jagt zu gehen und kleine Plastikscheiben zu verbieten lassen. Läuft in dieser lustigen angeblich links orientierten Demokratie :-D


„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“  Zitat: Albert Einstein




Hoer Verde - Das verschwundene Dorf



Hoer Verde - Das verschwundene Dorf

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Viel mehr geht es bei diesem Vorfall weniger um das Foto und mehr um das damit verbundene Ereignis.  Das Foto soll übrigens eines der wenigen sein, die überhaupt an den Vorfall erinnern. Somit dient dieses als Grundlage zum Fall.

Der Vorfall ereignete sich 1923 in Hoer Verde, das einst ein kleines Dorf, im damaligen Mato Grosso (Brasilien) war. Hier lebten nach der letzten Volkszählung ca. 600 Dorfbewohner. Hoer Verde war ein sehr kleines und spartanisches Dorf, das von der Infrastruktur gerade so ein Leben zur damaligen Zeit in einer natürlichen Umgebung ermöglichte. Kein regelmäßiger Strom und auch kein fließendes Wasser. So galten die Bewohner aus Hoer Verde als ganz normale Landsleute, die etwas Landwirtschaft und Handel mit Nachbargemeinden betrieben.  (Anmerkung: Das Dorf könnte sich auch im damaligen Porto Alegre befunden haben)

Im Jahr 1923 ereignete sich in diesem Dorf plötzlich ein mysteriöses und bis dato ungeklärtes Ereignis. Denn "alle" 600 Bewohner sind spurlos verschwunden.

Die Tatsache, dass die Bewohner sich nicht mehr in Hoer Verde befanden, hat man auch nur dem Zufall zu verdanken, dass Reisende aus der Nachbargemeinde das Dorf durchquerten und ihnen sofort auffiel, dass eine totenstille herrschte, was ungewöhnlich war. So standen die Hütten offen und waren alle verlassen, genau wie die kleinen Geschäfte und Straßen. Es schien der Eindruck, als hätten sich die 600 Dorfbewohner von der einen zur anderen Minute in Luft aufgelöst.

So alarmierten die Reisenden die städtische Polizei, die sich das Dorf anschauten und sofort mit den Untersuchungen begannen. So bestätigte es sich, das tatsächlich alle 600 Bewohner verschwunden waren. Die Untersuchung ergaben, dass es weder Spuren eines Kampfes, oder einer gewaltsamen Entführung oder Belagerung gegeben hat. Lediglich das man spontan aufgebrochen / verschwunden sein musste, da teils Gebrauchsgegenstände so liegen gelassen wurden, als sei man schnell geflüchtet und hat alles stehen und liegen lassen.

So gab es auch keine Botschaft, bis auf einen mysteriösen Satz, der fett mit Kreide an der Tafel in der kleinen Schule stand. Er lautete: "Es gibt keine Rettung". Vor der Tafel auf dem Tisch fand man eine Pistole, aus der zuvor eine Kugel abgefeuert wurde, sonst keine weiteren Hinweise auf den Verbleib der Dorfbewohner.

Die Polizei wandte sich nach der Untersuchung an die Regierung, von der sie aber nie eine Antwort erhalten hatte. So blieb das Dorf noch einige Monate darauf verlassen und zerfiel immer mehr als auch die Durchreisenden immer weniger wurde. Schließlich wurden die wenigen Reste in den 50er planiert und neu bebaut, bis der Vorfall in Vergessenheit geraten ist. Die damaligen Polizisten schlossen den Fall und legten ihn weg, die Regierung schwieg und von den Bewohnern ist bis heute nie wieder einer aufgetaucht weder in den Nachbarsgemeinden noch im Urwald noch sonst wo.

Dass der Vorfall bis heute in der Community bekannt ist, hat man der moderne zu verdanken und dem Zeitalter des Internets. Denn eine russische Zeitung hatte in den späten 80er über den Vorfall berichtet, allerdings liegt hier nicht die Quelle, die ihren Ursprung tatsächlich in einer brasilianischen Zeitung hat.

Nun könnte man sagen, gerade weil man nicht genau weiß, wo das Dorf Hoer Verde sich genau befunden hat und auch kein Beleg mehr für den Ursprungsartikel aus der brasilianischen Zeitung aufzufinden ist, das sich die ganze Geschichte in das Reich, der Sagen und Legenden einsortieren lässt, doch ganz so einfach kann man es sich dann doch nicht machen. Schließlich gibt es das Foto und nach Adam Ries, dürfte selbst an der kuriosesten Geschichte ein kleines bisschen Wirklichkeit im Fundament sitzen. Deshalb, nachdem man alles runter reduziert hat, bleibt immer noch ein Dorf, aus dem 600 Menschen die registriert waren, spurlos verschwunden sind.

Erklärungsversuche:
Zu der Zeit des Verschwindens der Dorfbewohner aus Hoer Verde, gab es politische Unruhen und putsch Versuche, wie historische Aufzeichnungen belegen. So wurde "Artur da Silva Bernardes" nur ein Jahr zuvor 1922 Präsident von Brasilien, womit Rebellen der politischen Gegenseite stets im Guerillakrieg mit der Regierung waren. Die Guerillakämpfer waren in der Gegend um Hoer Verde positioniert, sodass eine Theorie lautet, dass die Regierung die Dorfbewohner aus Hoer Verde zum Schutz evakuiert hatte. Warum ausschließlich nur Hoer Verde und nicht die Nachbarsgemeinden evakuiert wurden, erklärt man sich wohl so, das Hoer Verde, die größte Stadt in der Umgebung war und wichtiger Knotenpunkt für eine militärische Operation, die letztendlich aber doch nicht stattgefunden hatte.

Das Problem an dieser Theorie ist aber, wohin wurde sie evakuiert, da es selbst für damalige Verhältnisse nur schwer sein dürfte 600 Mensch unbemerkt irgendwo anderes einzubürgern, selbst mit einer neuen Identität. Auch hätte solch eine Evakuierung mit 600 Menschen über Nacht und das noch in Eile irgendwelche Spuren hinterlassen, und da es keinen anderen Weg als dieser durch die Nachbarsgemeinden gab, wäre es auch definitiv aufgefallen. Unbemerkt kann eine Aussiedlung in der Größenordnung gelingen.

Umgekehrt macht es aber auch wenig Sinn, in dem die Guerillakämpfer die Dorfbewohner alle verschleppt oder gar ein Massaker angerichtet haben. Denn auch hier stellt sich die Frage wohin, wenn entführt oder wo sind die Leichen, wenn es ein Massaker gegeben hätte. Des Weiteren wo liegt die Motivation bei den Guerillas? Sie führten den Kampf gegen die Regierung und nicht gegen die eigenen Landsleute, schon gar nicht auf nicht wohlhabende Bauern und Kleinhändler. Kurz um sie hatten kein Interesse, sodass auch diese Theorie verworfen werden kann.

Was bleibt, sind die üblichen Hypothesen der Moderne. So gehen einige aus der Community davon aus, dass sie von außerirdischen in ein Raumschiff weggebeamt wurden, oder dass sie in einen Zeitstrudel geraten sind und aus der Zeit katapultiert wurden, oder auch sie den Eingang in eine andere Dimension gefunden haben. - Aber all diese Hypothesen dürften nicht zutreffend sein.

Persönliche Hypothese:
Meine Vermutung geht in die Richtung, dass es eine wirtschaftliche Ursache hatte, warum man sich im Dorf entschieden hatte, nach und nach jeder wie er konnte das Dorf zu verlassen, wegzuziehen und woanders neu zu starten, wo es weniger politische Unruhen gab und wo die wirtschaftliche Lage und der Arbeitsmarkt besser waren. Auch darf man die Psychologie dahinter nicht außer Acht lassen, da in diesem Jahrzehnt die Weltwirtschaftskrise sich schon anschlich in der ärmeren Bevölkerung. Gerade die Kaffeebauern waren betroffen, da durch den Ersten Weltkrieg die Preise zusammenbrachen und viele woanders einen Neustart suchten.

So zog schließlich der Letzte aus oder verstarb und Hoer Verde wurde zur Geisterstadt, die irgendein Reisender durchquerte, von ihr berichtete und letztendlich die Zeitungen, eine Geschichte (Creepypasta) daraus machten, die bis heute anhält.

Natürlich will ich mich da nicht penible festlegen, doch bin ich von meiner Hypothese selbst überzeugter als zu der übernatürlichen Ideenwelt.

Wer weiß, vielleicht klärt sich das Rätsel irgendwann noch mal auf, bis dahin gibt es auch weiterhin keine genaue Erklärung für den Vorfall in Hoer Verde .


Ergebnis: unaufgeklärt!





Sonntag, 17. März 2019

Das Nazi U-Boot und der Megalodon



Das Nazi U-Boot und der Megalodon

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Am 18. Dezember 1942 wurde dieses Foto vor der Küste Südafrikas geschossen und es zeigt zwei Wehrmacht U-Boote und im Hintergrund wohl die Flossen von einem Megalodon.  Richtig gelesen, der Urzeithai, der es locker auf 20 Meter Größe schafft und zurecht als räuberisches Monstrum der Meere bezeichnet wird. Ein weißer Hai schaut daneben aus wie ein zahmer Goldfisch. Das Problem, der Monsterhai ist seit guten 2,3 Millionen Jahren ausgestorben und man findet höchsten seine riesigen Zähne.

Die Frage lautet also, ist dieses Foto ein Beweis, das der Megalodon noch lebt?

Zu der Annahme kam man im Übrigen, da man den Abstand der Rücken und Schwanzflosse gemessen hat und so, es sich nur um den Megalodon gehandelt haben kann, neben den U-Booten, dessen Typ identifiziert wurde und ein Größenvergleich noch mehr Gewissheit verschaffte.

Gefundenes Fressen für die Bild, die am 19.10.2016 einen Artikel zur Thematik veröffentlichte.

Das Foto stammte übrigens vom "Discovery Channel" aus der Dokumentation: "Megalodon: The Monster Shark That Lives" (2013) von Doug Glover wo auch die Quelle liegt.

OMG ... Es scheint sich echt gut zu verkaufen die Thematik um Nazis im Zusammenhang mit irgendetwas kuriosen. Was hat man nicht schon alles behauptet von angeblichen Gräueltaten oder super Erfindungen oder anderen Stoff, nun auch Elemente aus der Kryptozoologie. Definitiv eine gute Vorlage für den nächsten Horror Film.

Die Wirklichkeit schaut wie so oft aber wesentlich unspektakulärer aus.

Das Foto ist definitiv gefälscht und somit ein Fake!

1) Um die Flossen ist keine Wasserbewegung zu sehen, es fehlen die Wellen und das ein so riesiger Hai sich im Wasser treiben lässt und das noch neben zwei U-Booten ist mehr als unwahrscheinlich.

2) Der U-Boot Typ passt nicht zu dem Ort, wo das Foto aufgenommen worden sein soll. Es handelt sich hier um ein deutsches U-Boot vom Typ 2, die als Patrouillenboote vor Küsten eingesetzt wurden. Es ist nicht bekannt, das diese Typen vor Südafrika eingesetzt wurden und es ist unwahrscheinlich, das man sie dort erst zusammengebaut hat. 

3) Was macht das Hakenkreuz oben rechts auf dem Foto?

4) Warum ist das Foto in Sepia und nicht wie üblich in s/w?

Letztendlich hat auf Druck und Nachfrage der Discovery Channel zugegeben, dass es sich hier um eine bearbeitete Mockumentary handelt, die nicht der Wirklichkeit entspricht.

Aufklärung:
Das Foto das im Original ein Screenshot aus einen schwarz/weiß Videofilm der deutschen Kriegsmarine ist, die mit ihren Typ 2 U-Booten im Pazifik unterwegs waren, wurde mit digitaler Bildbearbeitung einfach mit einem Sepia Filter überzogen, oben rechts hat man ein Hakenkreuz als Ebene eingefügt, das einen transparenten Hintergrund hatte und hinter dem U-Boot hat man einfach die 2 Haifischflossen im gegebenen Abstand eingefügt. Fertig war die Fälschung.

Vielleicht ist es möglich das es tatsächlich in den Weiten und unerforschten Ozeanen noch einen Megalodon gibt, aber dieses Foto liefert alles andere als einen Beweis dafür.



(Original aus dem Videofilm)



Ergebnis: 100% Fake!




Die Zyklopen Schwein Kreatur



Die Zyklopen Schwein Kreatur

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Bei diesem Foto hier handelt es sich um eines dieser Fotos, die gerade die älteren Community Mitglieder nur all zu gut kennen dürften. Seit 2004 taucht es immer wieder mal in diversen YouTube Videos auf, meist in Top Listen, der kuriosesten und seltsamsten Tiere / Kreaturen, die weltweit fotografiert wurden. Dementsprechend viele Kommentare gab es dazu und zu geschätzt 90% war man sich einig, das dieses merkwürdige Wesen auf dem Foto nur eine Skulptur ist ein angefertigtes Model eines Künstlers und somit in diesem Kontext absolut Fake.

Ja ich muss gestehen, auch ich habe Jahre lang geglaubt, dass es sich hierbei um ein Fake handelt. Doch dieses hat sich als Irrtum erwiesen, warum dieses Foto in der Community als besonders gilt, da es so unnatürlich ausschaut, aber doch der Wirklichkeit entspricht.

Zu sehen gibt es das Schweinchen, was eines  der ursprünglich acht ist in Texas (USA), genauer im "The Museum of the Weird" in der 412 E. 6th Street - Austin, TX  7870.

So handelt es sich hier um ein Schwein, das nur wenige Stunden gelebt hatte, bevor es präpariert wurde. Die Deformitäten erklären sich durch eine Holoprosenzephalie, die zu einer Zyklopie führt.

So gab es schon einige Tiere, die eine angeborene Zyklopie hatten, aber auch Menschen. Am häufigsten sind Ziegen betroffen. Aber auch Katzen, Esel und sogar ein Hai waren schon betroffen.

Definitiv gruselig, weil es eben der Wirklichkeit entspricht.




Ergebnis: 100% Real!





Samstag, 16. März 2019

Die grünen Kinder von Woolpit



Die grünen Kinder von Woolpit

Die Creepypasta dahinter:
Dieses Foto taucht immer wieder mal im Netz auf und regt zu eifrigen Diskussionen an. Real oder Fake?

Eigentlich hat man es hier weniger mit einem Foto zu tun, sondern eher mit einem gemalten Bild, das einen sehr merkwürdigen historischen Vorfall beschreiben soll, der heutzutage als Legende abgetan wird. Somit hat man es hier nun mit einem Bild und einer vermeintlichen Legende zu tun, die auf dem Prüfstand und Analyseteppich steht.

In dem mysteriösen Vorfall geht es um zwei durch Zufall gefundene "grünhäutige" Kinder, die wie es offensichtlich scheint, nicht aus dieser Welt / Zeit stammten.

Ort des Geschehens ist ein kleines Dörfchen nahe Woolpit, in der englischen Grafschaft Suffolk zwischen den Städten Bury St. Edmunds und Stowmarket England.

Zur Erntezeit zur Regierungszeit von König Stephen (1135–1154) fanden Feldarbeiter, die am frühen Morgen raus aufs Feld wollten in einer Wolfsgrube zwei unbekannte seltsam aussehende Kinder, vor denen man sich anfangs fürchtete, nach kurzer Zeit aber das Interesse weckten.  Es war ein kleiner Junge und ein kleines Mädchen, das etwas älter zu sein schien. Es waren, wie sich herausstellte Geschwister. Doch das Besondere an ihnen war, das sie eine grüne Hautfarbe hatten, eine unbekannte Sprache sprachen und Kleidung trugen, die man zuvor noch nie gesehen hatte. Etwas verwundert aber entschlossen, brachte man sie ins Dorf und Sir Richard de Calne von Wykes nahm die beiden vorübergehend ins Familienhaus auf.

Für die ersten paar Tage gab es neben den Kommunikationsschwierigkeiten auch Probleme mit dem Essen, denn die beiden Kinder, verweigerten alles Gekochte, bis sie eine Vorliebe für Ackerbohne (Vicia faba) entwickelten. Nach und nach passten sie sich an und gewöhnten sich ans Dorfleben. Mit der Zeit verblasste die grüne Hautfarbe. Nach der Taufe wurde der Junge schwer krank und verstarb nur wenige Tage danach.

Mit der Zeit beherrschte das Mädchen immer besser die englische Sprache und konnte die Fragen immer besser beantworten. Demnach kamen die beiden aus einem Land, in dem es fast immer dunkel ist und nur selten die Sonne scheint. Das Land, aus dem sie kommen heißt, St. Martin's Land und ist ihre Heimat, in der sie geboren wurden. Dort hatten alle Menschen eine grüne Hautfarbe. Wie sie ins Dorf nahe Woolpit gekommen sind, konnten sie sich selbst nicht erklären. Sie waren gerade dabei die Rinder ihres Vaters zusammen zutreiben, die gerade dabei waren in eine Höhle zu laufen. Als sie selbst in die Höhle gingen, hörten sie ein lautes Geräusch und fanden sich plötzlich in der Wolfsgrube wieder. Sie dachten erst beide, dass sie sich verirrt hatten.

Als das Mädchen alt genug war, wurde sie im Haushalt von Sir Richard de Calne als Bedienstete tätig, wo sie einige Jahre arbeitete. In dieser Zeit hatte sie einen Mann aus King's Lynn geheiratet.

Laut Duncan Lunan geboren im Oktober 1945 (Astronom und Autor) aus Schottland, der den Vorfall untersuchte, kam zum Schluss, dass das Mädchen "Agnes" genannt wurde und einen königlichen Beamten namens Richard Barre ( ca. 1130 - ca. 1202) heiratete. Dieses leitete er aus der Familien Chronik von Sir Richard de Calne ab.

Was für eine mysteriöse Geschichte!

Eigentlich liest sie sich, wie aus einem Science-Fiction Roman entsprungen.  Doch dieses tut sie definitiv nicht, denn prüft man den Ursprung der Geschichte, wird man feststellen, dass diese tatsächlich in den englischen Chroniken vermerkt ist. Verfasst von Personen, die ihrer Zeit bis heute als absolut seriös und anerkannt gelten. Also keine Spinner, Fantasten oder Wichtigtuer, sondern Personen den man absolut vertrauen konnte.


  • William of Newburgh (* etwa 1136; † etwa 1198) war ein englischer Regularkanoniker und Autor, der die "Historia rerum Anglicarum" (englische Geschichte zwischen 1066 und 1198) verfasste.


  • Radulph von Coggeshall war ein englischer Zisterzienser und Chronist.


  • William Camden (* 2. Mai 1551 - † 9. November 1623) war ein englischer Historiker.


  • Francis Godwin (* 1562  † nach 29. April 1633) war ein englischer Geistlicher und Schriftsteller wie Bischof von Llandaff und Hereford.



Aus diesem Aspekt, ist die Schublade "Legende" in der dieser Vorfall hierzulande einsortiert wird nicht wirklich treffend. Denn weder ist der Vorfall ein Volksmärchen, noch eine moderne Creepypasta, sondern ein Vorfall, der sich tatsächlich ereignet hat. Die Frage, die sich stellt, ist also jene, was der Ursprung, sprich das Fundament dieses Vorfalls ist. Der hier beschriebene Inhalt ist, der am wenigsten ausgeschmückte, sodass dieser der Tatsächlichkeit wohl am nächsten kommen sollte.

Denn noch bleiben viele Fragen offen und so gibt es fünf Ideen.


Erklärungsmöglichkeit:

Historisch:
Die Kinder stammten vermutlich aus Fornham St Martin, einer etwas weiter entfernten Nachbarsgemeinde, die an einer Hypochromen Anämie erkrankten, was die grünliche Haut erklären konnte. Die Amnesie ließe sich psychologisch erklären, durch die Gegebenheit der historischen Schlacht bei Fornham zu dieser Zeit, wonach die Kinder Flüchtlingskinder von flämischen Eltern waren.

Folklore:
Bei der gesamten Thematik handelt es sich lediglich um ein altes Märchen, eine Art Creepypasta, deren Ursprung unbekannt ist.

Außerirdisch:
Die Kinder sind durch einen technischen Defekt im Raumschiff oder Heimatplaneten versehentlich in die Wolfsgrube teleportiert worden, dessen Hypothese Duncan Lunan vertritt ...

Hohle Erde:  
Die Kinder haben in der Höhle versehentlich eine Störung im Kraftfeld erwischt, die den Mechanismus zur Oberwelt geöffnet hat. Auch wenn ziemlich schwammig, die Theorie, der holen Erde ist, historisch öfter erwähnt in untereinander unabhängigen Kulturen. Zumindest also nicht ganz abwegig.

Einnahme von Drogen:
Die Dorfeinwohner haben alle absichtlich oder versehentlich zu dieser Zeit psychotrope Substanz konsumiert die, die Psyche beeinflusst haben, es so zu halluzinogenen Schüben kam. Eventuell auch in Kombination mit einer hysterischen Ansteckung / Massenhysterie, die auch einzeln ohne Zufuhr von bewusstseinsverändernde Mittel aufgekommen ist. Auslöser könne der Bürgerkrieg zu dieser Zeit gewesen sein.


Fazit: Von diesen fünf dürfte die historische Theorie am wahrscheinlichsten sein, was nicht bedeutet, dass die Theorie der holen Erde gleich vorweg ausgeschlossen ist, solange es kein Gegenbeweis gibt, zählt sie als möglich. Die drei anderen sind eher auszuschließen.

Was genau nun vorgefallen ist und woher die zwei Kinder mit der grünen Hautfarbe nun kamen, kann bis dato nicht eindeutig geklärt werden und somit gilt dieser Vorfall als "ungeklärt".

Was man zu dem Bild sagen kann, das angeblich die zwei Kinder darstellt, kann man sagen, handelt es sich um ein Fake aus der Neuzeit, in dem man einfach einen grünen Filter auf die Gesichter mittels digitaler Bildbearbeitung legte.  Das Original Bild stammt von dem russischen Maler / Künstler "Konstantin Egorovič Makovskij"  (2. Juli 1839 - 30. September 1915).



Ergebnis: unaufgeklärt!